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Der GenderInnenwahnsinn
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Sigmar Salzburg
28.02.2020 18.22
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bz-berlin.de

Gunnar Schupelius – Mein Ärger
Gender-Stern wird zum Nachteil für alle, die sich nicht anpassen


26. Februar 2020 19:08 Aktualisiert 19:08

Das Sonderschriftzeichen gehört nicht zur Rechtschreibung, ist in keiner Weise legitimiert und wird dennoch rücksichtslos durchgesetzt, meint Gunnar Schupelius.

Der sogenannte Gender-Stern ist ein Sonderzeichen, das in der Schriftsprache immer häufiger Verwendung findet. Er wird in ein Substantiv eingefügt und zwar vor der weiblichen Endung. Statt „Friseure und Friseurinnen“ schreibt man dann „Friseur*innen“. Diese Konstruktion soll signalisieren, dass nicht nur Männer und Frauen im Friseurberuf gemeint sind, sondern auch alle, die sich auf keines der beiden Geschlechter festlegen möchten.

Der Genderstern gehört nicht zur Rechtschreibung, er wurde von politischen Gruppen durchgesetzt. Die Grünen verpflichteten sich als ganze Partei, diese Schreibweise ausschließlich zu verwenden. Viele Bezirksämter- und Senatsverwaltungen haben ihren Schriftverkehr ebenfalls umgestellt.

Im vergangenen Sommer ordnete Schulsenatorin Sandra Scheeres schließlich an, dass der Stern nicht mehr als Fehler im Aufsatz angestrichen werden darf. An den Berliner Universitäten wird Druck auf die Studenten ausgeübt, ihre Schreibweise anzupassen. Wer es nicht tut, muss bereits mit Konsequenzen rechnen.

So erging es einer Studentin der Geisteswissenschaften, deren Arbeit abgewertet wurde, weil sie ohne Stern geschrieben war.
Ihr Name ist der B.Z. bekannt, sie möchte aber anonym bleiben, weil sie Sanktionen fürchtet. Die Anwendung des Gendersterns nimmt immer kompliziertere Formen an. Das Bezirksamt Lichtenberg zum Beispiel lädt zu einer „Frauen*woche im Frauen*märz“ ein. Da wird ein „Frauen*preis“ vergeben und eine „Frauen*party“ gefeiert.

Unterzeichnet wurde die Einladung vom Verein „Lesben Leben Familie“ (LesLeFam). Verantwortlich ist Constanze Körner. Wir fragten sie, warum auch das Substantiv „Frauen“ einen Stern bekommt. Sie verwies auf ihre Facebook-Seite. Dort steht, mit dem Stern würden „explizit auch alle nicht cis-gender-Frauen angesprochen“.

Wer sind Cis-gender-Frauen? Das sind Frauen, deren „eingetragenes Geschlecht mit dem Geschlecht ihrer individuellen Geschlechtsidentität übereinstimmt“. Hätte man also in der Einladung „Frauen“ ohne Stern geschrieben, wäre das eine Diskriminierung aller Nicht-Cis-Gender-Frauen gewesen.

Können Sie noch folgen? Das alles ist kaum noch nachvollziehbar. Wer sich als Frau definiert, kann sich doch auch ohne Stern angesprochen fühlen. Die Stern-Schreibweise hat ein Eigenleben entwickelt und trägt zunehmend absurde Züge. Das versteht niemand mehr und das hilft auch keinem.

bz-berlin.de 26.2.2020

Anmerkung: Schupelius wurde zum Neuen Jahr schon mal das Auto abgefackelt, weil er sich und seine Texte nicht dem grünlinken Gutmenschen-Diktat unterwerfen will.

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Sigmar Salzburg
15.02.2020 11.29
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Zeitgeistlicher Schwarzmarkt der Correctness- und Genderlinguistik

Das Ex-Linguistik- und Gender-„Professex“ der Berliner Humboldt-Universität, Lann Hornscheidt, ist wohl der schlagendste Beweis für die Dringlichkeit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, einer staatspolitischen Notlage durch Erfindung eines dritten Geschlechts abzuhelfen – obwohl die Doppelhelix der DNS eigentlich nur zwei Geschlechter zuläßt.

Bei der immer linksgrüner werdenden „Zeit“ durfte „ex“ nun einige feinsinnig durchdachte Regeln für den diskriminierungsfreien sprachlichen Umgang mit abweichenden Individuen und Ethnien ausbreiten. Aber schon am Anfang kann einem die Lust am Lesen dieser „tief_schürfenden“ Erkenntnisse vergehen:

Respektvoll zu sprechen, ist eine Form politischen Widerstands gegen zunehmend normalisierte rassistische Verhältnisse. Diskriminierungskritisch „sprachzuhandeln“ ist eine Strategie, die alle jederzeit anwenden können. Da Diskriminierungen so allgegenwärtig sind, können sie auch ständig verändert werden. Sie finden sich in hundert alltäglichen Situationen: Als beschädigend angesprochene Benennungen wie "Farbige" oder "Dunkelhäutige", das "N-Wort" oder das "Z-Wort" (für Sinti und Roma) werden dauernd wiederholt. Sie werden hingenommen in Zeitungen und Romanen.

Exotisierende Bilder und Skulpturen von Schwarzen Personen finden sich in Wohnzimmern. Die Beschreibung "Möbel im Kolonialstil" zeigt, wie unkritisch Kolonialismus noch heute besetzt ist. Diskriminierende Kinderlieder wie Drei Chinesen mit dem Kontrabass werden als deutsches Kulturgut verteidigt. Was dies für die so aufgerufene „Kultur“ heißt, wird nicht weiter reflektiert.

Rassistische Bemerkungen und Anrempelungen werden ignoriert, kleingeredet oder übergangen. Bei diskriminierenden Witzen wird mitgelacht. Rassistische Metaphern wie "Schwarzfahren" und "Schwarzsehen", "schwarzmalen" und "schwarze Schafe" bleiben unhinterfragt. Auf diese Weise werden rassistische Vorstellungen genährt und bestätigt, weitergeführt und fließen als subtile Gewalt ins eigene Leben ein.

zeit.de 14.2.2020
Seit 75 Jahren kenne ich einen weiteren Begriffskomplex, den ich noch nie mit Schwarzafrika in Verbindung gebracht habe: „Schwarzmarkt“, „Schwarzhandel“, „Schwarzhändler“.

Als 1945 im Wehrmachtslager bei Puttgarden/Fehmarn die letzten Hitlergrüße geübt und die letzten Soldaten verschwunden waren, hatte der Vater eines Spielkameraden plötzlich den Schlüssel zur dortigen Versorgungsbaracke und zog mit uns und einem Handwagen dorthin, um ihn mit Geschirr vollzuladen, es heimlich zu Hause zu horten und auf dem „Schwarzmarkt“ teuer zu verkaufen. Er war „Schwarzhändler“ geworden.

Nie wäre ich damals auf den Gedanken gekommen, daß er irgendwie mit „Negern“ handeln könnte. Die obigen Hornscheidt-Beispiele lassen doch daran zweifeln, ob „ex“ richtig tickt.

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Sigmar Salzburg
08.02.2020 10.57
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Gender-Relaunchius bei Spiegels

Aus Kaisers Wochenrückblick in der Jungen Freiheit
(in traditioneller Rechtschreibung):


Neue Gender-Standards beim Spiegel

Rund 24 Stunden dauerte es, bis Kemmerich unter dem Druck, der von allen Seiten auf ihn einprasselte, einbrach, und seinen Rücktritt ankündigte. Bis heute weiß man nicht, wovor der FDP-Ministerpräsident mehr Angst hatte. Vor dem Terror der Antifa, vor der schwarzen Witwe aus der Uckermark oder vor dem bösen Blick der blutunterlaufenen Augen von Christian Lindner...

Der Spiegel hat sich derweil neue journalistische Standards auferlegt. Als Reaktion auf den Relotius-Skandal hat das Magazin seine Autoren angewiesen, ihre Artikel künftig in gendergerechter Sprache zu verfassen und die Herkunft von Straftätern möglichst nicht mehr zu nennen. Als ob darin das Versagen von Haltungs-Reporter Claas Relotius gelegen hätte. Die Entscheidung der Spiegel-Verantwortlichen ist aber dennoch durchaus folgerichtig. Wer in seinen Artikeln wenig verrät, der kann auch kaum der Lüge überführt werden. Erst recht nicht, wenn die Texte in einem gendergerechten Kauderwelsch verfaßt sind, das kaum noch einer lesen mag...

jungefreiheit.de 8.2.2020

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Sigmar Salzburg
25.01.2020 07.22
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Kreuzzug auch gegen unser Deutsch

Der grünliche Klima-Kinder-Kreuzzug FFF wird von linken Bürgerkriegern unterwandert, aber das kennen wir seit der Entstehung der „Grünen“. Genauso schlimm ist, daß dort nun auch die Gendrifizierung der deutschen Sprache Einzug hält. Einem Landshuter Ex-Polizisten und PI-Autor wurden aus der dortigen Szene folgende Neusprech-Kleinodien zugespielt, die die Wörter „man“ und „jemand“ ersetzen sollen:



Diese Narren: „man“ heißt im Indo- und Urgermanischen „Mensch“. Im Sanskrit heißt मनुः „manuḥ“ (erster) Mensch, „manuṣyaḥ“„manavaḥ“ Mensch, Mann usw., got. manna. Im Alt-Englischen mußte man daher ein „wife“ vor „man“ setzen, um einen weiblichen Menschen zu bezeichnen, was dann zu „woman“ wurde.



Das „d“ in „jemand“ zeigt überdies, daß es keine direkte Ableitung von „Mann“ ist.

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Sigmar Salzburg
18.01.2020 15.22
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Universitäre Sprachverstümmler

Neben dem „so genannten” Stotterdeutsch bei einer „Hand voll“ von Wörtern der Rechtschreib„reform“ ist das Gender*Innendeutsch ein noch ekelhafterer Anschlag auf unsere Sprache, weil es ein Anschlag auf das gesprochene Wort selbst ist. Was vor zehn Jahren närrische Grün*Innen-Minister*innen und Vorsteher*innen begonnen hatten, hält jetzt Einzug in die Universitäten. Ulrike Stockmann glossiert des längeren auf der „Achse des Guten“:

[…]
Spleens von Winkelgelehrten

Als Nonplusultra erscheint der Uni Wien die Verwendung des Gendersternchens, da dieses von vornherein alle, die genannt werden sollen, miteinschließt und niemanden ausschließt. Dies dürfte für Sie vermutlich nichts Neues sein. Darüber hinaus empfiehlt die Wiener Uni jedoch, das Gendersternchen auch in die mündliche Kommunikation miteinfließen zu lassen und als kurze Pause zu sprechen. Denn ohne Unterbrechung klingt beispielsweise das Wort „Student*innen“ wie „Studentinnen“. Das darf natürlich nicht sein. Wo blieben denn dann alle anderen Geschlechter? ...

achgut.com 18.1.2020
Dem Berliner B.Z.-Journalisten wurde schon zweimal das Auto „abgefackelt“ – weil er u.a. auch darüber sanft gespottet hatte. Nun wird diese Sprachverstümmelung auch noch universitär abgesegnet – die schleichende Machtergreifung der Bekloppten.

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Sigmar Salzburg
05.01.2020 20.49
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Närrische Sprächdschänderei

Die „Junge Freiheit“ meldet:

Sprachschützer machen mobil gegen Lübecks Gender-Leitfaden

DORTMUND. Der Verein Deutsche Sprache (VDS) hat Lübecker Staatsbediensteten Prozeßkostenhilfe angeboten, sollten diese sich über den neuen Gender-Leitfaden der Stadt hinwegsetzen. Dieser sieht eine geschlechtsneutrale Sprache in allen städtischen Publikationen vor. Anders als andere Kommunen, die etwas auf das Binnen-I setzen, sollen Lübecks Staatsdiener einen Doppelpunkt benutzen, um klarzustellen, daß beide Geschlechter gemeint sind, etwa Schüler:innen.

Dies kritisiert der VDS-Vorsitzende Walter Krämer scharf. „Thomas Mann hätte sich für seine Heimatstadt geschämt“, sagte er. Die Stadt Lübeck setze sich über amtliche Regeln der deutschen Rechtschreibung hinweg „und macht sich die Welt, wie sie ihr gefällt“. Ein Doppelpunkt sei ein Satzzeichen, und könne nicht aktiv gesprochen werden. „Der Dienstherr mißbraucht hier in eklatanter Weise sein Weisungsrecht“, beklagt Krämer. „Die geltende Rechtschreibung sieht entsprechende Monstrositäten aus gutem Grund nicht vor.“

Daß zudem anerkannte Floskeln wie „Mannschaft“, „Mutter-Kind-Parkplatz“ und „Not am Mann“ ausgemerzt werden sollen, komme einem Ausverkauf der deutschen Sprache gleich. Deswegen bietet der VDS Lübecks Beamten nun die Prozeßkostenhilfe bei Verstößen gegen das neue Rechtschreibregelwerk an. Im vergangenen Jahr hatten bereits Augsburg und Hannover „geschlechtersensible“ Sprachregeln eingeführt. (tb)

jungefreiheit.de 3.1.2020 (in traditioneller Rechtsschreibung).

Das Panoptikum der Genderkürzel umfaßt – nach Binnen-I, _Unterstrich, *Sternchen, ix-Endung usf. – nun auch noch den Doppelpunkt. Im Mittelalter sparten Kürzel Pergament. Heute sollen die wie Stopfgänse mit Doppelnennungen gemästeten Texte nicht so aufgebläht und unleserlich wirken. Dabei sind die weiteren angeblichen Geschlechter noch gar nicht inbegriffen – obwohl die Gender-Schamanen das von Unterstrich und Sternchen behaupten.

Das Schlimmste aber ist: Eifernde grünlich-feministische Sprachschänder*innen verwenden diese graphischen Verlegenheitskonstrukte schon als die ersehnten bipolaren Neusprech-Wörter, die schließlich die „Schänderinnen und Schänder“ ersetzen sollen – zu sprechen mit Hiatus, Hamza oder Stød: „Schänderءinnen“.

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Sigmar Salzburg
22.12.2019 23.37
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Irre wahlfreie Genderwelt

In den 60ern lebte in einer betreuten Kieler Anstalt ein Mann, der sich für Napoleon hielt. Er durfte einmal im Jahr vor Medizinstudenten einen militärstrategischen Vortrag halten. Hätte jemand die Bestrafung derjenigen gefordert, die ihm die Anerkennung als Napoleon verweigern – er wäre gleich mit in die Anstalt eingeliefert worden.

Heute ist die Welt ungleich irrer geworden. Da kann einer, der eben noch zwei Kinder gezeugt hat, aufdringlich fordern, nun als Frau behandelt zu werden, obwohl jede Körperzelle ihn als Mann ausweist. Oder ein mit männlichen Muskeln bepackter Sportler kann nach ein paar Hormonspritzen als „Frau“ dreist die Konkurrentinnen um ihre Siege prellen.

Kritiker dieses Schwindels werden bestraft. Der Kulturchef von Spiegel Online, Enrico Ippolito, der auch wieder der Berliner Multikulti-Mischpoke und taz-Schmieranten-Schmiede entstammt, erregt sich darüber, daß sich Joanne K. Rowling auf die Seite der Ehrlichkeit und Wahrheit stellt.

Debatte über Transmenschen
Rowlings simpler Reflex

In „Harry Potter“ entwirft J.K. Rowling eine Welt voller freier Wesen. In der Realität äußert sich die Autorin diskriminierend gegenüber Transmenschen. Das Schlimmste ist ihre perfide Argumentation.


Ein Kommentar von Enrico Ippolito

Bisher kannte die Weltöffentlichkeit J.K. Rowling als Autorin der Harry-Potter-Bücher, jetzt muss sie zur Kenntnis nehmen: Sie ist eine Terf, kurz für „Trans Exclusive Radical Feminist“ – eine Feministin, die Transmenschen ausschließt. Offenbart hat Rowling diese Einstellung auf Twitter: „Kleide dich, wie du magst. Bezeichne dich, wie auch immer du willst. Schlafe einvernehmlich mit welchem Erwachsenen auch immer, der dich will. Lebe dein bestes Leben in Frieden und Sicherheit. Aber Frauen aus ihren Jobs für die Aussage zu drängen, dass das biologische Geschlecht real ist? #IStandWithMaya“...

Zur Erklärung: Unter dem Hashtag „IStandWithMaya“ finden sich Solidaritätsbekundungen mit Maya Forstater, einer Steuerexpertin, deren Vertrag mit dem Thinktank Center for Global Development nicht verlängert wurde. Der Grund dafür findet sich ebenfalls auf Twitter. Forstater schrieb dort unter anderem: „Ich denke, dass männliche Menschen keine Frauen sind. Ich denke nicht, dass Frausein eine Frage der Identität oder weiblicher Gefühle ist. Es geht um Biologie.“

Gegen die Entscheidung des Thinktanks, sie nicht weiter zu beschäftigen, zog Forstater vor Gericht – und verlor. Das Gericht vertrat die Auffassung, dass ihre Überzeugungen mit der Menschenwürde und den Grundrechten anderer unvereinbar seien. Forstater hingegen betrachtet sich als feministische Vorkämpferin...

spiegel.de 20.12.2019 [rot redaktionell]
Gerade hat unser Verfassungsgericht das „dritte Geschlecht“ erfunden. So unsinnig diese Entscheidung ist, sie gibt dennoch allen, die unzufrieden mit ihrem Geschlecht sind, die Möglichkeit, sich dort einzureihen, ohne die übrige Gesellschaft zur Lüge zu zwingen.

Aber das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht. Irgendwann wird die Gesellschaft so transformiert sein, daß nicht einmal ich mein „Ich“ verteidigen darf. Wenn jemand kommt und behauptet, er sei ich, dann werde ich bestraft, wenn ich das abstreite.

Witzig ist, daß die umgewandelten Mannweiber auch angeblich das „natürliche“ Bedürfnis nach all diesen in der westlichen Welt den Frauen anerzogenen Narreteien haben: Lippenstift, Nagellack, Stöckelschuhe ... Wieso hat denn keine(r) das Verlangen nach den ungemein weiblichen chinesischen Lotosfüßen?

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Sigmar Salzburg
19.12.2019 18.14
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Gender- und Künstlerscheisse

Duden: „Das Partizip Präsens bezeichnet einen gleichzeitigen Vorgang...“

Aus Monopol Magazin:

Die Begriffe sind in Stein gemeißelt. „Ehre, Freiheit, Vaterland“ steht auf dem Sockel des Ehrenmals für Kriegsgefallene vor der Universität Innsbruck. Obendrauf sitzt das österreichische Wappentier, ein kolossaler Adler aus Kupfer. Das 1926 vom Architekten Lois Welzenberger gestaltete Monument erinnerte ursprünglich an die toten Studierenden der Universität im ersten Weltkrieg, später wurde der Gedenkraum auch auf den zweiten Weltkrieg ausgeweitet, 1984 wurde zusätzlich eine Tafel für den von den Nazis geköpften Innsbrucker Widerstandskämpfer Christoph Probst angebracht.

monopol-magazin.de 13.10.2019

Den „geköpften Studierenden“ Christoph Probst hat man noch nicht gewagt. Aber einen „geköpft Gehenden“ namens Klaus Störtebeker soll es ja gegeben haben!


Bild: Monopol-Magazin, Hank Schmidt i. d. Beek
»Collage (Piero Manzoni / Schlumpf)« 2019

Zu Piero Manzoni (1933-1963): Die „Verkackeierung“ der Kunstszene war ein Erfolg – und bald zog ein ehem. Studienkollege in diesem Geschäftsmodell nach, allerdings m.W. ohne Koprophilie.

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Sigmar Salzburg
04.12.2019 00.15
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Gender-Newspeak

Bis vor kurzem schienen Binnen-I, Gender-Sternchen oder -Unterstrich lediglich Kürzel zu sein, die beim Sprechen in die gleichstellenden Verdoppelungsformen aufzulösen seien, etwa „MeisterInnen“ in „Meister und Meisterinnen“; ähnlich „die Pianistin spielte meister_innenhaft“...

Allmählich wird aber klar, daß viele „Aktivisten“ die Sprachverstümmelung wollen. In Ermangelung einer geschlechtsneutralen Bezeichnung schafft man z.B. ein neues Gender-Grünsprech-Wort „Lehrerءinnen“ (der glottale Stoßlaut hier als arabisches Hamza dargestellt).

In der Zwangsgebühren-3SAT-Sendung vom 29. November

Wer hat Angst vorm Genderwahn?
wurde diese Sprachregelung gerade professoral abgesegnet: Der Anglist und Konjunkturritter Prof. Anatol Stefanowitsch, der schon für die Rechtschreib„reform“, für mehr Anglizismen und gegen „Deutsch ins Grundgesetz“ kämpfte, verteidigt die absurde, aber konsequente Bildung „Bürgerinnenmeisterinnen“ mit den Worten:

Natürlich geht das, natürlich kann ich von Bürger*innenmeister*innen sprechen. Und dann immer mit diesem kleinen Plosiv, mit diesem kleinen glottalen Plosivlaut, die eben diese Gendersternchen anzeigen. Das ganze Wort wird dadurch in diesem Fall sehr lang. Wenn einen das stört, dann wäre man eben gefordert, ein ganz anderes Wort dafür zu finden, in dem eben das Wort Bürger dann nicht mehr vorkommt.“
Wen das stört, der soll doch ins Englische auswandern! Die Ähnlichkeit mit der „so_genannten“ Rechtschreib„reform“ ist auffällig. Aber Stefanowitsch wiegelt ab:
Es gibt keine Sprachpolizei, es gibt keine Organisation, die überhaupt die Macht hat, Sprachregelungen zu erlassen für die Bevölkerung. Es gibt ein‘n sehr engen Bereich, in dem können Sprachregelungen erlassen werden, und das sind Behörden, die gegenüber ihren Mitarbeiter*innen, die eben solche Regelungen erlassen können... Für die Bevölkerung sind solche Regelungen schlicht nicht möglich.“
Die Sprecherin des Filmstreifens fährt fort (und darum geht vor allem):
Trotzdem hält sich hartnäckig die Behauptung, daß die Gendermenschen allen anderen die gendergerechte Sprache aufzwingen wollen. Doch es gibt eine Gruppe, die dieses Narrativ („Narrenrede“?) ganz besonders gerne verbreitet: die Rechtspopulist*innen der AfD. Sie haben sich eingeschossen auf die angebliche Sprachpolizei...

Gender Studies ist ein Boomfach, das gerade schwer in Mode ist ... und das die AfD am liebsten ganz abschaffen würde... Daß sich die Impulse der Gender Studies immer weiter durchsetzen werden, scheint außer Frage. Das zeigt allein schon, daß Gendersternchen & Co bei jungen Menschen viel verbreiteter sind als bei den älteren.

Doch die Veränderungen sollten nicht von oben herab und mit der Brechstange geschehen. Sie brauchen Zeit, um nach und nach mehrheitsfähig zu werden. Vielleicht braucht es dafür mehr als eine Generation.
Der Schein neutraler Berichterstattung wurde schon im Vorspann aufgegeben: „die geschlechtergerechte Sprache, die sich gerade in den Behörden durchsetzt“ – richtig wäre: die gerade „durchgesetzt wird“ – z.B. kürzlich in Hannover.

Die Sendung begeistert dafür mit einer multi-ethnischen Teenie-Tanz-Gruppe.

Als Verteidiger der ehemaligen deutschen Kultursprache werden „alte weise Männer“ aufgeboten – der Germanist Peter Eisenberg („da kann doch nicht irgendeine Gleichstellungsbeauftragte kommen und sagen ‚ ich mach’s besser als der Herrgott‘ “) und der altlinke Ex-Bundestagspräsident Wolfgang Thierse („wie soll man das Gendersternchen sprechen?“). Die Sprecher*In:
Um das Geschlecht ist ein Kulturkampf entbrannt, zwischen konservativ und progressiv, zwischen rechts und links, zwischen jung und alt. Wir lassen alle Seiten zu Wort kommen ...
Die Entscheidung wird den jungen Leuten nun sicher nicht mehr schwerfallen.

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Sigmar Salzburg
21.11.2019 10.21
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Die Frau der Sprache

Im Zusammenhang mit Rechtschreibrat Jakob Ossner gefunden:
Auf einer Bundesfachkonferenz Grundbildung des DVV sagt in der Diskussion ein Stefan Markov:

„Man muß ... in der Lage sein, sich einzugestehen, daß man nicht der Herr – oder ... Frau – der Sprache ist, die die Schüler oder Teilnehmer sprechen.“ (Minute 2:00)

https://youtu.be/AhWqpwUVhtQ
Es ging um multikulturelles Lernen. Das Fehlen der „Schülerinnen und Teilnehmerinnen“ fiel weniger auf. Die „ß“ wurden selbstverständlich als „ss“ gesprochen.

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Sigmar Salzburg
28.10.2019 10.53
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Gendergenerierte Kinderverstümmler*innen

Streit um Geschlechtsumwandlung von Kind: Richterin kippt Urteil

DALLAS. Eine Richterin in Texas hat ein Jury-Urteil gekippt, laut dem ein Vater kein Mitspracherecht bei der Geschlechtsumwandlung seines siebenjährigen Sohnes bekommen sollte. Die Geschworenen in Dallas hatten zuvor der Mutter das alleinige Sorgerecht eingeräumt. Sie hatte geltend gemacht, der siebenjährige James Younger sei im falschen Körper zur Welt gekommen und ein Mädchen werden wolle. Zuerst hatte das Portal LifeSiteNews über den Fall berichtet...

Während die Mutter eine Behandlung des Jungen mit pubertätshemmenden Medikamenten und einer chemischen Kastration beginnen wollte, hatte sich der Vater, Jeffrey Younger, für ein Abwarten in der Entscheidung über eine Geschlechtsumwandlung ausgesprochen. Seine Mutter hatte James als Mädchen unter dem Namen „Luna“ eingeschult und dem Kind bereits im Alter von drei Jahren erklärt, es sei ein Mädchen...

US-Senator Rand Paul aus Kentucky schrieb auf Twitter: „Wir erlauben Kinder bis zum Alter von 21 Jahren nicht, Alkohol zu trinken. Viele Leute wollen das Alter, ab dem man legal rauchen darf, auf 21 heraufsetzen. Aber wir wollen erlauben, daß der Körper eines siebenjährigen in diesem Ausmaß verändert wird? Das ist Kindesmißhandlung.“ (tb)

jungefreiheit.de 25.10.2019 (in der richtigen Rechtschreibung)

Es ist unmöglich, das seltene Phänomen der Transsexualität schon im Kindesalter sicher zu erkennen. Jegliche körperliche Veränderungen ohne Not an Kindern, auch z.B. die religiöse Beschneidung, haben zu unterbleiben, bis die Betroffenen mündig selbst darüber entscheiden können.

Hier scheint bei der verantwortungslosen Mutter neben dem Gender-Aberglauben nach John Money auch eine psychische Störung vorzuliegen, die eine andere Mutter dazu brachte, ihre Kinder zu schwerkrankem Verhalten zu zwingen.

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Sigmar Salzburg
09.10.2019 18.39
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Spiegel: Quoten, Quoten, Quoten!

Reformen für den Nobelpreis
Der Nobelpreis hat ein Frauenproblem


Dieselbe Prozedur wie im letzten Jahr: Bei den Nobelpreisen wurden wieder nur ältere, weiße Männer ausgezeichnet. Erst 2069 wird man erfahren, ob überhaupt Frauen nominiert waren. Ein Gastbeitrag von Nils Hansson und Thorsten Halling mehr... [ Forum ]

Die Lösung des Problems ist doch ganz einfach: Es wird in bewährter Weise eine Frauenquote eingeführt. Solange werden Nobelpreise nur an Frauen vergeben, bis ein Gleichstand der Geschlechter erreicht ist. Soll das Dritte Geschlecht, eine unweise Schöpfung unseres weisen Bundesverfassungsgerichts, auch noch berücksichtigt werden, dann wird die Sache allerdings so chaotisch, wie sie es verdient.

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Sigmar Salzburg
02.10.2019 13.45
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Das neue Umstandsdeutsch

Neuer Talk „Hier spricht Berlin“

Sprechen ist also das Motto, und als Gäste bieten sich Schauspielerin Petra Schmidt-Schaller, Moderator Günther Jauch, Autorin Else Buschheuer, Sänger Thomas Quasthoff, Tätowierer Daniel Krause und Rapper Sido an. Jeder und jede bekommt 15 paritätische Minuten, jeder und jede wird (auch) zum Thema „30 Jahre Mauerfall“ befragt. Nach einem angemessenen Gesprächseinstig, versteht sich...

spiegel.de 2.10.2019

Die Möglichkeit, auch das Femininum „jede“ zu bilden, nötigt heute die Correctnesswilligen zur Doppelnennung. Dabei wird auch noch der verfassungsgerichtlich verordnete Dummfug eines dritten Geschlechts außer acht gelassen: „Jeder, jede und jedes“(?).

Das maskuline Fragewort „wer“ ist vernünftigerweise unscharf und damit allgemein gültig. Es kann also nur maskulin angeschlossen werden: „Wer hat seinen Schlüssel verloren?“ Das „seinen“ wirkt zugleich rückbezüglich wie „sich“: „Wer hat sich verletzt?“

Die feministische Rabulistik, man müsse sagen:
„Wer hat ihren Lippenstift im Bad vergessen?“ enthält diesen Bezug auf die erfragte Person nicht mehr, sondern meint jemanden („jemandin“, „jedefrau“?) anders. Außerdem wird die nötige Unbestimmtheit der Frage eingeschränkt.

Schließlich schrieb schon in den Sechzigerjahren eine Frau dem Briefkastenonkel der „Bunten“: „Für meinen Mann sind Lippenstift und Nagellack eine Selbstverständlichkeit!“

Eine folgerichtig genderistische „Reform“ wäre die Bereicherung der Fragewörter entsprechend den Artikeln „der“, „die“ und „das“ um das anscheinend fehlende Femininum: „wer“, „wie“ und „was“. Das aber verkennt, daß „wer“ und „was“ gar keine Geschlechter widerspiegeln, sondern die urtümlichere Einteilung in „belebt“ und „unbelebt“. Außerdem ist „wie“ schon anderweitig vergeben.

Ich wollte noch eine Glosse zum „Extremwurm mit drei Geschlechtern...“ im einstigen Wissenschaftsmagazin „Spektrum“ anschließen, aber das hat, wie ich eben sehe, schon der Evolutionsbiologe Prof. Ulrich Kutschera fachgerechter, aber weniger lustig besorgt.

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Sigmar Salzburg
20.09.2019 03.33
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Sprachverstümmelung bei der Relotius-Presse

Die Engländer haben es gut: „Teacher“ gilt für Frauen wie für Männer. Präzisiert werden muß durch Zusätze wie „female“.

Die Fähigkeit der deutschen Sprache, dies durch die kleine angehängte Silbe „-in“, Plural „innen“, zu bewirken, hat nach dem Aufkommen des Genderwahns die Folge, daß die geforderten umständlichen Doppelnennungen oft durch ein Partizip präsens ersetzt werden, das eine Tätigkeit zum Zeitpunkt der Handlung ausdrückt. Im Plural ist das grammatische Geschlecht nun nicht mehr erkennbar: „die Lehrenden“ (für „Schneider“ jetzt auch die „Schneidernden“?).

Erzeugt diese Umfälschung schon Brechreiz bei Sprachbewußten, so tritt in anderen Fällen sogar tragische Komik auf, wie bei einer Schlagzeile: „60 schlafende Studierende ermordet.“

Das Magazin „Der Spiegel“ führt diese sprachfeministische Marotte jetzt schleichend so ein, als sei sie nur die jounalistisch übliche Vermeidung der Wortwiederholung (Hund – Vierbeiner). In der Wissenschaft gibt es jetzt also „Forscher“, „Forscherinnen und Forscher“, radikal nur „Forscherinnen“ oder eben „Forschende“:

Neutrino-Experiment in Karlsruhe
So_viel wiegt ein Geisterteilchen


Neutrinos jagen fast mit Lichtgeschwindigkeit durchs All – und hinterlassen kaum Spuren. Und doch haben Forscher [und Forscherinnen] in Süddeutschland ihre Masse jetzt mit bisher ungekannter Genauigkeit bestimmen können.

Wie misst man, was eigentlich nicht zu messen ist? ... Wenn sich Forscher [und Forscherinnen] mit Neutrinos beschäftigen, stehen sie vor genau diesen Fragen...

Bei einem aufwändigen Experiment am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) arbeiten Forschende derzeit daran, die Ruhemasse der geheimnisvollen Teilchen mit bisher nie gekannter Präzision zu bestimmen...

Demnach ist ein Neutrino mindestens 500.000 Mal leichter als ein Elektron. ... Aus früheren kosmologischen Berechnungen haben Forschende auch schon eine Mindestmasse festgelegt...

Die Partikel existieren in drei verschiedenen Arten: Elektron-, Myon- und Tau-Neutrino. Ein Partikel kann aber zwischen diesen Arten hin- und herwechseln. Forschern [und Forscherinnen!] wurde das vor etwa 20 Jahren klar, ... dass die Teilchen nicht komplett masselos sein können...

"...'Katrin' ... zeigt das außerordentlich hohe Potenzial unseres Projekts“, jubeln Christian Weinheimer von der Universität Münster und Guido Drexlin vom KIT. Beide sind Co-Sprecher des Experiments, an dem insgesamt 150 Forschende von 20 Instituten in sieben Ländern mitarbeiten.

Und auch Forschende, die nicht an dem Projekt beteiligt sind, äußern sich lobend: „Es ist beeindruckend, welche großen technologischen Herausforderungen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den vergangenen Jahren gemeistert haben, um die genaueste Waage der Welt zu bauen...

spiegel.de 19.9.2019
Dabei gerät das Interessante dieses Teilchens aus dem Blickfeld: Wenn das Neutrino eine winzige Ruhemasse hat, kann man es überhaupt zur Ruhe bringen?

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Sigmar Salzburg
18.09.2019 09.44
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Bei „Sprachforschung.org“ gefunden:

Theodor Ickler, verfaßt am 16.9.2019:
Warum die schöne Literatur niemals gendern wird, hat Arthur Brühlmeier vor Jahren an einem Stück aus Goethes „Dichtung und Wahrheit“ vorgeführt:

In ruhigen Zeiten will jeder/jede nach seiner/ihrer Weise leben, der Bürger/die Bürgerin sein/ihr Gewerb, sein/ihr Geschäft treiben und sich nachher vergnügen; so mag auch der Schriftsteller/die Schriftstellerin gern etwas verfassen, seine/ihre Arbeiten bekannt machen und, wo nicht Lohn, doch Lob dafür hoffen, weil er/sie glaubt, etwas Gutes und Nützliches getan zu haben. In dieser Ruhe wird der Bürger/die Bürgerin durch den Satiriker/die Satirikerin, der Autor/die Autorin durch den Kritiker/die Kritikerin und so die friedliche Gesellschaft in eine unangenehme Bewegung gesetzt.

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