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Norbert Lindenthal
09.08.2004 17.08
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faz.net Frankfurter Allgemeine Zeitung

9.8.2004


„Überglücklich“ über den Beschluß: Michael Klett

Interview

„Wir nehmen ja ohnehin dauernd Änderungen vor“

06. August 2004 Der Staat muß den Verlagen nur die Freiheit geben, den Übergang zur bewährten Rechtschreibung selbst zu organisieren: ein Gespräch mit Michael Klett, dem Chef von Deutschlands größtem Schulbuchverlag.

Herr Klett, Millionen Schüler kennen Ihren Namen, weil er auf ihren Büchern steht. Begrüßen Sie die Nachricht von der Rückkehr zur klassischen Rechtschreibung beim „Spiegel“-Verlag und bei den Organen des Springer-Konzerns?

Ausdrücklich! Ich bin überglücklich über diesen Beschluß.

Sie selbst gehören ja zu den eher gemäßigten Kritikern der Rechtschreibreform.

Vielleicht eher zu den zerrissenen. Als Schulbuchverleger passen mir die Kosten, die die von den Reformern verordneten willkürlichen Änderungen an der Sprache zur Folge hatten und haben, natürlich überhaupt nicht. Als Bürger, der sich durch das unlegitimierte Reformtreiben entmündigt sieht, und als literarischer Verleger bin ich sehr glücklich über jeden Schritt, der eine Rückkehr zur bewährten Rechtschreibung unterstützt. Als Schulbuchverleger bin ich gewissermaßen Lieferant des Staates und muß dem folgen, was der Staat verlangt. Auf der anderen Seite habe ich ein kulturelles Gewissen, das mir sagt, wie unnötig und unsinnig diese sogenannte Reform ist.

Würde es denn wirklich so teuer, wenn die Ministerpräsidenten sich zur Rücknahme entschlössen?

Das kommt ganz darauf an. Es wird bestimmt sehr teuer, wenn die alte Rechtschreibung mit einem Schlag wiedereingeführt würde.

Sie würden sich also eine lange Übergangsfrist wünschen?

Ich hätte zwei Ideen. Zum einen brauchten wir eine Übergangszeit, wo die Rücknahme in kleineren Schritten vorgenommen wird, etwa erst die Getrenntschreibung, dann die s- und ß-Regelung. Das würden kleine Häppchen sein, daß es nicht so schädlich wäre. Zum anderen sollte der Staat den großen Schulbuchverlagen eine Kartellerlaubnis geben, die schrittweise Anpassung selbst festzulegen.

Das große Problem der Verlage ist der Wettbewerb. Insofern haben die langen Übergangsfristen, die wir in der Vergangenheit hatten, überhaupt nichts genutzt. Denn die meisten Schulbuchverleger, vor allem die kleineren, die weniger Titel im Programm haben, haben sich gesagt: Ich drucke gleich in der neuen Rechtschreibung, um so einen Marktvorteil zu erwerben. Und deshalb mußten wir alle nachziehen.

Wenn wir nun die Erlaubnis zu einem Sonderkartell bekämen, uns also mit dem Einverständnis der Kultusminister selbst über die schrittweise Rücknahme einigen dürften, wäre dies die für die Schulbuchverlage beste und billigste Lösung, denn wir müssen ja ohnehin dauernd Änderungen vornehmen, um die Bücher an die ständig überarbeiteten Lehrpläne anzupassen. Es wäre also sinnvoll, wenn man die Änderungen, die ohnehin vorgenommen werden müssen, mit der schrittweisen Rücknahme der Rechtschreibreform in Einklang bringen könnte.

Wie hoch wären die Umstellungskosten für das literarische Programm?

Diese würden gering ausfallen. Der Verlag Klett-Cotta hat mit einigen Ausnahmen von Autoren, die ausdrücklich darauf bestanden haben, nie in der neuen Rechtschreibung gedruckt.

Wie schätzen Sie die Reaktion der Lehrer auf eine Rückkehr zur bewährten Rechtschreibung ein?

Natürlich gibt es Falken, die unbedingt die neue Rechtschreibung haben wollen, doch diese scheinen mir eher in der Minderheit. Dann gibt es jene, die an der alten Rechtschreibung festhalten und keine Fehler in der neuen Rechtschreibung benoten. Diese Gruppe sagt sich: Solange die Übergangsfrist nicht abgelaufen ist, kann mich niemand der Unregelmäßigkeit zeihen, da mache ich einfach, was ich will – eine Art subversives, anarchisches Verhalten im kleinen. Ganz ähnlich verhält sich meines Erachtens die schweigende Mehrheit, die einfach abwartet, was passiert. Die öffentliche Debatte hat ja zu einer großen Verunsicherung insbesondere innerhalb der Lehrerschaft, geführt. Viele sagen sich natürlich, warum sollen wir uns jetzt hier abmühen, wenn es nachher sowieso wieder alles anders aussieht.

Durch den Beschluß von „Spiegel“ und Springer werden gut sechzig Prozent der Deutschen erreicht. Was erhoffen Sie sich von diesem Schritt?

Ich wünsche mir, daß der lange Atem, von dem Hans Magnus Enzensberger erst letzte Woche in dieser Zeitung gesprochen hat, der Mao-Tse-tung-Atem gewissermaßen, kürzer wird. Mit anderen Worten: daß es immer unmöglicher wird für die Ministerpräsidenten, nicht zu handeln.

Der Kultusministerkonferenz sollte also die Autorität in dieser Frage entzogen werden?

Genau. Das ist meines Erachtens der einzige Weg. Die Kultusministerkonferenz hat sich so festgelegt, daß sie ihr Gesicht verlieren würde. Jetzt müssen die Ministerpräsidenten die Kastanien aus dem Feuer holen.

Ist es nicht vor allem ein Gesichtsverlust für die Rechtschreibkommission, die die vielen sinnentstellenden, sprachverhunzenden und unnötigen Änderungen ausgetüfelt hat?

Nicht nur in der Kommission muß endlich begriffen werden, daß man mit einer Rechtschreibreform nicht einfach die Sprache ändern kann. Einzig die Anpassung der Rechtschreibung an das Geschehen der Sprachentwicklung könnte der Zweck einer Reform im wohlverstandenen Sinne sein, nicht die Umlenkung der Entwicklung durch obrigkeitliche Vorgaben. Es wäre viel sinnvoller, wenn wir eine staatliche oder halbstaatliche Sprachkommission nach dem Vorbild etwa der Académie Française bekämen, die ganz behutsame Anpassungen vornimmt, über die vorher endlos und sorgfältig debattiert wird. Mit Recht! So müßte es auch bei uns sein.

Halten Sie es für möglich, daß bei der öffentlichen Debatte auch grundsätzlich über die Berechtigung von Gremien wie der Kultusministerkonferenz in solchen Fragen diskutiert wird?

Das könnte gut sein, und dabei könnte der, ich möchte einmal sagen, Föderalismus in Schulsachen erörtert werden.

Wie das?

Nun ja, es ist ja bereits gefragt worden, ob ein einzelner Bundeskultusminister die Verantwortung für eine solche Rechtschreibreform auf sich genommen hätte, wo in einem Ministerkollektiv von sechzehn es nachher keiner so richtig gewesen ist.

Würden Sie eine radikale Reform unseres Bildungsföderalismus begrüßen?

Das System, das wir haben, hat sich aus meiner Sicht bewährt. Es wäre traurig, wenn es jetzt auch noch Schaden nähme. Den Politikern muß jetzt allerdings klar sein, daß es in dieser Sache keine Ruhe mehr geben wird, bis wir nicht endlich wieder gehört werden.

Die Stuttgarter Ernst Klett AG ist der größte Schulbuchverlag Deutschlands. Die Verlage der Klett-Gruppe halten zur Zeit mehr als zehntausend Titel lieferbar. Etwa die Hälfte des Konzernumsatzes von 321 Millionen Euro (2003) erwirtschaftet Klett mit dem Schulbuchgeschäft. Das Gespräch mit dem Vorstandschef Michael Klett führte Felicitas von Lovenberg.

Text: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.08.2004, Nr. 182 / Seite 29
Bildmaterial: dpa

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Norbert Lindenthal
07.08.2004 18.42
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FAZ.net

Rechtschreibung

„Damit ist die unsinnige Reform gekippt“

07. August 2004 Der Druck auf die Ministerpräsidenten, zur alten Rechtschreibung zurückzukehren, wächst. Immer mehr Länderchefs sind bereit, sich von dem Reformversuch zu verabschieden. So sagte ein Sprecher des Ersten Bürgermeisters von Hamburg, Ole von Beust (CDU), der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: “Eine Rücknahme der Reform durch die Kultusminister würde an Hamburg nicht scheitern.“ Bislang verhalte sich der Senat der Hansestadt jedoch neutral.


Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) sagte dem Blatt, man solle jetzt “das Scheitern der Rechtschreibreform“ eingestehen. “Wir sind kurz vor dem Ziel. Jetzt können wir es wirklich schaffen, mit einem mutigen Sprung zur alten Rechtschreibung zurückzukehren.“

Nach Ansicht von Wulff müßten die Ministerpräsidenten auf ihrer Konferenz Anfang Oktober Konsequenzen ziehen. “Viele Länderchefs sagen mir hinter vorgehaltener Hand, sie hätten von Anfang an Unbehagen gehabt, wollten ihren Kultusministern nicht in den Rücken fallen.“ Jetzt sollten sich die Ministerpräsidenten “einen Ruck geben, die klassische Rechtschreibung als Ausgangsbasis zu nehmen, um von dieser Grundlage aus für eine behutsame Weiterentwicklung zu sorgen.“ Allerdings wies Wulff auf die nötige Einstimmigkeit der Länderchefs hin. Die größte Gefahr sei, “daß sich ein Ministerpräsident querstellt und sich die anderen dann hinter ihm verstecken können. Es ist bedrückend, daß der Langsamste das Tempo bestimmen kann“.

Der saarländische Ministerpräsident Peter Müller (CDU) nannte die Entscheidung der Großverlage “den entscheidenden Markstein“, der für ganz Deutschland die Rückkehr zur alten Schreibweise markiere. “Damit ist die unsinnige Reform gekippt. Wir werden nun prüfen, inwiefern wir in allen Bereichen der Landesverwaltung nur noch die alte Rechtschreibung anwenden werden.“
Der Chef der nordrhein-westfälischen CDU, Jürgen Rüttgers, sagte der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: “Als erstes sollten die Ministerpräsidenten nach der Sommerpause die endgültige Einführung der Reform stoppen und diese wichtige Frage nicht ausschließlich den Kultusministern überlassen.“ Die CDU werde nach einem Wahlsieg bei der Landtagswahl im Mai 2005 dafür sorgen, daß man zu den bewährten Regeln zurückkehrt.

Bei CDU und FDP wird der Schritt von Springer und “Spiegel“ gelobt. CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer sagte der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: “Ich begrüße es ausdrücklich, daß große deutsche Verlage zur alten Rechtschreibung zurückkehren.“

Der Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Wolfgang Gerhardt, hält die Rechtschreibreform für gekippt. “Damit ist der Versuch gescheitert, unsere Sprache gegen den Willen des Volkes in ein künstliches Korsett schnüren zu wollen“, sagte Gerhardt der Zeitung. Er freue sich darüber und werde “meiner Fraktion im Bundestag und allen Mitarbeitern empfehlen, fortan nur noch die alte Schreibweise zu benutzen.“

Text: @rwi
Bildmaterial: dpa

Bayern: Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Stoiber glaubt, daß die neuen Regeln der Rechtschreibung zum Teil wieder geändert werden müssen. Er werde in die Diskussion bei der Ministerpräsidentenkonferenz Anfang Oktober „ergebnisoffen“ hineingehen.

Baden-Württemberg: Baden-Württembergs Ministerpräsident Erwin Teufel (CDU) will nach Angaben eines Sprechers des Staatsministeriums den Beratungen in der Ministerpräsidentenkonferenz nicht vorgreifen. „Daß in der Rechtschreibreform übers Ziel hinaus geschossen wurde, ist aber offensichtlich.“

Berlin: Berlins Schulsenator Klaus Böger (SPD) hat sich deutlich für die Beibehaltung der neuen Rechtschreibregeln ausgesprochen. In den Berliner Schulen werde sich am Prinzip der neuen Rechtschreibung nichts ändern.

Brandenburg: Brandenburgs Bildungsminister Steffen Reiche (SPD) hat sich gegen eine Rücknahme der Rechtschreibreform gewandt. Reiche warnte in der „Berliner Zeitung“ (Samstag-Ausgabe) vor den finanziellen Problemen nach einer Rücknahme der Reform.

Bremen: Der Sprecher des Bremer Bildungssenators sieht keine Veranlassung zur Rücknahme der Reform. „Wir halten an der Reform, wie wir sie beschlossen haben, erst mal fest.“

Hamburg: Der Erste Bürgermeister Ole von Beust (CDU) sagte gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: “Eine Rücknahme der Reform durch die Kultusminister würde an Hamburg nicht scheitern.“

Hessen: Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hält eine Rücknahme der Rechtschreibreform für nicht mehr zu machen. Der Termin sei verpaßt worden, inzwischen sei schon eine ganze Schülergeneration durch die neuen Regeln gejagt worden, sagte Koch Ende Juli.

Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Harald Ringstorff (SPD) hält an der Rechtschreibreform fest. Die Reform sei einstimmig von Bund und Ländern beschlossen worden.

Niedersachsen: Niedersachsens Regierungschef Christian Wulff (CDU) hat seine Ministerpräsidenten-Kollegen dazu aufgerufen, die Rechtschreibreform im Herbst zurückzunehmen. Wulff sagte der „Bild am Sonntag“, in den vergangenen Wochen hätten sich immer mehr Ministerpräsidenten hinter seine Forderung gestellt.

Nordrhein-Westfalen: Das Düsseldorfer Schulministerium will an der Reform festhalten. Die neuen Regeln hätten sich in den Schulen bewährt, ließ Schulministerin Ute Schäfer (SPD) erklären.

Rheinland-Pfalz: Der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck (SPD), will an der Rechtschreibreform festhalten. Beck kritisierte im „Tagesspiegel“, der Vorstoß der Axel Springer AG und des Spiegel- Verlags habe „viel mit Kampagne und Public Relations, wenig mit Inhalt zu tun“.

Saarland: Peter Müller, saarländischer Ministerpräsident und erklärter Gegner der neuen Rechtschreibung hat die Rückkehr von Axel Springer AG und Spiegel-Verlag zur alten Rechtschreibung gelobt. „Damit ist natürlich ein neues Faktum gesetzt“, sagte der CDU- Politiker.

Sachsen: Sachsen ist für eine Beibehaltung der Regelung: „In den Schulen, Verwaltungen und auch Firmen mühen sich alle seit sechs Jahren, die neue Rechtschreibung zu lernen und zu schreiben. Sie mag noch nicht von allen perfekt beherrscht werden. Aber wenn wir jetzt zur alten Rechtschreibung zurückkehren, wäre die Verwirrung komplett“, sagte Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU).

Sachsen-Anhalts: Sachsen-Anhalts Bildungsstaatssekretär Winfried Willems hat die angekündigte Rückkehr der Verlage Axel Springer und Spiegel zur alten Rechtschreibung kritisiert. Die neue Rechtschreibung sei durch alle Bundesländer beschlossen und von der Kultusministerkonferenz im Juni 2004 nochmals einstimmig bestätigt worden.

Schleswig-Holstein: Eine Rückkehr zur alten Rechtschreibreform lehnt Schleswig-Holstein ab. „Eine Rückkehr zur alten Schreibweise sorgt nur für überflüssige Verunsicherung an den Schulen“, sagte Kultusministerin Ute Erdsiek-Rave (SPD).

Thüringen: Thüringen wird nach Aussagen von Kultusminister Jens Goebel (CDU) bei der Rechtschreibreform nicht zurückrudern. Es könne nicht angehen, daß durch die Willensbekundung von Verlagen über das Schicksal der Reform entschieden werden könne.

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Norbert Lindenthal
06.08.2004 22.08
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faz.net Frankfurter Allgemeine Zeitung

6.8.2004

Rechtschreibreform

Chronik einer Überwältigung

06. August 2004 Die Geschichte der Rechtschreibreform läßt sich mit einem Staffellauf vergleichen, bei dem der Stab unabhängig davon weitergereicht wurde, ob in Deutschland eine Monarchie, eine Diktatur oder eine Demokratie den Herrschaftsrahmen abgab. Unablässig variierten die „Neuerer“ alte Vorschläge; nur die ideologische Verbrämung änderten sie von Fall zu Fall. Sie waren sich bewußt, daß die Öffentlichkeit ihre Pläne nicht billigen werde.


1876 Die erste orthographische Konferenz in Berlin verläuft ergebnislos. Sie hatte die Rechtschreibung vereinheitlichen und systematisieren sollen.

1880 Der Lehrer Konrad Duden gibt sein „Orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache“ heraus. Es fußt auf der preußischen Schulorthographie.

1901 Die zweite orthographische Konferenz in Berlin beschließt für den deutschen Sprachraum „Regeln für die deutsche Rechtschreibung nebst Wörterverzeichnis“. Es ist die erste einheitliche Schreibnorm. Dudens Wörterbuch verschafft ihr zunächst in den Schulen und bei Druckern, dann allgemein Anerkennung. Richtschnur des „Duden“ war seither die behutsame Anpassung an den sich wandelnden Sprachgebrauch.

1924 Gründung des „bunds für vereinfachte rechtschreibung“. Sein „minimalprogramm“ lautet, alle Wörter klein zu schreiben.

1931 Erfurter Rechtschreibungsprogramm. Der Vertretertag des Bildungsverbands der deutschen Buchdrucker entwirft eine Mindestreform, deren Kernforderungen in den Rechtschreibentwürfen der nächsten 65 Jahre ständig wiederkehren werden: 1. Kleinschreibung mit Ausnahme der Satzanfänge und Namen („gemäßigte Kleinschreibung“). 2. Vermehrte Getrenntschreibung; keine Unterscheidung von sinnlicher und übertragener Bedeutung. 3. Eindeutschung von Fremdwörtern. 4. Trennung nach Sprechsilben. 5. Schrittweise Beseitigung aller Dehnungszeichen und der Bezeichnungen der Vokalkürze. 6. Ersetzung „schwieriger“ Buchstaben durch andere, zum Beispiel f statt v (frefel), s statt ß und dergleichen mehr. Danach würde „Vieh“ zu „fi“.

1933 Die „Akademie zur wissenschaftlichen Erforschung und zur Pflege des Deutschtums“ in München, kurz „Deutsche Akademie“ genannt, setzt sich für die Einrichtung eines „Deutschen Sprachamts“ ein, das 1935 geschaffen wird, aber keine Kompetenzen erhält. Der Generalsekretär der Akademie, Franz Thierfelder, wirbt dafür, daß auf den „völkischen Aufbruch“ der „Aufbruch der Sprache“ folgen müsse.

1941 Bernhard Rust, preußischer Kultusminister und seit 1934 auch Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, setzt eine Orthographiekommission ein. Ihre „Vorschläge zur Vereinfachung der deutschen Rechtschreibung“ stimmen weitgehend mit dem Erfurter Programm überein. Sie favorisieren die „gemäßigte„Kleinschreibung. Diskutiert wird darüber, ob das stimmlose „s“ nach kurzem Vokal „ss“ und nach langem Vokal "ß" geschrieben werden sollte. Kein Komma vor „und“ und „oder“. Nicht zuletzt wegen der Glorifizierung der „Führerreden“ erhält das gesprochene Wort Vorrang vor dem geschriebenen Wort. Entsprechend werden die Laut-Buchstaben-Angleichungen und die Trennung nach Sprechsilben aufgegriffen. Die Reform soll der deutschen Sprache Weltgeltung verschaffen. Rust muß dem Reichsinnenministerium zusichern, daß über die Vorarbeit nichts an die Öffentlichkeit gelange.

1944 Rust und seine sprachwissenschaftlichen Berater legen einen überarbeiteten, vorsichtigeren Gesetzentwurf („Kleine Rustsche Reform“) vor: 1. Eindeutschung von Fremdwörtern (Filosof, Frisör, rytmisch), 2. Die Neuregelung der Groß- und Kleinschreibung wird verschoben. Empfohlen wird statt der „gemäßigten“ Kleinschreibung „vermehrte Groß- und Auseinanderschreibung“. (Diese Anregung wird die Reform von 1995/96 aufgreifen.) 3. In Zusammensetzungen werden Konsonanten nur zweimal geschrieben: Schiffahrt, aber auch Schiffracht. 4. Trennung nach Sprechsilben: Pä-da-go-ge. 5. In Satzverbindungen vor „und“ und „oder“ kein Komma.

27. Juni 1944: „Tagesparole des Reichspressechefs“: Über die neuen Regeln für die Rechtschreibung sei in der Presse bis auf weiteres nicht zu berichten.  

24. August 1944: „Führerbefehl“ Adolf Hitlers: Die Arbeiten an der Rechtschreibreform seien bis Kriegsende zurückzustellen. Die noch nicht ausgelieferte Auflage von einer Million Exemplaren der Kleinen Reform wird eingestampft.

1952 Franz Thierfelder, inzwischen Generalsekretär des Instituts für Auslandsbeziehungen in Stuttgart, regt die Gründung der „Arbeitsgemeinschaft für Sprachpflege“ an.

1954 Stuttgarter Empfehlungen. Die Arbeitsgemeinschaft für Sprachpflege faßt ihre Vorschläge in acht Punkten zusammen, die dem Erfurter Programm der Drucker von 1931 und den Rustschen Plänen von 1941 ähneln, gibt sich aber weniger radikal. Die Reform soll der Erleichterung des Schreibens im Unterricht, der Stärkung des Deutschen als internationaler Verkehrssprache sowie der Vermeidung eines Minderwertigkeitsgefühls von weniger Gebildeten dienen. Thomas Mann, Hermann Hesse und Friedrich Dürrenmatt lehnen die Empfehlungen ab.

1955 Die Kultusministerkonferenz beschließt, daß an Schulen der „Duden“ verbindlich sei. Die DDR schließt sich der Regelung stillschweigend an.

1956 Die Zweiteilung Deutschlands spaltet auch den „Duden“. Der „West-Duden“ erscheint beim Bibliographischen Institut (AG) in Mannheim, seit der Verlag in Leipzig enteignet worden ist. Der „Ost-Duden“ wird vom „Volkseigenen Betrieb Bibliographisches Institut“ in Leipzig herausgegeben, der sich die Verlagsrechte widerrechtlich aneignet.

1958 Wiesbadener Empfehlungen des Arbeitskreises für Rechtschreibregelung. In den wesentlichen Punkten – Kleinschreibung von Substantiven, Zusammen- und Getrenntschreibung, vereinfachte Kommaregeln, Silbentrennung – folgen sie den Anregungen von 1931, 1941 und 1954. Der Vorstoß scheitert am Protest der Öffentlichkeit.

1972 Die Hessischen Rahmenrichtlinien für den Schulunterricht verdächtigen die Schriftsprache, sie diene den besser Gebildeten und kapitalistischen Ausbeutern als Herrschaftsinstrument. Die Richtlinien geben der Förderung der sprachlichen (vor allem mündlichen) Kommunikationsfähigkeit Vorrang. Demgegenüber sei das Erlernen der Rechtschreibung zweitrangig.

1973 Kongreß „vernünftiger schreiben“ in Frankfurt. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, der Verband deutscher Schriftsteller und das PEN-Zentrum Deutschland setzen sich mit antikapitalistischer Begründung vor allem für die Kleinschreibung der Substantive ein. Internationaler Wiener Kongreß, veranstaltet von der Österreichischen Gesellschaft für Sprachpflege und Rechtschreiberneuerung. In Wien können sich west- und ostdeutsche Linguisten quasi auf neutralem Boden treffen. Variation der alten Reformpläne.

1977 Gründung der „Kommission für Rechtschreibfragen“ am Institut für deutsche Sprache (IdS) in Mannheim.

1978 Zweiter Wiener Kongreß.

1987 Die deutsche Kultusministerkonferenz läßt ein neues Regelwerk ausarbeiten. Den Auftrag erhalten nicht etwa die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt und andere Akademien, sondern zwei in der Tradition der Reformer stehende Einrichtungen, nämlich das Institut für deutsche Sprache in Mannheim (nicht zu verwechseln mit der Duden-Redaktion) und die Gesellschaft für deutsche Sprache in Wiesbaden. Es handelt sich um Theoretiker. Kein Schriftsteller, kein Lehrer, kein Journalist, also kein Sprachpraktiker, dem es vor allem auf die Verständlichkeit des Geschriebenen für den Leser ankäme. Mit einer Ausnahme treten sämtliche Mitglieder der Kommission für die Kleinschreibung von Substantiven ein.

1988/89 Die Kommission hält sich an die überlieferten Reformvorschläge: Der apt ißt mit dem keiser al im bot. Der erste Entwurf gelangt aus Versehen in die Öffentlichkeit und scheitert am allgemeinen Protest.

1992 In Rorschach in der Schweiz verabschieden Sprachwissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz einen Entwurf zur Rechtschreibreform. Er enthält kein Wörterverzeichnis, läßt daher keinen Schluß über das Ausmaß der geplanten Neuerungen zu. Zur Groß- und Kleinschreibung werden drei konkurrierende Vorschläge gemacht.

1993 Die Arbeitsgruppe der Kultusministerkonferenz fürchtet nach der Erfahrung von 1988 öffentliche Kritik. Der Entwurf wird daher zunächst nur interessierten Verbänden vorgestellt. Es handelt sich um die vorsichtigste Empfehlung in der Geschichte der Reformvorschläge. Bezeichnenderweise greift sie die Anregung auf, der Kleinschreibung von Substantiven eine vermehrte Großschreibung bei gleichzeitig reduzierter Zusammenschreibung vorzuziehen (vergleiche 1944). Unterscheidungsschreibungen werden weitgehend, aber nicht so radikal wie im Erfurter Programm von 1931 aufgehoben. Trennung nach Sprechsilben. „Gemäßigte“ Eindeutschung von Fremdwörtern. „ss“ nach kurzem, "ß" nach langem Vokal (vergleiche 1941). In Zusammensetzungen werden Konsonanten nach kurzem Vokal dreifach geschrieben: Schifffahrt wie Schifffracht. „Liberalisierung“ der Zeichensetzung. Im Gegensatz zu einigen Wortführern von 1954 und 1958 stehen die Reformer unserer Tage nicht im Verdacht, je Sympathien für die Nationalsozialisten gehegt zu haben.

November 1994 3. Wiener Gespräche. Sprachwissenschaftler und Kultusbeamte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie aus Ländern mit deutschsprachigen Minderheiten billigen den Entwurf. Kein Minister nimmt daran teil. Es gibt kein Protokoll. Auf einer Pressekonferenz der deutschen Kultusminister werden den Journalisten die Leitlinien vorgestellt; dazu wird eine exemplarische, aber keine vollständige Wörterliste präsentiert. Die erste Reaktion ist Erleichterung darüber, daß die Reformer von der Kleinschreibung der Substantive und der Ersetzung von „v“ durch „f“ (kein „frefel“) sowie von „ai“ durch „ei“ Abstand nehmen.

1995 In einem am 29. November 1995 in der „Rheinischen Post“ veröffentlichten Interview sagt der bayerische Kultusminister Zehetmair: 1. „Ich habe Hunderte von Briefen erhalten, vornehmlich aus Österreich und der Schweiz – mit der Tendenz, daß die meisten Menschen die Reform überhaupt nicht wollen.“ 2. „Wenn man alle Ministerpräsidenten zur Reform befragt, gewinnt man den Eindruck, sie würden davon am liebsten gar nichts wissen.“ 3. „Es gibt aber auch die Diskussion darüber, ob die Landtage in die Entscheidung mit einbezogen werden müssen. Wenn das der Fall ist, wird die Reform – da bin ich mir sicher – nicht stattfinden.“ Zehetmair kündigt „ein paar kleine Korrekturen“ an. Deshalb muß der bereits gedruckte neue „Duden“ wieder geändert werden.

Dezember 1995: Die Kultusminister der deutschen Länder stimmen der überarbeiteten Fassung zu und versichern sich der Rückendeckung durch die Ministerpräsidenten. Das redigierte Regelwerk wird an alle Teilnehmerstaaten verschickt.

1996

Juli 1996: „Gemeinsame Absichtserklärung zur Neuregelung der deutschen Rechtschreibung“ in Wien. Von deutscher Seite unterzeichnen der Präsident der Kultusministerkonferenz, Reck, und im Auftrag des Bundesinnenministers dessen Staatssekretär Lintner. Ferner unterzeichnen Minister oder Beauftragte aus Belgien, Frankreich, Italien, Liechtenstein, Österreich, Rumänien, der Schweiz und Ungarn. In einer Presseerklärung der deutschen Kultusminister heißt es, der gemeinsame Zeitplan sehe vor, „daß die Neuregelung der Rechtschreibung am 1. 8. 1998 wirksam wird“.

August 1996: Zehn Bundesländer führen die neuen Regeln an den Schulen ein und schaffen damit – zwei Jahre vor dem vereinbarten Inkrafttreten – vollendete Tatsachen, auf die sie sich fortan berufen, um die Unzumutbarkeit einer Revision zu begründen. Einen Tag nach der Wiener Absichtserklärung erscheint das Bertelsmann-Rechtschreibwörterbuch, das der Verlag auch an alle 40 000 deutschen Schulen verschickt. Der neue Duden, dessen Privileg durch die Neuregelung aufgehoben ist, kommt Ende August heraus. Im Laufe der nächsten vier Jahre übernimmt er wieder die Marktführerschaft.

Oktober 1996: Die Bevölkerung lehnt die Neuregelung ab. Das Institut für Demoskopie Allensbach ermittelt: 75 Prozent sagen: „Wir brauchen keine Reform.“ 12 Prozent sprechen sich dafür aus; 13 Prozent sind unentschieden.

Oktober 1996: „Frankfurter Erklärung“. Die Veröffentlichung der vollständigen Wörterliste und die unterschiedlichen, teilweise einander widersprechenden Regelauslegungen der Wörterbuch-Verlage lassen das ganze Ausmaß und die Fehler der Neuregelung erkennen. Daher fordern Schriftsteller, Germanisten, Verleger und Journalisten auf der Frankfurter Buchmesse, bei der bisherigen Rechtschreibung zu bleiben. Falls die Reform verwirklicht werde, stehe eine „jahrzehntelange Verwirrung“ bevor.

25. Oktober 1996: Auf die „Frankfurter Erklärung“ antworten die Kultusminister mit einer vom Institut für deutsche Sprache vorformulierten „Dresdner Erklärung“: Der demokratische Entscheidungsprozeß sei abgeschlossen; der verspätete Protest der Schriftsteller und Publizisten könne daran nichts ändern. Die Neuregelung habe den „Normalbürger“ im Blick. Literaten brauchten sich um Orthographieregeln nicht zu kümmern; sie könnten auch künftig „frei mit der Sprache umgehen“. Schriftsteller und Publizisten müßten „zur Kenntnis nehmen, daß ihre Interessen deshalb bei der Neuregelung der Rechtschreibung nicht im Vordergrund stehen“. Das Institut für deutsche Sprache übernimmt zwischenzeitlich ohne Auftrag die Koordination und Agitation für die Reform.

1997

März 1997: In Mannheim konstituiert sich eine zwischenstaatliche Kommission, die statt des „Duden“ in Zweifelsfällen entscheiden soll. Sie besteht überwiegend aus den Verfassern der Neuregelung selbst. Nach der öffentlichen Kritik beauftragen die Kultusminister die Kommission, den Korrekturbedarf festzustellen.

Oktober 1997: Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg erklärt die vorzeitige Umsetzung der Reform für rechtswidrig. Gegen seinen Kultusminister Wernstedt setzt Ministerpräsident Schröder durch, daß die neuen Regeln für den Unterricht ausgesetzt werden. Niedersachsen bleibt das einzige Land, das ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts abwartet. Das OVG Lüneburg hat noch nicht entschieden.

1998

Januar/Februar 1998: Die Kultusminister und das Bundesinnenministerium lehnen alle Vorschläge der Kommission zur Änderung der teilweise als fehlerhaft erkannten Neuregelung ab.

März 1998: Der Deutsche Bundestag spricht sich gegen die Reform aus: „Die Sprache gehört dem Volk.“ Der vom Bundestag beschlossene interfraktionelle Gruppenantrag hat keine rechtlichen Konsequenzen für die Kultusministerkonferenz. Allerdings fordert der Bundestag, daß die Neuregelung nicht ohne Überarbeitung und Wiedervorlage in die Amtssprache zumal der Bundesbehörden eingeführt werde. Alte und neue Bundesregierung setzen sich über diesen Plenarbeschluß hinweg.

Mai 1998: 567 Professoren der Sprach- und Literaturwissenschaften warnen: „Eine derart fehlerhafte Regelung, die von den bedeutendsten Autoren und der großen Mehrheit der Bevölkerung mit guten Gründen abgelehnt wird und die Einheit der Schriftsprache auf Jahrzehnte zerstören würde, darf keinesfalls für Schulen und Behörden verbindlich gemacht werden.“

14. Juli 1998: Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Karlsruhe attestiert den Kultusministern, daß sie eine Reform verordnen dürfen, ohne dazu parlamentarisch ermächtigt zu sein.

August 1998: Offizielle Einführung der neuen Schreibweisen an allen Schulen.

September 1998: Bei einem Volksentscheid lehnen die Schleswig-Holsteiner die Einführung der neuen Regeln mit klarer Mehrheit ab.

1999

Vom 1. August 1999 an versenden die Deutsche Presse-Agentur (dpa) und die anderen deutschsprachigen Nachrichtenagenturen alle Texte in der neuen Schreibung. Allerdings beachten sie weiter die alten Kommaregeln; ferner machen sie die Eindeutschung von Fremdwörtern nicht mit. Sie bleiben dabei, bei feststehenden Begriffen nicht nur das Substantiv, sondern auch das Adjektiv groß zu schreiben. Mit den Nachrichtenagenturen stellen sich die Zeitungen um.

September 1999: Der Landtag in Kiel beschließt einstimmig die Einführung der neuen Rechtschreibung an den 1200 Schulen des Landes. Damit verwirft er den Volksentscheid.

August 2000: Die Frankfurter Allgemeine Zeitung kehrt zur alten Rechtschreibung zurück.

4. Juni 2004: Die KMK beschließt kleinere Änderungen an der Reform, die vor allem die Getrennt- und Zusammenschreibung betreffen. Die Reform soll aber wie geplant im August 2005 an deutschen Schulen verbindlich werden.

13. Juni 2004: Politiker von CDU und FDP schließen sich der Forderung des niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff an, die Rechtschreibreform abzuschaffen.

17. Juni 2004: Auch Kulturstaatsministerin Christina Weiss spricht sich für eine Änderung aus.

26. Juli 2004: Die Bundesregierung wendet sich gegen Bestrebungen mehrerer unionsregierter Länder, die Rechtschreibreform zu kippen.

August 2004: Spiegel-Verlag und Axel Springer AG folgen dem Beispiel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und kehren zur bewährten Rechtschreibung zurück.

Text: Frankfurter Allgemeine Zeitung
Bildmaterial: ZB

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