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Aus der Wissenschaft
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Sigmar Salzburg
18.04.2020 11.43
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Medizin-Ethik

Bisweilen begleitete ich meine Frau in das allgemeinbildende Seminar des Literatur- und Medizinhistorikers Prof. Christian Andree (*1938). Daran nahm regelmäßig auch der hochbetagte Mediziner Prof. Jochen Schaefer (*1930) mit Ehefrau teil. Er gilt als der Begründer der modernen technischen Kardiologie an der Christian-Albrechts-Universität Kiel.

Einmal erlebte meine Frau, als Schaefer wieder einen seiner druckreifen Diskussionsbeiträge einbrachte, daß Andree antwortete: „Vollkommen richtig, junger Mann. Aus Ihnen kann noch einmal etwas werden!“

Schon 1981 hatte Schaefer allerdings gemeint, wegen seiner angeblich unethisch erlangten Vorteile für die Kieler Universitätsmedizin dort nichts mehr werden zu können und mußte sich deswegen sogar von Otto Schily vor Gericht verteidigen lassen. Da war er aber schon in die Leitung einer Rehabilitationsklinik gewechselt. (s. spiegel.de, noch in bewährter Rechtschreibung).

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Sigmar Salzburg
10.04.2020 08.36
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Ein Blob kommt selten allein

Video 06.04.2020

Der Blob: Schleimiger Superorganismus

Es ist weder Tier noch Pflanze, sondern – ein Blob. Dieser schleimige Superorganismus stellt alles in Frage, was der Mensch über intelligentes Leben zu wissen glaubt. Der faszinierende Einzeller ist quasi unsterblich, hat einen unstillbaren Appetit, kann komplexe Probleme lösen und zeigt erstaunliche Lern- und Kommunikationsfähigkeiten.

© ARTE

Schleimiger Superorganismus
Veröffentlicht am: 22.03.2020
Sprache: deutsch
Laufzeit: 0:51:06

Der öffentlich-rechtliche Sender ARTE ist eine deutsch-französische Kooperation mit Schwerpunkt Kultur und Gesellschaft.

Ein Video von ARTE

Sciencefiction für Realisten: »The Blob« erobert die Leinwand – und die Labore! In einem B-Movie von 1958 taucht die Bezeichnung zum ersten Mal auf. Der Blob, eine außerirdische Schleimmasse, bedroht die Erde mitsamt ihren Bewohnern. Jene Horrorfilm-Kreatur dient als Vorlage für den Spitznamen eines sehr realen Organismus, der ebenfalls nicht von dieser Welt zu sein scheint: Physarum polycephalum.

Dieser Blob ist weder Tier noch Pflanze – und ein Alien erst recht nicht. Denn er lebt seit fast einer Milliarde Jahre auf unserem Planeten. Das macht ihn zu einer der ältesten Lebensformen – und zu einer der einfachsten: Der Blob besteht nämlich aus nur einer einzigen Zelle.

Doch hinter seiner schlichten Fassade verbergen sich unglaubliche Fähigkeiten. Der Einzeller hat weder Augen noch Mund noch Magen noch Füße – und dennoch sieht, verdaut und geht er. Auch ohne Gehirn ist er in der Lage, komplexe Probleme zu lösen, den kürzesten Weg in einem Labyrinth zu finden sowie Informationen zu speichern und weiterzugeben.

Der Blob ist zwar ein einzelliger Organismus; er besitzt aber viele identische Zellkerne, die zusammen eine Riesenzelle bilden. Das macht den Einzeller mit bloßem Auge sichtbar – und damit zu einem beliebten Forschungsobjekt für Wissenschaftler auf der ganzen Welt. Sie präsentieren die unglaublichen Fähigkeiten des Blobs und stellen ein wissenschaftliches Arbeitsfeld vor, in dem Intelligenz nichts mit Gehirnen zu tun hat.

Jacques Mitsch hat mit seinem Film ein bemerkenswertes Porträt über ein außergewöhnliches Wesen geschaffen. Unterstützt wurde er dabei von Audrey Dussutour, einer Wissenschaftlerin, die erst vor Kurzem die erstaunlichen Fähigkeiten dieses Evolutionswunders aufdeckte.

https://www.spektrum.de/video/schleimiger-superorganismus/1714542

Zur Erinnerung an andere „Blobs“ siehe hier und da.

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Sigmar Salzburg
02.04.2020 07.11
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Irdisches Klima-Paradies vor 90 Millionen Jahren

Spektakulärer Fund: Vor rund 90 Millionen Jahren wuchs im Westen der Antarktis ein artenreicher Regenwald, wie Fossilfunde in einem Bohrkern enthüllen. Baumwurzeln, Pollen und andere Pflanzenreste belegen, dass damals selbst in Südpolnähe ein mildes, feuchtwarmes Klima herrschte – trotz vier Monate langer Polarnacht. Das könnte bedeuten, dass die CO2-Werte in der Kreidezeit sogar noch höher lagen als bisher gedacht, wie die Forscher im Fachmagazin „Nature“ berichten.

Heute ist die Antarktis ein kalter, lebensfeindlicher Kontinent – doch das war nicht immer so. Fossilfunde belegen, dass dort vor 250 Millionen Jahren schon frühe Urzeitechsen lebten, vor rund 90 Millionen Jahren stapften sogar gewaltige Titanosaurier auf dem Südkontinent umher. Am Ende der Kreidezeit flatterten dort zudem Vorfahren der heutigen Enten durch die Lüfte. Möglich war dies, weil das Klima in der Kreidezeit deutlich wärmer war als heute...

„Bis zu unserer Studie ging man davon aus, dass die globale Kohlendioxidkonzentration im Zeitalter der Kreide bei etwa 1000 parts per million (ppm) lag. In unseren Modellversuchen aber waren Werte von 1120 bis 1680 ppm notwendig, um die damaligen Temperaturen in der Antarktis zu erreichen“ erläutert Klages Kollege Gerrit Lohmann [heute gut 400 ppm]. Nur dann wäre der Treibhauseffekt stark genug gewesen, um das Klima selbst während einer vier Monate langen Polarnacht mild zu halten.

scinexx.de 2.4.2020

Das irdische Endzeit-Glück kann nur deswegen nicht vollkommen werden, weil die Erde heute Mensch, Latif, Greta und Corona hat. Aber vielleicht wird das noch.

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Sigmar Salzburg
19.03.2020 06.32
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Ein ehemaliger Amtsarzt zur Corona-Epidemie

Die Internetplattform Geolitico läßt Dr. Wolfgang Wodarg mit einer Meinungsäußerung zu Wort kommen, die bisher nur am 20.Februar im „Flensburger Tagesblatt veröffentlicht werden durfte:

Der langjährige Amtsarzt und Ex-Sprecher in der Enquête-Kommission “Ethik und Recht der modernen Medizin”, Dr. Wolfgang Wodarg, über die Coronakrise: Isoliert die Panikmacher!

„Wir beobachten nicht die Krankheiten, sondern die Aktivität der nach ihnen suchenden Virologen.“ (Dr. med. Wolfgang Wodarg)
„Dem Corona-Hype liegt keine außergewöhnliche medizinische Gefahr zugrunde. Er verursacht jedoch eine erhebliche Schädigung unserer Freiheits- und Persönlichkeitsrechte durch leichtfertige und unberechtigte Quarantänemaßnahmen und Verbotsregelungen.“ (Dr. med. Wolfgang Wodarg)
Nach einer Erklärung der Redaktion, warum sie dieser Außenseiter-Position soviel Raum gewährt, nimmt der gelernte Lungenfacharzt u.a. folgende Einordnungen vor:
Wer nicht leichtfertigen Panik-Meldungen hinterherlaufen, sondern lieber das Risiko einer sich ausbreitenden Infektion verantwortungsbewusst abschätzen möchte, muss sich solider epidemiologischer Methodik bedienen. Dazu gehört, dass man das „Normale“, die Baseline anschaut, bevor man von etwas Besonderem sprechen kann.

„Bei jeder ,Grippe-Welle‘ gehen 7-15% der akuten Atemwegserkrankungen auf Coronaviren zurück“

Bisher hat nämlich kaum jemand auf Coronaviren geachtet. So kommen sie z.B. in den Berichten des Robert-Koch-Institutes (RKI) nur am Rande vor, weil es 2002 SARS in China gab und weil seit 2012 in Arabien einige Übertragungen von Dromedaren auf Menschen beobachtet wurden (MERS).[...]

Seit dem Jahreswechsel hat sich der Focus von Öffentlichkeit, Wissenschaft und Gesundheitsbehörden plötzlich total verändert. [...]

Man sollte sich jedoch lieber nicht für 200 Euro auf Coronaviren untersuchen lassen. Selbst bei einem nur leichten „grippalen“ Infekt besteht nach mehrjährigen prospektiven Untersuchungen in Schottland (von 2005 bis 2013) ein 7% – 15% Risiko, dass Coronaviren nachgewiesen werden. Ein Nachweis von Coronaviren hätte für den Alltag der Untersuchten und ihre weitere Umgebung derzeit ernste Folgen, wie man allen Medien ohne langes Suchen entnehmen kann.

Der Befund selbst ist allerdings ohne klinische Bedeutung. [...] Die häufigsten Erreger akuter Atemwegserkrankungen waren nach einer guten Studie aus Schottland: 1.Rhinoviren, 2. Influenza A Viren, 3. Influenza B Viren, 4. RS Viren und 5. Coronaviren. Diese Reihenfolge wechselte dabei von Jahr zu Jahr etwas. Auch bei Viren in Konkurrenz um unsere Schleimhautzellen gibt es offenbar ein wechselndes Quorum, wie wir es aus unserem Darm bei den Mikroorganismen und aus dem Bundestag bei den Parteien kennen.[...]

Und für den Einzelnen gilt: Wer nur wegen eines positiven Coronavirus PCR-Tests Quarantänemaßnahmen ausgesetzt wird und finanzielle Schäden erleidet, hat u.U. nach §56 des Infektionsschutzgesetzes Anspruch auf Entschädigung. Aber auch gegen einen unsinnigen Freiheitsentzug sollte man sich zur Wehr setzen.[1]

Auf Nachfragen von Herbert Ludwig zu den außergewöhnlichen Vorgängen in China und Italien antwortete Dr. Wodarg am 14. März 2020:

„... Eine Analyse der ersten 104 Todesfälle hat ergeben, dass mehr als zwei Drittel der untersuchten Verstorbenen an mindestens zwei mehr oder weniger lebensbedrohlichen Vorerkrankungen gelitten haben.

Es ist auch schwer zu erklären, weshalb diese Fälle nur in einer Region so gehäuft auftreten. Genauso rätselhaft ist es, weshalb die Corona Infektionswelle unter den 1,4 Milliarden Menschen in China durch Quarantänemaßnahmen innerhalb weniger Tage fast völlig gestoppt werden konnte. Auch das lässt sich meines Erachtens nur dadurch erklären, dass es einfach untersagt wurde, den Test weiterhin anzuwenden. ...”


geolitico.de 16.3.2020
Am Rande sei noch erwähnt, daß unter der Amtsführung von Dr. Wodarg der Medizin-Hochstapler Gert Postel seine „Gutachter“-Tätigkeit zunächst frei entfalten konnte. Das besagt natürlich nicht unbedingt etwas gegen die fachlichen Qualitäten Wodargs.

PS: Meine Frau sagt gerade, Prof. Drosten vom RKI habe gestern in einem „Pottkast“ alle Vorbringungen Wodargs widerlegt.– Nebenbei ist wohl auch das Gerücht vom Virus als Laborkreatur hinfällig.

Ein guter Kontrast zu Dr. Wodarg (SPD) wäre Dr. Vincentz (AfD):


https://youtu.be/2z0ZHYvWrw0

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Sigmar Salzburg
03.03.2020 19.09
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... hier besser: Aus der „Wissenschaft“

Ohne Worte

Google Suche:

„Linksextremismus-Forscher“
Ungefähr 91 Ergebnisse

„Rechtsextremismus-Forscher“
Ungefähr 11.600 Ergebnisse

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Sigmar Salzburg
25.02.2020 02.55
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USA: Flacherdler stirbt in selbstgebauter Rakete

Mit einer selbstgebauten Rakete hat sich in den USA ein Flacherdler in die Luft geschossen. Doch aus den Fotos, die beweisen sollten, dass die Erde in Wahrheit flach und keine Kugel ist, wurde nichts. Der Mann starb, als die Rakete kurz nach dem Start abstürzte...

Einer dieser Flacherdler war der 64-jährige Mike Hughes, der am Wochenende beim Versuch, einen Beweis für die flache Erde zu finden, ums Leben kann. ... Was auch immer Hughes tatsächlich geglaubt oder nicht geglaubt haben mag, es ist anzunehmen, dass sein Tod in Flacherdler-Kreisen zu weiteren Verschwörungstheorien führen wird.

hpd.de 24.2.2020

Keine Verschwörungstheorie ist, daß einige Protagonisten des nichtsnutzigen Dass-Deutschs der Rechtschreib„reform“ neben dem wirtschaftlichen Profit der Verlockung nicht widerstehen konnten, mit der Entsorgung von Millionen Büchern, insbesondere der Jugendliteratur, „altes Denken“ (老思維 Mao) auszurotten – womit auch traditionell Bewährtes für immer in Orwells „Gedächtnisloch“ verschwinden sollte.

P.S.: Eine weitergehende Vorstellung als die „Flacherde“ bringt die „Hohlwelttheorie“. Sie könnte sogar mathematisch konstruiert werden. Aber wie wir aus der Einsteinschen Relativitätstheorie wissen, kommt alles auf die geeignete Wahl der Koordinaten an, wobei die Wege der Lichtstrahlen das infinitesimal Gerade darstellen. Sind sie ungeeignet, so werden die physikalischen Gesetze so kompliziert, daß sie Ockhams Rasiermesser-Theorem widersprechen, nach der die einfachste Darstellung den wahrscheinlicheren Grad von Wahrheit enthält. Auf diese Weise kam auch das ptolemäische Sytem der epizykloiden Planetenbewegung zu Fall. Das Weltall könnte aber theoretisch trotzdem eine raumzeitliche Hohlwelt sein.

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Sigmar Salzburg
23.02.2020 02.09
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Noch eine „Reform“: Die Uhrzeit- und Datumsreform

Das Wissenschafts-Portal „Scinexx“ brachte kürzlich einen längere Abhandlung über eine Weltzeit- und Datumsreform.

Bisher folgt die Zeiteinteilung dem menschlichen Tag- und Nachtrhythmus und vereinheitlicht die tatsächlichen Ortszeiten (nach dem Höchststand der Sonne) durch Einteilung in Zeitzonen, so daß die Abweichung vom Sonnenstand unauffällig bleibt.

In China gelte aber in ganzen Riesenreich eine Einheitszeit mit einer Abweichung von bis zu vier Stunden gegenüber der Ortszeit an entfernten Orten. In der Wissenschaft und beispielsweise auf der Internationalen Raumstation würde ohnehin bereits nach einer Welteinheitszeit gerechnet.

Der Vorschlag erscheint zunächst vernünftig, denn er vermeidet das Chaos der Zeitzonen und der Datumsgrenze, bei deren Überschreiten man im Datum vor- oder zurückspringen muß. Es entsteht aber eine neue Skurrilität, die nicht deutlich benannt wird: Mitten im Tag wechselt die Tagesbezeichnung beispielsweise von Donnerstag auf Freitag. Oder man müßte in diesem Fall doch der Ortszeit folgen. Scinexx schreibt:

Über die Frage der exakten Organisation der Uhrzeiten und dadurch bedingt der Kalenderdaten könnten die Verantwortlichen ebenfalls Jahrelang diskutieren – dies ist jedoch nicht wirklich nötig.... Die beiden Professoren der John Hopkins University im US-Bundesstaat Maryland Richard Henry und Steve Hanke haben gemeinsam einen neuartigen Kalenderplan entworfen, der für einen weltweit einheitlichen Zeitplan geeignet wäre – und sogar mehr als das, auf lange Sicht den gesellschaftlichen Umgang mit der Zeit vereinfachen würde.
Das Jahr wird in viermal drei Monate zu 30+30+31 Tage eingeteilt.
Das Jahr hat somit nur noch 364 Tage. An die Stelle von Schaltjahren tritt ein siebentägiger Extramonat, der alle paar Jahre zwischen dem 31. Dezember und 1. Januar eingeschoben wird.

Daten und Wochentage wären jedes Jahr exakt gleich. So ist der erste Januar jedes Jahr ein Montag, Heiligabend würde stets auf einen Sonntag und somit den vierten Advent fallen.

Im Vergleich zu anderen Neokalendern wie etwa dem Internationalen Ewigen Kalender von Moses Cotsworth, der das Jahr in 13 Monate zu je 28 Tagen unterteilt, werden Datumsbezeichnungen nicht verändert. Das würde den Umstieg für die Gesellschaft viel leichter machen, da kulturelle Gewohnheiten nicht beeinflusst werden. Ebenso bleibt die siebentägige Woche mit Samstag und Sonntag als Wochenende intakt, was vielen religiösen Gruppen entgegenkommt.

Daher ist dies bis dato der praxistauglichste Vorschlag...

scinexx.de 19.2.2020
Die Absonderlichkeit der unerwartet umspringenden Wochentagsbezeichnungen bliebe aber. Und was soll man mit der „Extramonat“ genannten Schaltwoche anfangen?

Den „Neokalender“ mit 13 Monaten hatte ich übrigens schon für die Steinzeit vermutet.

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Sigmar Salzburg
18.02.2020 19.20
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Dino-Eier entlarven die falsche Klima-Panik

Dinosaurier waren ... Warmblüter

... »Zur Zeit der Dinosaurier war das globale Klima aber insgesamt deutlich wärmer als heute«, sagt Hagit Affek. Zudem seien bisher nur Fossilien aus warmen Klimazonen untersucht worden. Wie die Forscherin hinzufügt, würden die Ergebnisse nicht viel darüber aussagen, wie die Dinosaurier ihre Körpertemperatur regulierten. »Ihre Körpertemperatur könnte schlicht eine wechselwarme Reaktion auf das heiße Klima sein, indem diese Dinosaurier gelebt hatten.«

Anders als in vorangegangenen Studien untersuchten Dawson und Affek deshalb Fossilien aus kälteren Breitengraden, genauer aus der kanadischen Provinz Alberta. Die Forscher haben sich unter anderem die Eierschalen von drei Arten vorgenommen: von 75 Millionen Jahre alten Sauropoden, Theropoden und Vogelbeckensauriern. Das Ergebnis: Die Körpertemperaturen der Arten lagen zwischen 35 und 40 Grad Celsius.

Um sicherzugehen, dass nicht auch diese Messungen aus der einstigen, womöglich deutlich höheren Umgebungstemperatur resultierten, prüften die Wissenschaftler ihre These. Sie analysierten daher versteinerte Schalenweichtiere, die aus denselben Gesteinsschichten stammten wie die Dinoeier. Da Weichtiere Kaltblüter sind, ließ sich an ihnen die damalige Umgebungstemperatur messen. Und die betraf offenbar 26 Grad Celsius. Damit liege es nahe, dass die untersuchten Saurier zu den Warmblütern gehörten.

spektrum.de 18.2.2020

Das [heutige] Klima in Alberta ist kontinental. In den nördlichen und zentralen Landesteilen beträgt die durchschnittliche Jahrestemperatur 1,7 °C, südlich von Calgary 4,4 °C. In den Rocky Mountains liegt die durchschnittliche Jahrestemperatur bei etwa -1,1 °C.

https://www.iten-online.ch/klima/amerika/kanada/alberta/alberta.htm

Das Klima in Alberta entsprach vor 75 Millionen Jahren dem vom afrikanischen Lomé (Togo) mit heute 27 Grad und hatte entsprechend auf der ganzen Welt explosionsartig zur bekannten Fülle von Lebensformen geführt. Im heutigen „Anthropozänexplodiert nur die Menschheit und bewirkt das Gegenteil. Das ist es, was die Klima-Hysteriker nicht erkennen (wollen).

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Sigmar Salzburg
24.01.2020 05.49
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Übertreiben gehört zum Handwerk

Forscher bringen Mumie zum Sprechen...

Stimme aus dem Jenseits: Forscher haben eine 3.000 Jahre alte ägyptische Mumie zum Sprechen gebracht. Dafür analysierten sie den konservierten Vokaltrakt des einstigen Priesters und stellten mittels 3D-Druck eine Kopie davon her. In Kombination mit einem synthetischen Kehlkopf ließ sich so die Stimme des Toten reproduzieren. Nun kann jeder hören, wie er zu Lebzeiten klang...


Bisher allerdings hat das Team nur einen einzigen Laut reproduziert, der klanglich zwischen den Vokalen der beiden englischen Wörter „bed“ (Bett) und „bad“ (schlecht) liegt. Ganze Wörter oder Sätze bringt der nachgebildete Stimmapparat der Mumie nicht hervor...

Tatsächlich bergen die Inschriften auf Nesyamuns Sarg weitere Hinweise auf seinen Wunsch, nach dem Tod zu sprechen: Er bittet darin um das ewige Wohl für seine Seele und dass diese sich frei bewegen und die Götter ansprechen kann, wie Nesyamun es Zeit seines Lebens getan hat.

„Dieser dokumentierte Wunsch, gemeinsam mit dem exzellenten Erhaltungszustand seines mumifizierten Körpers, machte Nesyamun zum idealen Kandidaten für unser ‚Voices from the Past‘-Projekt“, so das Fazit der Wissenschaftler...

scinexx.de 24.1.2020

Jetzt fehlt nur noch die Kenntnis der Vokalisation der Hieroglyphen und vielleicht der Fund einer zufällig entstandenen Tonspur – mein Traum seit meiner Kindheit.

PS: Bei hpd prophezeit Daniela Wakonigg dieser Art der Sprachrekonstruktion eine phantastische Zukunft. Ich habe das etwas zurückgestutzt.

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Sigmar Salzburg
05.01.2020 08.28
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Schreibfehler sind ganz gefährlich!

Der von uns aus gesehen linke Schulterstern des Orion, unwissenschaftlich „Beteigeuse“,„Beteigeuze“ (Duden), wissenschaftlich „Betelgeuze“ (aber immer noch falsch¹), steht möglicherweise kurz vor einer Explosion – nach heise.de:

Ende Dezember hatten immer mehr Astronomen auf Twitter über die Beobachtungen geschrieben und dabei auch wiederholt darauf hingewiesen, dass Beteigeuze den Theorien zufolge am Ende seines Lebens angekommen ist. Die Astronomen erwarten dafür schließlich eine immense Supernova, die am Nachthimmel etwa so hell wäre wie ein Halbmond. Eigentlich wird die aber in Tausenden oder sogar Hunderttausend Jahren erwartet und nicht zu Lebzeiten aktueller irdische Beobachter.

heise.de 1.1.2020
¹) arabisch يد الجوزاء – yad al-ǧauzā’, „Hand der Riesin“ (zu „Zwillinge“). Richtiger wäre also eigentlich in dt. Schreibweise Yedelgeuse mit ägyptischem g und y am Anfang – Korrektur eines mittelalterlichen Lesefehlers; man hatte den zweiten Punkt übersehen und so aus dem y ein b gemacht. Unklar ist, wie das i hineinkam – Schreiben nach Gehör?

Schreibfehler sind ganz gefährlich!

Maler Max Liebermann zum Chirurgen Ferdinand Sauerbruch: „Wenn Sie 'n Fehler machen, dann deckt ihn anderntags der jriene Rasen...“ Der der Schriftgelehrten leuchtet nun schon tausend Jahre vom Himmel.

P.S. Siehe auch scinexx.de 6.1.2020.

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Sigmar Salzburg
15.12.2019 06.59
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Wissenschaftliches Vorurteil revidiert?

Sprache könnte viel älter sein als gedacht

„Es ist Zeit, umzudenken“ – Forscher widersprechen einer Lehrmeinung, die seit 50 Jahren die Sprachforschung prägt: Angeblich ermöglichten erst Veränderungen der Lage des Kehlkopfes vor etwa 200.000 Jahren die Sprachentwicklung bei unseren Vorfahren. Wie die Wissenschaftler durch eine Auswertung von aktuellen Studien verdeutlichen, ist dieser Theorie mittlerweile die Grundlage weggebrochen: Denn entgegen der bisherigen Annahme besitzen auch Affen theoretisch die anatomischen Voraussetzungen für die Erzeugung von differenzierten Lauten. Die Entwicklung der Sprache könnte demnach schon vor Millionen von Jahren begonnen haben, so das Fazit der Forscher...


Wie sie erklären, verdeutlichen ihre Auswertungen drei wichtige Aspekte, die der bisherigen Theorie widersprechen: Erstens geht aus einigen Studien hervor, dass der tief sitzende Kehlkopf unter den Primaten nicht ausschließlich beim Menschen vorkommt. Zweitens ist er auch gar nicht erforderlich, um kontrastierende Muster für Lautäußerungen zu erzeugen. Drittens gibt es durchaus nichtmenschliche Primaten, die Lautäußerungen mit kontrastierenden Formantenmustern erzeugen können. Unterm Strich entzieht dies damit der bisherigen Lehrmeinung die Grundlage, resümieren die Wissenschaftler...

wissenschaft.de 12.12.2019

Mir kam die Hypothese von den 200000 Jahren immer sehr unglaubwürdig vor. Es ist vernünftig anzunehmen, daß die Entwicklung der Sprachfähigkeit parallel zur Vermehrung der Hirnzellen vor 5 bis 0,5 Millionen Jahren erfolgte.

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Sigmar Salzburg
01.12.2019 16.26
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Werden wir den Weg der Neandertaler gehen?

Die Neandertaler sind, nachdem sie über 200.000 Jahre länger als wir heutigen Europäer unseren Kontinent bevölkert hatten, sang- und klanglos verschwunden. Warum?

Bloß Pech gehabt?

... Der Neandertaler war 250.000 Jahre lang ein erfolgreicher Jäger und Sammler, er konnte Feuer machen, entwickelte Kochtechniken, verwendete Arzneipflanzen, stellte Steinwerkzeuge her – kurzum: Er war ein an seine Umwelt bestens angepasstes Kulturwesen. Bis vor 40.000 Jahren. Da verschwand er plötzlich von der Bildfläche. War das Klima daran schuld? Oder eine Epidemie?

[Bild] Neandertaler: Bis vor 40.000 Jahren gab es zwei Menschenarten [„Rassen“?]

Der Biotechnologe und Innovationsforscher [Krist Vaesen] von der Universität Eindhoven hat untersucht, ob man das Aussterben des Neandertalers ganz ohne äußere Ursachen erklären könnte – und kommt zu dem Schluss: Ja, man kann. ...

Laut genetischen Daten war Europa schon vor der Ankunft des modernen Menschen dünn und von isolierten Gruppen besiedelt, insgesamt gab es 10.000 bis höchsten 70.000 Neandertaler. Dieser Umstand könnte der Art zum Verhängnis geworden sein, rechnet Vaesen in seiner Studie vor. Eine Kombination von Inzucht, genetischer Verarmung und Zufall reicht zumindest in der Theorie aus, um eine Art in den Abgrund zu treiben...

science.orf.at 27.11.2019
Der Experte verweist noch auf die größere eheliche Treue der Neandertaler (woher weiß er das?) gegenüber den Europäern, die zu Geburtenmangel geführt habe. Müssen wir uns nun vor den Schwarzen fürchten?¹

Vor drei Wochen konnte man die Hypothese (wissenschaft.de 8.11.2019) lesen, die aus Afrika aufgebrochenen frühmodernen Menschen hätten sich an der ersten Begegnungszone in Vorderasien durch Vermischung mit den Neandertalern deren Gene für Krankheitsresistenz (und Fettstoffwechsel) angeeignet, in den nächsten 10000 Jahren verteilt und dadurch den weiteren Vorstoß ermöglicht. Den Neandertalern wäre das umgekehrt aber nicht gelungen.

Vielleicht finden sich noch weitere Faktoren, die einzeln unbedeutend sind, aber im Verbund mit anderen die bekannte Wirkung erzielen – so wie jetzt das geforderte Aussterben der Europäer wegen der Klima-Religion.

¹) Ein Mann aus Angola hat 42 Frauen und 166 Kinder – aber er war allen treu.

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Sigmar Salzburg
15.11.2019 08.47
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„Wir seit 1984“

Der Spiegel-Journalist Jörg Römer beschreibt die Forschung des Jenaer Paläogenetikers Johannes Krause und ein Interview mit ihm im Rahmen der Spiegel-Serie „Wir seit '89“ – die dem schwindenden „Wir“-Gefühl im Osten aufhelfen soll. Die Serie hätte wohl besser „Wir seit 1984“ heißen sollen, denn sie will neben „Neusprech“ nach dem Muster von George Orwells Dystopie auch die Durchsetzung von „Neuschreib“ und „Neudenk“.

Es fängt schon mit der Überschrift an: „Ostdeutschland“ statt „Mitteldeutschland“ – die Auslöschung der Erinnerung an die Umvolkung und Abtrennung der deutschen Ostgebiete:

Spitzenforschung in Ostdeutschland
Herr der Knochen
Was Wolfsburg oder Stuttgart für den Autobau sind, ist Jena für die Wissenschaft. In der Stadt in Thüringen sind ein halbes Dutzend renommierte Institute heimisch – auch das von Genforscher Johannes Krause.


... Krause ist in Leinefelde in Thüringen geboren und forscht heute am Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena. Das Labor des 39-Jährigen hat sich auf die Analyse alter DNA spezialisiert und schafft damit eine Kombination der Disziplinen Archäologie und Genetik. Es gehört weltweit zu einer Handvoll Einrichtungen, die regelmäßig für spektakuläre Forschungsergebnisse zur Menschheitsgeschichte sorgen.

... nach dem Abitur wollte er lieber „etwas mit Zukunft studieren“, auch in finanzieller Hinsicht. Archäologie klang eher nach dem Gegenteil, Genforschung dagegen vielversprechend. Also schrieb er sich für Biochemie ein. Es war der Beginn einer Blitzkarriere.

Sie begann in Leipzig bei Svante Pääbo, einem schwedischen Mediziner und Biologen. Schon während des Studiums zog es Krause an das Institut des Schweden, der als Gründervater der Archäogenetik gilt. ...

Dort arbeitet er an der Erforschung alter Erbsubstanz – sogenannter ancient DNA...

Die Erkenntnisse, die Krause und sein Team dabei aus alten Knochen ziehen, haben das Potenzial, ganze Generationen von Archäologen zu frustrieren. Ihre Analyse der menschlichen Erbsubstanz hat teils völlig neue Blicke auf die Vergangenheit ermöglicht und anerkannte Theorien über den Haufen geworfen...

Die Daten zeigen beispielsweise, wie sich vor Tausenden Jahren anatolische Bauern in Europa ausbreiteten – und die Landwirtschaft mitbrachten. Zuvor hatten manche Archäologen angenommen, dass sich die bis dahin in Europa lebenden Menschen ihre landwirtschaftliche Technik in Anatolien abgeschaut hatten. Nun zeigte sich, dass sich die Bevölkerung in einem langen Prozess mit den Einwanderern vermischt hatte. Genetisch tragen viele von uns Spuren dieser Menschen in sich.

„Wir sind alle Migranten“

Solche Erkenntnisse passen nicht jedem. Und schon gar nicht in Krauses Heimat Thüringen, in dem die AfD mit ihrem Rechtsaußen Björn Höcke bei den letzten Wahlen mehr Stimmen als die CDU erhielt und zweitstärkste Kraft wurde. Krause mischt sich auch in aktuelle Gesellschaftsdebatten ein und legt bei Diskussionen seine Daten auf den Tisch. Nach der Flüchtlingswelle vor einigen Jahren verkündete er, dass Migration schon vor Tausenden Jahren Teil der europäischen Kultur gewesen sei. „Wir sind alle Migranten“, war der Titel eines Interviews im SPIEGEL.

Erst kürzlich beteiligte er sich mit anderen Wissenschaftlern an der „Jenaer Erklärung“. Darin distanzierten sich Krause zusammen von dem aus Jena stammenden Evolutionsbiologen Ernst Haeckel und dem Begriff der Rasse. Haeckel hatte im 19. Jahrhunderts mit seiner Anordnung von Menschenrassen in einem Stammbaum zum Rassismus beigetragen...

spiegel.de 11.11.2019

1284 Wörter – „Reform“: 6 nichtsnutzige „dass“ statt daß, 1 „Prozess“ statt Prozeß, 1 „Potenzial“ statt Potential, 39-„Jährige“ statt 39jährige; traditionell: Handvoll, vielversprechend, 2 sogenannt, (Kosten dieser „Reform“ seit 1989 ca. 25 Mrd. Euro.)
Der Bericht dient nebenbei vor allem der Ausgrenzung derjenigen, denen eben von fast einem Viertel der thüringischen Wähler Vertrauen und Zustimmung geschenkt worden ist. Der Name Björn Höcke darf nicht fehlen.

Rechtzeitig vor der Wahl war die „Jenaer Erklärung“ der Anthropologen veröffentlicht worden, in der die Abschaffung des Wortes „Rasse“ gefordert wurde – eine Marotte der Genetiker seit Luigi Cavalli-Sforza. Wie dann der alle erschlagende Begriff des „Rassismus“ der linken Einheitsrassisten aufrechterhalten werden kann bleibt offen.

Der noch recht junge Prof. Johannes Krause hat der „Erhlärung“ zugestimmt, vielleicht sogar mitgewirkt. Hätte er das nicht, wären sicher die Zuschüsse für sein Institut gefährdet gewesen oder vielleicht sogar seine Stellung.

Daß der Begriff „Rasse“ heute wissenschaftlich nicht brauchbar ist, weil das menschliche Genom keine deutliche Abgrenzung zuläßt, besagt nicht, daß das Wort nicht nützlich ist. Wie sonst könnte man die Gleichbehandlung aller Staatsbürger nach dem Grundgesetz einfach ausdrücken?

GG 3.3 „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.“
Man hat ja sogar „die Würde des Menschen“ an den Anfang des Grundgesetzes gesetzt, obwohl der Begriff noch schlechter einzugrenzen ist.

In der Jenaer Erklärung wird der Begriff „Rasse“ für Haustiere zugelassen, weil durch menschliche Zuchtwahl ein einheitliches Genom erzeugt worden sei. Aber genau das nimmt die Forschung jetzt auch für die blonde Haarfarbe an – natürlich in freiwilliger Zuchtwahl.

Die „vermeintlichen“ menschlichen Rassen seien nur ein Zufallsprodukt der geographischen Gegebenheiten. Aber entstand nicht das „schottische Hochlandrind“ auch unter dem Zwang der geographischen Verhältnisse, mit geringer Nachhilfe der Züchter?

Krause hat 2010 die einstige Existenz des Denisova-Menschen in ein paar Milligramm seines Knochenmaterials entdeckt. Seither wissen wir, woher das Höhen-Gen der Tibeter stammt. Sind sie damit nicht eine besondere Rasse?

Die Anthropologen machen den Evolutionsbiologen Ernst Haeckel mit seiner Einteilung der Menschheit für den „Rassismus“ seit dem 19. Jahrhundert verantwortlich.

Nun, Kopernikus hatte um 1540 gemeint, die Planeten vollführten Kreisbahnen um die Sonne. Soll man nun nach Kepler, Newton und Einstein nicht mehr sagen dürfen, Planeten, Kometen und Asteroiden „umkreisen“ die Sonne?

Leider bestärkt Krause mit seinem Schlagwort „Wir sind alle Migranten“ auch die One-World- und Antirassisnus-Ideologen in ihrem irren Eifer, möglichst schnell die erwünschte Einheitsrasse herzustellen, in der es dann Rassenkonflikte nicht mehr geben könne.

Wanderungen, die vor 8000 Jahren im recht menschenleeren Europa möglich waren, können nicht mit den Unterwanderungen der heutigen Staaten durch Millionenheere verglichen werden. Damals wurden ganze Populationen verdrängt und ausgelöscht. Das als „Kultur Europas“ zu bezeichnen ist doch etwas gewagt.

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Sigmar Salzburg
08.11.2019 05.14
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BILD tut was für die Bildung ...

... aber kann die Vereinfachung gelingen?

Alltagsfrage
Um was geht es in Einsteins Relativitätstheorie?




Als limitierte Sonderausgabe gibt es jetzt eine restaurierte, großformatige Reproduktion von Einsteins Relativitätstheorie (Verlag Éditions des Saints Pères)Foto: Verlag Editions des Saints Peres / SP Books
Einsteins schöne, klare ß-lose Lateinschrift, wie sie neben der deutschen Kurrentschrift um 1915, meist als Zweitschrift, weitverbreitet war. Leider wird das verbundene Schönschreiben heute durch eifernde Erleichterungsideologen nach Möglichkeit abgeschafft.
veröffentlicht am 07.11.2019 – 17:00 Uhr

Es gilt als einer der größten Schätze der Wissenschaft: Das Originalmanuskript der Allgemeinen Relativitätstheorie von Albert Einstein (1879–1955) aus dem Jahr 1915 liegt geschützt in den Archiven der Universität Jerusalem.

Jetzt, 100 Jahre nachdem diese Theorie erstmals bestätigt wurde, gibt es eine restaurierte, großformatige Reproduktion des Manuskriptes als limitierte Sonderausgabe (1000 Stück, 100 Euro).

Aber um was geht es eigentlich in Einsteins Sensations-Werk?

Spezielle Relativitätstheorie

► Es begann 1905 mit der sogenannten Speziellen Relativitätstheorie. Einstein entdeckte: Die Zeit schreitet nicht immer gleich voran, sondern kann mal langsamer, mal schneller vergehen. Das Licht hingegen bewegt sich immer gleich schnell, mit der Lichtgeschwindigkeit von rund 300 000 km pro Sekunde.

Beispiel: Wenn man einen Lichtstrahl losschickt und ihm hinterherrennt, entfernt sich das Licht immer mit der gleichen Geschwindigkeit. Egal, wie schnell man rennt! Wenn sich also die Geschwindigkeit nicht ändert, müssen es Raum und Zeit tun.

Prof. Heinrich Päs (TU Dortmund): „Je schneller man sich bewegt, desto langsamer vergeht die persönliche Zeit. Sie wird gedehnt, während der Raum gestaucht wird.“
In Wirklichkeit geht es um die Perspektive, aus der nur heraus andere Bewegungszustände („bei Licht“) gesehen werden können – zwingender hier erklärt.
Deshalb würde in einem Raumschiff, das fast so schnell wie das Licht fliegt, die Zeit viel langsamer vergehen als auf der Erde.
Etwas „Gott“ und Aberglaube muß in BILD immer dabei sein. Einsteins Brief steht hier.
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Millionen-Rekordsumme für Brief von Einstein

Ein handgeschriebener Brief des Physik-Genies Albert Einstein ist für eine Rekordsumme von 2,6 Millionen Euro versteigert worden.

Parallelen zu Einstein
Ist es Zufall, dass Hawking am 14. März starb?

Schaut man sich seine Lebensdaten (Alter, Geburts- und Todestag) genau an, lassen sich beinah unheimliche kosmische Bezüge herstellen.
Allgemeine Relativitätstheorie

► Einsteins weiterführende Allgemeine Relativitätstheorie von 1915 erklärt: Die Masse krümmt den Raum.
Das wußte auch mein Stiefvater schon, aber er glaubte es nicht:
Prof. Päs: „Licht und massive Körper bewegen sich dann auf gekrümmten Bahnen.“

Beispiel: Der Mond bewegt sich um die Erde, weil der Raum gekrümmt ist – und nicht, weil die Erde ihn magisch anzieht.

bild.de 7.11.2019
Auch BILD folgt nicht mehr der bei „Spektrum“ noch krampfhaft aufrechterhaltenen „Reform“-Kleinschreibung „allgemeine Relativtätstheorie“.

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Sigmar Salzburg
07.11.2019 06.28
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Nichts davon blieb in den heutigen Affenarschzirkeln übrig!

Tübinger Professorin mit Weltsensation
Aufrechter Gang entwickelte sich im Allgäu


Prof. Dr. Madelaine Böhme (52) aus Tübingen hat einen spektakulären Fund gemacht. Uralte Knochen aus dem Allgäu. Sie beweisen: Der erste Menschenaffe, der aufrecht ging, lebte nicht in Afrika – sondern in Süddeutschland! Vor 12 Millionen Jahren! Er wird „Udo“ genannt...

Böhme und ihr Team entdeckten die Fossilien auf dem Gelände einer alten Ziegelei in Pforzen (Allgäu). Es waren 20 Knochen und Wirbel sowie der Unterkiefer eines Menschenaffen. Rund ein Meter groß, 31 Kilo schwer. Udos wissenschaftlicher Name: Danuvius guggenmosi – nach Hobby-Archäologe Siegfried Guggenmos, der die Fundstelle in den 70er Jahren entdeckte.

Die Forscherin: „Der Menschenaffe lebte mit einem Harem weiblicher Artgenossen die meiste Zeit auf Bäumen...“

Böhme untersuchte die Skelettteile, kam aus dem Staunen nicht heraus: „Die Form der Knochen verrät uns, dass Udo aufrecht auf zwei Beinen gehen konnte.“

Im Gegensatz zu anderen Menschenaffen musste sich Udo nicht mit den Armen auf dem Boden abstützen. Das klappte, weil er u.a. X-Beine, stabile Fußgelenke und eine S-förmige Wirbelsäule hatte – wie beim modernen Menschen.

Böhme: „Was uns überrascht hat, ist, dass die Merkmale der Knochen mehr denen des Menschen ähneln als denen von Menschenaffen.“...

▶︎ Böhme glaubt, dass sich der Mensch in Europa entwickelt hat. Die Forscherin: „Dieser Fund stellt die Geschichte der frühen menschlichen Evolution komplett auf den Kopf.“...

Übrigens: Menschenaffe Udo hat seinen Namen von Rocksänger Udo Lindenberg (73). Böhme: „Wir machten den Fund an Lindenbergs 70. Geburtstag. Seine Songs liefen an diesem Tag im Radio rauf und runter.“

bild.de 6.11.2019

Da wollte man wohl Donald Johanson mit seiner Urfrau „Lucy“ („... in the sky“, Beatles) Konkurrenz machen.

Der echte Udo hetzte zur Ordensverleihung durch den obersten Steinbutt-Fischfilet-Fan im Arschkriechgang gegen die AfD:
... die gleiche kalte Kotze (wie vor 80 jahren) schwappt ihnen wieder aus dem Mund...“.

Der berechtigte Spott des AfD-MdB Stefan Brandner, „Judaslohn“, erzeugte darauf bei den Altparteien-Zirkeln und Mitläufern ein künstliches „Antisemitismus“-Gekreische, das die Bedeutung des Wortes völlig verkennt. Hier bezeichnet es den Lohn in Gestalt eines billigen Blechs, für das der Empfänger das aufrecht gebliebene Restvolk verrät.

PS: Zu letzterem von Thorsten Hinz ein trefflicher Kommentar in der JF v. 5.11.19 in traditioneller Rechtschreibung.

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