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Die 20 neuesten Rechtschreibbeiträge ...


Nicolaus Fest:

Anschlag auf Deutschland – die europäische Einlagensicherung
In den Untertiteln:
„Letztlich zahlen dann wir für die Mißwirtschaft Italiens – das ist Draghis Plan.“
https://youtu.be/zy8x1oZLUtA

Nicolaus Fest (ehem. BILD) und Peter Bartels (ehem. BILD) „unterlaufen“ immer wieder solche ß-„Fehler“! Michael Klonovsky (ehem. FOCUS) passiert das nie. Sollte es doch nicht nur die übliche Reformstümperei sein?


Sigmar Salzburg

21.10.2018 07:25   Rechtschreibforum   >   Ein Volk zu Schreibstümpern gemacht   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Schon lange keine „Säzzer“ mehr – taz über Orthographie

Die Wahrheit
Ortokarvieh dut Noht
Peter Köhler


Richtige Rechtschreibung kann nicht ganz falsch sein, zu unterhaltsameren Ergebnissen kommt aber die frei improvisierte. Eine Sprachkritik.

Mit der leidigen Ortokarvieh haben nicht nur Rindviecher zu kämpfen Foto: reuters

„Man spricht deutsh“ hat in dem Gerhard-Polt-Film von 1987 ein Italiener an seine Strandbude geschrieben, um Urlauber aus Teutonien anzulocken. Noch besser als Ausländer, die mit der deutschen Rechtschreibung nicht vertraut sein müssen, können es Deutsche selbst: „Ich binn stols ein Deutcher zu sein!“ hatte im Februar 1992 ein Eingeborener an eine Leipziger Hauswand gesprüht und einen Beleg dafür geliefert, dass mangelnde Beherrschung der Orthografie wohl doch von Doofheit zeugt.

Womöglich das Gegenteil beweisen Fehler wie „hahnebüchen“, „Geschäftsgebahren“ oder „Stehgreifspiel“, weil die Schreiber glaubten, die seltsamen Wörter hätten aus irgendeinem fernen Grund mit Hähnen oder sogar Bahren beziehungsweise mit Stehen und Greifen zu tun, obwohl der Stegreif vom „Steigen“ und dem alten Wort „Reif“ für „Seil“ kommt. Gemeint ist eine Schlinge als Vorläufer des Steigbügels: Aus dem Stegreif reagierte man ohne große Vorbereitung, nämlich ohne erst vom Pferd zu steigen.

Erlerntes über Bord

Dass aber noch heute ein kindlicher Klassiker wie „Heidelbären“ als Sonderangebot eines Münchner Tengelmann-Marktes zu lesen ist, lässt entweder auf einen erwachsenen Komiker schließen – oder der Schreiber war ein Zuagroaster aus dem Norden, wo man ä und e nicht auseinanderhalten kann, weshalb es bei ihm nach der Schulzeit „nicht lange wehrte“ (taz nord), bis das erlernte Rechtschreibwissen wieder über Bord ging.

Heute sollen schon die Jüngsten nach Gehör schreiben, weshalb die ABC-Schützen „oile“ oder „foirwer“ zu Papier bringen. Warum nicht! Die Alten machen es ihnen ja vor, und nicht nur in Norddeutschland: „UNO alamiert“, titelt reißerisch die taz, ein DuMont-Reiseführer Südafrika weiß von „Gebharden“, eine Mainzer Physiotherapeutin wirbt mit „Lymphdrehnasche“, eine Hamburger Firma sogar mit „Impriknirung“, und ein Kölner Innenausstatter gibt sich als „absolute Choriefe für alte und neuwertige Teppiche“ aus – eine Nonsenswelt tut sich auf, zu deren Erschaffung nichts weiter als schlechte Ohren nötig ist [sind]. Hauptsache, alles „klinkt weniger skandalträchtig“ als die Überschrift „Man schlägt seine Ehefrau“ (Anzeiger für Harlingerland), die sich aus der Meldung einer Straftat in ein Gebot zu ihrer Ausübung verwandelt.

Nur ein Druckfehler mag vorliegen, wenn die „Transsexulle Sabine / 43 J.“ im Südhessen Wochenblatt ihre Dienste anbietet. Wenn aber Profis so werben: „Erfahrenes Textbüro ließt Ihre wissenschaftlichen Arbeiten“ (Anzeige in Frizz – Das Magazin für Gießen/Marburg/Wetzlar/Wetterau), ein arbeitsuchender Lehrer im Westfalen-Blatt auf sein „1. Staatsegsamen“ verweist und eine Gymnasiallehrerin im Schwabachbogen Nachhilfe für „alle Schultüpen und Fächer“ anbietet – dann heist es Opaacht.

Ernste Sache, das

Korrekte Orthografie zeugt von Wissen und Bildung und ist folglich eine ernste Sache. Umso lustiger ist es deshalb, Fehler zu machen – nein, stopp, sie zu bemerken! Ein langweilig korrekt geschriebener Text erleichtert zwar das Lesen, weil man nicht herumrätseln muss; nur geht das nach hinten los, weil das Gehirn nicht gefordert wird und stante pede verkümmert.

Deshalb kann es auch nur gut sein, wenn infolge einer mangelhaften Orthografie Misstrauen gegen den ebenfalls nicht ganz koscheren Inhalt keimt: Der Kopf sucht nach Gründen und arbeitet, dazu hat man ihn. Und schließlich ist es wie mit allen Regeln: Sie zu lernen ist anstrengend und kostet Zeit, in der man sich viel besser anders beschäftigen könnte. Zwar vereinfachen Regeln das Leben, wenn man sie intus hat, so dass man fortan Zeit und Anstrengung spart – aber man wird faul! Das kann in einer Hochleistungsgesellschaft nicht richtig sein.

Ungebackene Falschmeldung

Rechtschreibung ist also Mist. Ein Hoch deshalb auf ihre Reform, die zwar 20 Jahre her ist, aber bis heute für Fehler und Glückserlebnisse sorgt. Beispielsweise hat sich der Duden um die Klein- und Großschreibung verdient gemacht, so dass die Leute jetzt Adjektive sicherheitshalber groß schreiben, wenn es ein gleichlautendes Substantiv gibt: „Seehofer ist Schuld“ (taz), „doch Gemach!“ (taz) und „herzlich Willkommen“!

Vor allem aber ist das Prinzip, auseinander zu schreiben, bis heute „nicht tot zu kriegen“ (taz nord). So muss schief gehen, was schiefgehen kann: „Seehofer und Söder: Zusammen gerauft“ titelt Spiegel online, „der frisch gebackene griechische Finanzminister“ (taz) lebt, weil offenbar eine Falschmeldung, bis heute ungebacken weiter, und zum Schluss die per Aushang in einem Wülfrather Supermarkt gestellte Frage eines echten Deutschen: „Hund aus Führer gesucht?“

taz.de 19. 10. 2018Fett und Farben durch rechtschreibung.com

Reform-Analyse: 692 Wörter: 4 dass statt daß : (Erleichterung 0), sonst. Reform-ss: 1 lässt , 2 muss , 1 Misstrauen, 1 Schluss, – Erkennungsgenauigkeit für ss statt ß: angenommen ca. 20 Prozent, ((392-5) + 5•1,2)/392= 1,0026). Die Lernerleichterung bzw. „Verbesserung“ bei den übrigen Reform-ss-Wörtern beträgt also für diesen Text 2,6 Promille.

Gegen die übrigen 32 ausgesuchten Fehler im Text (8 Prozent) hätten keine „Reformer“ helfen können. Deren oft abseitige Ergüsse entstammen auch meist nur den bekannten Kopulationsorgien abgeschotteter Zirkel ohne Wirklichkeitsbezug.



Sigmar Salzburg

20.10.2018 18:30   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   taz Die Tageszeitung   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Ermittlungen gegen Geheimdienstchef Asiri ...

... wegen unprofessioneller Arbeit seiner Mördertruppe?
Nach eigenen Angaben ermittelt Riad gegen 18 Saudis. Namentlich bekannt sind zwei von ihnen: General Ahmad Asiri, Vize-Chef des Geheimdienstes, und Saud Al-Qahtani, einer der engsten Berater von Kronprinz Mohammed bin Salman...
Dabei hatte er sonst doch immer gute Arbeit geleistet:
Abseits seiner jovialen Art blieb Asiri immer ein Hardliner. Die Jemen-Offensive der Saudis war für ihn unausweichlich und voll gerechtfertigt, Berichte über zivile Opfer oder Fehlschläge indes massiv übertrieben. "Im Krieg gibt es eben Opfer", sagte Asiri gern ... (spiegel.de 20.10.18)
... was nun auch hierzulande gerne vertreten wird:
Alles nicht so schlimm
Erneut hat die saudische Kriegsallianz im Jemen Zivilsten bombardiert. Und erneut will Regierungssprecher Seibert die Intervention weiterhin mit Verweis auf die UN-Resolution 2016 legitimieren. Dass diese Resolution just Saudi-Arabien ausarbeitete, bleibt lieber unerwähnt... (deutsch.rt.com 16.10.2018)
Merkel und ihr Sprecher sind für die Welt und Waffenlobby eben unersetzlich.


Sigmar Salzburg

20.10.2018 10:07   Rechtschreibforum   >   Verantwortungslose Politiker   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Sokals Masche – bald totgeritten, aber immer noch erfolgreich

Sozialwissenschaftler mit Hundesex und «Mein Kampf» veräppelt
Drei Akademiker haben bei Fachzeitschriften absurde Fake-Studien eingereicht – und sie wurden publiziert.


Hundeparks seien ein «überraschend repressiver und gewalttätiger Raum». Um das herauszufinden hat die Sozialwissenschaftlerin Helen Wilson knapp eintausend Stunden in drei Pärken in Portland, Oregon, verbracht und die Vierbeiner ¹) bei Tausenden Paarungsversuchen beobachtet...

Insgesamt 20 absurde Studien erfunden

Was damals noch niemand wusste: Helen Wilson existiert gar nicht. Niemand sass stundenlang in Parks und schaute Tausenden Hunden bei ihren Paarungsversuchen zu. Die ganze Arbeit war Teil einer Verschwörung dreier Akademiker, die während knapp eines Jahres verdeckt 20 gefälschte und absichtlich absurde Studien geschrieben haben.

Hinter dem Projekt stecken Helen Pluckrose, eine selbst_ernannte «Exilantin aus den Humanities», die mittelalterliche religiöse Schriften über Frauen studiert; James A. Lindsay, ein Autor und Mathematiker; und Peter Boghossian, ein Assistenzprofessor für Philosophie an der Portland State University.
bazonline.ch 5.10.2018

Sokal’s Hoax“ war der Vorreiter in der Entlarvung neuer Scharlataneriegläubigkeit. Große Teile der Gender„wissenschaft“ sind wohl davon infiziert, ebenso die Rechtschreib„reform“ („behände“ Schlangen).

„Hoax“ engl., Schabernack, Ulk, wohl von „Hokuspokus“

¹) „Vierbeiner“ – literarische Wortwiederholungsvermeidungsobsession: kein Mensch benutzt im normalen Sprechen dieses Wort für „Hund“.


Sigmar Salzburg

20.10.2018 06:52   Menschen   >   Der GenderInnenwahnsinn   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Internet-Deutsch

Durch das englische „share“ wird aus „der Welt mitteilenׅ“ das undeutsche „mit der Welt teilen“ oder kurz „etwas teilen“: .

Noch ist unklar, welche Erkenntnisse die Türkei im Fall des möglicherweise ermordeten Journalisten Khashoggi hat. Man werde sie "mit der Welt teilen", kündigte Außenminister Cavusoglu an.
spiegel.de 19.10.2018

Der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu hat unterdessen bekanntgegeben, angebliche Tonaufnahmen vom Tod des Regimekritikers noch nicht mit den USA geteilt zu haben.
spiegel.de 20.10.2018

Turkey's foreign minister said an audio tape purporting to detail Khashoggi's killing will be shared “with the world.” (Washinton Post 19.10.2018)

Aus „sich einen Kuchen teilen“ wird „einen Kuchen teilen“ (engl. to divide), wo man auf deutsch höchstens „am Kuchen teilhaben lassen“ sagen dürfte. Es nervt, ist aber bei Facebook u.ä. allgemein üblich.


Sigmar Salzburg

20.10.2018 05:35   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Englisch, Anglisch und Njudeutsch   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Schöner Stoff für den Islam-Unterricht:

IS- und Islam-konforme Zerstückelung von Unheil(فَسَادًا)stiftern nach Koran-Sure 5,33:

Die Zeitung [Yeni Safak] hatte bereits berichtet, dass auf angeblichen Audioaufnahmen der Ermordung auch Todesdrohungen gegen den saudischen Konsul Mohammed al-Otaibi zu hören seien. Der habe protestiert, als ein Experte begonnen habe, mit einer mitgebrachten Knochensäge den noch lebenden Reporter auf dem Privatschreibtisch des Konsuls zu zerteilen...

Unterdessen hat ein wichtiger saudischer Geistlicher [Dr. Mohamed Saidi] dazu aufgefordert, zur Königsfamilie zu stehen, egal ob sie verantwortlich sei für die Tötung Khashoggis oder nicht...

t-online.de 18.10.2018Anlaß: Diese Texte lt. BILD 18.10.18?

Das alles hat natürlich nichts mit dem Islam zu tun.


21.10.18 : Zusammenfassung in bild.de.


Sigmar Salzburg

19.10.2018 05:05   Rechtschreibforum   >   Kirchen und Religion   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Tichys Einblick

Von Jan Hendrik Holst, Sprachwissenschaftler in Norddeutschland, hatten wir hier seine aufrüttelnde Fürsprache für die bewährte Rechtschreibung zum 20sten Jahrestag der kultusministeriellen Reformerpressung veröffentlicht. Bei Tichy ist er, wie die meisten auch anderswo, gezwungen, den Reform-ss-Marsch mitzumachen. Er schreibt über den Correctness-Wahn in Schweden, der dem unsrigen um einiges vorauseilt:
Die politische Verfolgung in Schweden nimmt weiter Fahrt auf. Für immer mehr kritische politische Kommentare, die in einem Land wie den USA oder Südkorea ganz selbstverständlich von der Meinungsfreiheit gedeckt wären, landet man in Schweden vor dem Richter...

Die juristische Grundlage dafür legt ein in letzter Zeit immer weiter verschärftes Gesetz namens „Hets mot folkgrupp“ „Hetze gegen Volksgruppen“. „HMF“ wird jetzt zur neuen Abkürzung in den schwedischen Medien. Denn Verurteilungen wegen „hets mot folkgrupp“ sind inzwischen so häufig, dass die Berichterstattung einfacher ist, wenn man gleich die Abkürzung verwendet.

Viele Betroffene sind Rentner... Nachdem sie ein Leben lang ihr Land als liberal erlebt haben, können sie oft zunächst nicht fassen, mit welcher Härte sie auf einmal verfolgt werden, wenn sie in sozialen Netzwerken Kommentare posten...
In Deutschland darf man Afrikaner als Fachkräfte und zukünftige Rentensicherer feiern, die Gelbe Presse darf sogar Penislängen vergleichen, nur Intelligenzvergleiche sind tabu, wie auch Thilo Sarrazin erfahren mußte. In Schweden wird dergleichen schon unter Strafe gestellt:
Ein 60-jähriger aus Kungsängen (Nähe Stockholm) schrieb im Internet: „Nur jeder fünfte Somalier hat einen IQ von über 70.“ Staatsanwältin Paulina Brandberg klagte ihn im Mai 2018 an. Er habe sich abwertend über Menschen aus Somalia geäußert, was mit bis zu zwei Jahren Gefängnis strafbar ist. Nicht untersucht wurde der mögliche Wahrheitsgehalt der Aussage.

Der Mann bezog sich auf ein Buch, deren Autoren der britische Professor Richard Lynn und sein finnischer Kollege Tatu Vanhanen sind: „IQ and the wealth of nations“. Laut diesem Buch liegt der durchschnittliche IQ in Somalia und seinen Nachbarländern bei 70. Die Wissenschaftler zeigen auch auf, dass es einen statistischen Zusammenhang gibt zwischen dem IQ, der teilweise erblich ist, und dem Wohlstand von Ländern.
Auch ein Schriftverbot wird in Schweden ins Auge gefaßt:
Selbstverständlich können die Schweden nichts dafür, dass die Runen (und auch andere kulturelle Züge der Germanen, eines ganz normalen Volkes vor 3.000 – 2.000 Jahren) von einem bekannten Regime eines anderen Landes, Deutschlands, usurpiert, falsch rezipiert und missbraucht wurden. Allerdings gibt es jetzt Politiker, die die Gesetzgebung bezüglich der Verwendung der t-Rune ändern wollen, z. B. Annie Lööf, Chefin der Zentrumspartei. Gelehrte, die sich mit der alten Kultur Skandinaviens befassen, zeigen sich irritiert.

Leider handelt es sich bei der geschilderten politischen Verfolgung um einen europäischen Trend. Deutschland geht mit dem NetzDG seit 1.1.2018 sowie mit den diversen Verschärfungen des Straftatbestandes „Volksverhetzung“ einen ähnlichen – falschen – Weg wie Schweden. Die EU im Hintergrund stößt in das gleiche Horn. „Betreutes Denken“ ist anscheinend angesagt...

Es geht um die Frage, ob politische Fragen diskutiert werden dürfen oder nicht. Das erstere ist das Prinzip der Demokratie, das zweitere das Prinzip der Diktatur. Das freie Wort muss möglich sein – das ist der Herzschlag der freien Gesellschaft...

tichyseinblick.de 16.10.2018
Der Aufstieg der Grünen in Bayern verheißt auch für Deutschland Verhältnisse wie in Schweden, wo allerdings die (bei uns verblassenden) Sozialdemokraten das Land seit Jahrzehnten heruntergewirtschaftet haben.

Sigmar Salzburg

18.10.2018 09:04   Rechtschreibforum   >   Andere Foren   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Im Bundestag am 11. Oktober 2018

Es ist die Taktik mancher Zwischenfrager im Parlament, den logischen Zusammenhang einer Rede durch nichtige Fragen zu unterbrechen, um ihr die Wirkung zu nehmen. Gottfried Curio (AfD) ließ deshalb in seiner fulminanten Rede gegen den politischen Islam keine Zwischenfragen zu.

https://youtu.be/UPe-WikeKmc

Omid Nouripour von den „Grünen“ durfte aber bei einem CDU-Redner seine Frage loswerden:
Es war die ganze Zeit die Rede von der Scharia. Es sind ganz viele Arten von Scharia unterwegs. Unser Job hier ist dafür zu sorgen, dass die Teile, die mit dem Grundgesetz vereinbar sind, auch angewendet werden können.

http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/19/19055.pdf

Plenarprotokoll v. 11.10.2018
Die wichtigste Errungenschaft des europäischen Rechtswesens war die systematische Schriftform für Gesetze, die von verantwortungsvollen Volksvertretern und Regierenden schon vor 2500 Jahren im alten Rom begonnen worden war.

Die Scharia ist dagegen ein Sammelsurium von oft widersprüchlichen Prophetenworten aus Koran und Lebensbeschreibungen, sowie deren zeitgenössischer Interpretation. Da sie angeblich göttlichen Ursprungs sind, können sie nicht an neuere Wissenschaft und Rechtsphilosophie angepaßt werden.

Soll der Bundestag jetzt die Zulassung einer Schariapolizei (wie schon außergesetzlich versucht) beschließen und festlegen, welche angeblich grundgesetzkonformen Schariagesetze sie auf ihre Einhaltung überwachen darf? Kommt bald auch die Zulassung für Überwachungsorgane zur Durchsetzung grundgesetzkonformer Vorstellungen von KuKluxKlan und Scientology?

Einen Nachteil hat die Schriftform: Was nicht vorausgesehen wurde, kann nicht eingeklagt werden. So konnte das Bundesverfassungsgericht angeblich keinen Paragraphen finden, der die Durchsetzung von Rechtschreibreformen in der Gesellschaft gegen deren Willen durch Geiselnahme der Schüler verbietet.



Sigmar Salzburg

17.10.2018 11:12   Demokratiefrage   >   Demokratie?   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Schreiben in der Antike und im „jüdisch-christlichen“ Abendland

Ein neuer Fund widerlegt nach Angaben von Experten die bisherige Annahme, wonach die berühmte Römerstadt Pompeji bei einem Vulkanausbruch am 24. August des Jahres 79 vor Christus unterging. Archäologen stießen in den Überresten eines Hauses auf die Inschrift eines Arbeiters, die vom "16. Tag vor den Kalenden des November" datiert, wie Ausgrabungsleiter Massimo Osanna berichtete - das heißt vom 17. Oktober und damit zwei Monate nach dem bislang als Tag der Katastrophe vermuteten Datum.

Bislang gingen Forscher auf der Grundlage zeitgenössischer Berichte und archäologischer Funde davon aus, das Pompeji und die nahe gelegene Stadt Herculaneum am 24. August 79 vor Christus bei einer gewaltigen Eruption des Vulkans Vesuv verschüttet wurden. Allerdings deuteten laut Ausgrabungsleiter Osanna bereits im 19. Jahrhundert in den Ruinen gefundene versteinerte Herbstfrüchte auf ein späteres Datum hin.

spiegel.de 17.10.2018, ausführlicher: spektrum. de 18.10.2018

Noch etwas anderes zeigt die gefundene Inschrift, wenn die Vermutung richtig ist, ein Arbeiter sei der Urheber gewesen: Selbst Arbeiter und Huren konnten im Imperium Romanum schreiben. Dreihundert Jahre später, am 28. Februar 380, erklärte der Kaiser Theodosius den Wunderglauben einer kleinen, noch recht konfusen und zerstrittenen Sekte, das Christentum, zur Staatsreligion. Weitere dreihundert Jahre nach diesem Sieg war das Schreiben und Lesen eine Ausnahmefähigkeit in Europa.

Noch um 1200 war sie auch in der Oberschicht selten: »Ein ritter sô gelêret was, daz er an den buochen las« (Hartmann von Aue). Renaissance und Reformation beflügelten zwar die Alphabetisierung, aber erst die folgende „Aufklärung“ erreichte allmählich wieder die geistige Freiheit der antiken Philosophen.


Sigmar Salzburg

17.10.2018 05:47   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Kulturerbe   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Stephen Hawking

Wegen seines Schicksals neigen die Journalisten gerne zu gutmenschlich und politisch korrekten Überbewertungen:
Am Dienstag erscheint das letzte Buch des verstorbenen Astrophysikers Stephen Hawking. Bei einer Presseveranstaltung zu dem Werk mit dem Titel "Brief Answers To The Big Questions" wurde nun die vermutlich letzte Einschätzung des Wissenschaft-Stars zur Situation der Welt bekannt. Wissenschaft und Bildung seien stärker in Gefahr als je zuvor, hatte Hawking demnach kurz vor seinem Tod im März 2018 gewarnt.

In diesem Zusammenhang sprach er auch über die Wahl von US-Präsident Donald Trump und die Entscheidung der Briten aus dem Jahr 2016, aus der Europäischen Union auszutreten. Es handele sich um "eine globale Revolte gegen Experten. Und das schließt Wissenschaftler ein", so Hawking.
Gerade diese Beispiele sind unsinnig. Dann wäre der Volksentscheid gegen die Rechtschreib„reform“ ja auch eine „Revolte gegen die Experten“ und „die Wissenschaft“ gewesen, wie uns die SPD-KMK-Präsidentin Gabriele Behler 1998 weismachen wollte.

Die Beurteilung, ob die Kampfdrohne Hillary nicht doch vielleicht zu Recht verschmäht wurde, sollten wir den Amerikanern überlassen und nicht Leuten wie ihrem Wahlkampfhelfer Ralf Stegner – und auch nicht Hawking.

Interessant wäre, ob Hawking in seinem Buch das durch die islamische Invasion neu aufgeheizte Religiotentum gegen Vernunft und Wissenschaft erkannt hat. In anderen Dingen hat er zweifellos mehr als recht:
In diesem Zusammenhang verwies er auf die Herausforderungen und Gefahren der kommenden Jahre und Jahrzehnte: Die Erderwärmung, das Bevölkerungswachstum, das Artensterben, die Abholzung von Wäldern und die Schädigung der Ozeane...

Hawking war am 14. März 2018 im Alter von 76 Jahren gestorben. Bereits zu Lebzeiten hatte er immer wieder düstere Prognosen abgegeben. Im Mai 2017 gab er der Menschheit noch 100 Jahre auf der Erde.
Haltlose Phantasterei ist dagegen sein Vorschlag:
Damals empfahl er als Ausweg, fremde Himmelskörper zu besiedeln.
Auch in 500 Jahren werden wir keinen genügend nahen bewohnbaren Planeten im All gefunden haben, geschweige denn eine sinnvolle Auswanderung zu ihm hin organisieren können. Der liebevolle Umgang mit unserer Erde wäre deutlich vernünftiger.
Im Juni wurde Hawkings Asche in der Westminster Abbey beigesetzt, zwischen den Gräbern von Charles Darwin und Isaac Newton. Hawking gilt als der größte Wissenschaftler unserer Zeit und der letzte Popstar der Wissenschaft.
spiegel.de 16.10.2018
Größenvergleiche sind immer fragwürdig. Auf die bekannteste Idee, die vielleicht nicht einmal nachweisbare „Hawking-Strahlung“ *), hätten auch schlichtere Wissenschaftler kommen können.

*) ... aus dem Bereich des Schwarzschild-Radius eines Schwarzen Loches durch die schwerkraftbedingt bleibende Dissoziation der Quantenfluktuationen.


Sigmar Salzburg

16.10.2018 11:34   Rechtschreibforum   >   Spiegel Online   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Die Hirnforscher

Der Hirnforscher Wolf Singer sagt in einem Interview mit der FAZ (13.10.2018):
Lesenlernen ist eine zusätzliche Herausforderung, weil die Umsetzung der Buchstabenfolgen in Silben, Worte und Sätze und die dann folgende Zuweisung von Bedeutungen zusätzlichen Aufwand erfordert. Wenn man liest, spricht man eigentlich stumm. Man formt die Worte, die man geschrieben sieht, in ein Lautbild und verarbeitet dieses dann, als wenn man etwas gehört beziehungsweise gesprochen hätte.
Das dürfte nur für Schreibanfänger zutreffen. An mir selbst beobachte ich, daß ich Wörter und Satzteile ganzheitlich wahrnehme in einer Geschwindigkeit, die das Sprechen bei weitem übersteigt. Das kann Herr Singer mit seinen MRT-Blutdurchflußmessungen überhaupt nicht erfassen. Interessant ist auch eine politisch relevante Bemerkung:
Wenn zwanzig Prozent einer Gruppe sich zusammentun und hinreichend kohärent agieren, kann das am Ende dazu führen, dass sie die ursprüngliche Mehrheit zum Kippen bringen. Zum Guten, wenn es etwa darum geht, den extremen Klimawandel zu verhindern, oder zum Schlechten, wenn sie rechten Populismus fördern.
Diese natürlich „politisch korrekt“ auf die AfD zielende Bemerkung geht in die falsche Richtung. Die AfD wäre sicher zufrieden, wenn die demokratischen und demographischen Verhältnisse von 1965 wiederhergestellt wären. Wie man sieht, reichen heute schon sechs Prozent Moslems aus, um zusammen mit den Parteien der unseligen Multikultur-Ideologie Deutschland in ein islamisch-afrikanisches Überschwemmungsgebiet zu verwandeln.


Sigmar Salzburg

16.10.2018 05:54   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   faz.net Frankfurter Allgemeine Zeitung   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Zur Bayernwahl

Seehofer hat aus Angst, wegen Merkel Wählerstimmen an die AfD zu verlieren, seine Eiertänze in der „Flüchtlings“politik vollführt. 180000 ehemalige CSU-Wähler haben ihm nichts geglaubt und sind deswegen zur AfD übergelaufen.

Viele, vor allem junge Wähler haben aber auch eine mediale oder schulische Indoktrination zur Akzeptanz von Multikultur hinter sich, und etliche sind selbst migrantischer Herkunft. Von denen sind 180000 durch die ökokommunistischen Grünen eingefangen worden.

Es ist aber schon darauf hingewiesen worden, daß trotz des Vertrauensverlustes der Groko-Parteien die konservative Mehrheit in Bayern erhalten geblieben ist: Rund 65 Prozent wählten konservativ (CSU, Freie Wähler, AfD, FDP), rund 30 Prozent links (Grüne, SPD, Linke).

Nach dem Ausbrüten der 90-Prozent-Moslemklassen werden wir ganz andere Umstürze erleben. Dann kann Herr Söder, wenn es ihn dann noch gibt, noch soviele Kreuze in die Ämter nageln lassen. Vom sogenannten „christlichen Abendland“ wird nicht mehr allzuviel übrigbleiben. (geä. 16.10.)



Sigmar Salzburg

15.10.2018 05:38   Rechtschreibforum   >   Verantwortungslose Politiker   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Italiens Innenminister Salvini verbannt Flüchtlinge aus Riace

Das italienische Dorf Riace gilt als Beispiel für gelungene Integration. Doch der Regierung passt das offenbar nicht: Zuerst wurde der Bürgermeister festgenommen. Jetzt ordnet Innenminister Salvini an, die Geflüchteten abzutransportieren.

spiegel.de 14.10.2018

Wie ist das möglich, wenn sie doch schon geflüchtet sind?


Sigmar Salzburg

14.10.2018 14:03   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Politisch korrekte Sprache   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Untertitel mit Spuren bewährter Rechtschreibung

Nicolaus Fest prangert in seinem Wahlkampfbeitrag Lügenmedien und die Lügenregierung an:
Erdogan grüßte in Berlin mit dem Islamistengruß und eröffnete die Kölner Moschee auf Türkisch unter bewußter Ausgrenzung deutscher Politiker – auch das – Sie ahnen es – keine Islamisierung.
Nicolaus Fest hatte als stellvertr. BamS-Chefredakteur 2014 ganz zurückhaltend über die Islamisierung geklagt und war entlassen worden. Ich habe in der Folge bis heute hunderte Medientexte gefunden, die eine „vermeintliche Islamisierung“ behaupteten, z.B Spiegel Online, 9.12.2014. Google findet diese Unterstellung etwa 15000mal.

https://youtu.be/iLOCapBDueg


Sigmar Salzburg

14.10.2018 09:53   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Lügen- und Lückenpresse   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Krause Grünen-Denke

BILD berichtet über den Wahlkampf in Bayern:
Ist eine Wahl undemokratisch, wenn eine Partei sie mit absoluter Mehrheit gewinnt? Bestimmt nicht! Genau das deutete aber Grünen-Vorsitzender Robert Habeck (49) gestern mitten im Wahlkampfendspurt zur Landtagswahl in Bayern in einer Video-Botschaft an.

Darin sagte er mit Blick auf die Bayern-Wahl am Sonntag, bei der die CSU aller Voraussicht nach ihre absolute Mehrheit verlieren wird: „Endlich, endlich gibt es wieder Demokratie in Bayern.“ Und weiter: „Eine Alleinherrschaft wird beendet.“

bild.de 13.10.2018
Die einstigen „basisdemokratischen“ Grünen werden größenwahnsinnig! Blicken wir ein wenig in der Demokratie-Geschichte zurück: 1998 haben die Schleswig-Holsteiner trotz massiver Behinderungen und Propaganda im Volksentscheid mit 56,4 Prozent gegen die Rechtschreib„reform“ gestimmt. Ein Jahr später wurde dies, ohne erneute Volksbefragung, von dummdreisten 100 Prozent der Kieler Altparteien-Parlamentarier annulliert. Nach Habeckscher Denke herrscht damit endlich wieder Demokratie in Schleswig-Holstein: Die Alleinherrschaft des Volkes wurde beendet!

Sigmar Salzburg

14.10.2018 07:01   Demokratiefrage   >   Demokratie?   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Einer wollte nicht an den politisch korrekten Katzentisch

Götz Kubitschek
Leitmedien am Nasenring über die Buchmesse geführt

Von Alexander Wallasch

Ehrlich, wer hier nicht laut lachen muss, der geht zum Lachen in den Keller. Dieser Götz Kubitschek aus Schnellroda mag ja sein, was er will, auf jeden Fall ist er eines ganz sicher: Einer, dem es erneut gelungen zu sein scheint – wie schon in Leipzig, so auch in Frankfurt – auf der Buchmesse eine der am lautesten nachhallenden Nachrichten zu setzen. Eine konspirative Energie und überschäumende Kreativität des gerne Vordenker der neuen Rechten genannten Verlegers werden ihm nach Buchmesse jedenfalls schwer streitig zu machen sein.

Worum geht’s? Große Aufregung in den Leitmedien, großes Flügelschlagen: Kubitschek verkauft seinen Antaios Verlag! Justus Bender von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung glaubte sich wohl im siebten Journalisten-Himmel, diese Nachricht, noch dazu live zur Buchmesse, als erster exklusiv präsentieren zu können. Der Journalist war so aufgeregt, dass er schon am Vortag die in seinen Augen sensationelle Entwicklung aus Schnellroda twitterte, damit bloß niemand vor Erscheinen der Frankfurter am nächsten Morgen doch noch als Erster berichten kann. Bender legt also beide Hände schützend über sein scheues Vögelchen und wurde öffentlich.

Und er berichtet via Twitter weiter, was er für die Zeitung für den nächsten Morgen schon aufgeschrieben hat: Kubitschek würde jetzt politischer Berater werden für AfD und CDU Politiker. [...] Wir rufen beim neuen Verlag an und am Telefon ist der Zahnarzt Dr. Thomas Veigel, der jetzt also auch Verleger ist. [...]

Nun lohnt ein Blick auf die Website des Loci-Verlages von Veigel, der nun auch Verlag für die Antaios-Bücher sein soll. Kaum ein paar Monate alt ist die Seite, ausgestattet mit einer Art Tagebuch von Dr. Veigel. Auf der Startseite findet sich ein Zitat aus dem Dada-Manifest (!) von Richard Huelsenbeck aus dem Jahre 1918.[...]

Noch schöner, noch lustiger, noch wahnsinniger dann das vorgestellte Verlagsprogramm, das vier Bücher umfasst. Buch 1: „Wir hatten es uns anders vorgestellt. Wie Neudeutsche auf ihre Heimat blicken.“ Autoren sind acht fiktive (?) Migranten. Der Preis ist 19,18 Euro (!). Ein Verweis auf das Geburtsdatum von Richard Huelsenbeck? Nachsatz dort: „Erscheint später“. Nein, alle vier Bücher des neuen Verlages erscheinen erst „später“. So auch Buch Nr. 3, „Homestory – Selbstinszenierung als Strategie“ von, Sie dürfen raten … Götz Kubitschek und Ellen Kositza!

[...] Ach ja, Stimmen zum Buch gibt es auch schon drei an der Zahl. Und die sind von einem Olaf S., Jakob A. und einer Sibylle B. Klingelt da was?

Bei Justus B. und den ihm nacheilenden Kollegen offensichtlich nicht. Zu aufregend die Nachricht, zu brennend das Mitteilungsbedürfnis und die Lust, diese Mega-Nachricht nun als erster, zweiter oder wenigstens dritter kommentieren zu dürfen.

Aber was, wenn das alles nur ein großer Witz gewesen ist? Eine geniale Eulenspiegelei des schwarzen Dada-Ritters aus Schnellroda? [...]

Nun hat dieser zahnärztliche Loci-Verlag tatsächlich einen kleinen Stand auf der Buchmesse in Halle 4.1 D57 – schön inmitten linker Verlage und mittendrin lächelnd Kubitschek aus Schnellroda und ein Zahnarzt, während die Junge Freiheit irgendwo aufs Abstellgleis gestellt wurde und darüber in diesem Schmollwinkel nach Wunschvorstellung der Messeleitung nun bittere Tränen weinen soll.

tichyseinblick.de 10.10.2018

Der Antaios-Verlag soll seine Bücher auch gern in der bewährten Rechtschreibung drucken. Da mich dessen Themen selten reizen, habe ich das noch nicht näher nachprüfen können.

Nachtrag: Kubitschek schreibt selbst über den folgenden Überfall auf ihn und seine Begleiter durch linke Gutmenschen – wie zu erwarten in unreformierter Schreibweise.



Sigmar Salzburg

13.10.2018 14:41   Rechtschreibforum   >   Schwarzer Humor, Satire   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Astrid Schulz an Eltern im SHEV

Die Ethnien, die sich zu Hause bekriegt hatten, saßen nebeneinander, Toleranzlevel kaum vorhanden
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Berlin-Neukölln
Wie eine Schulleiterin gegen die Clan-Kriminalität kämpft

Bei einer Diskussion zur Kriminalität in Neukölln schildert Schulleiterin Astrid-Sabine Busse ihren täglichen Kampf um die Kinder der Clans.
11.10.2018, 05:57
Alexander Dinger

Schulleiterin Astrid-Sabine Busse ist für eine engere Zusammenarbeit von Schule, Polizei und Jugendamt.

Die Schule in der Köllnischen Heide an der Hänselstraße in Neukölln liegt mitten in einem Brennpunkt. Die Sonnenallee ist nur wenige Meter entfernt. Auch die Al-Nur-Moschee liegt im Einzugsgebiet der Einrichtung. 96 Prozent der Schüler haben einen Migrationshintergrund. 77 Prozent sind arabischstämmig. Viele Kinder kommen aus bekannten Großfamilien. „Wir haben Zweitklässler, die uns erklären können, wie man mit einem Bolzenschneider umgeht“, sagt Schulleiterin Astrid-Sabine Busse.

Busse, feuerrote Haare, resolutes Auftreten, hat 36 Jahre Erfahrung. Die Vorsitzende des Interessenverbandes Berliner Schulleitungen (IBS) ist seit 1982 Lehrerin und seit 1992 Schulleiterin. Wenn die Sprache auf kriminelle Clans in Neukölln kommt, wird die 60-Jährige ungehalten. „Das Thema beschäftigt mich seit vielen Jahren“, berichtet sie bei einer Diskussionsrunde der Neuköllner SPD am Dienstagabend, zu der auch Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD), SPD-Innenexperte Tom Schreiber, der Publizist Ralph Ghadban und der Ermittler Thomas Spaniel von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) geladen sind. Die Diskussion findet in der Mensa der Gemeinschaftsschule Campus Efeuweg statt – direkt neben der Wohnsiedlung Gropiusstadt.

Mensa ist bis auf den letzten Platz gefüllt

Dass das Thema die Neuköllner interessiert, zeigt sich an dem großen Zuspruch. Die Mensa ist mit 200 Menschen bis auf den letzten Platz gefüllt. Im Publikum sitzen Lehrer, Sozialarbeiter, Polizisten, Staatsanwälte. Als Busse von ihrer Arbeit berichtet, ist es in dem Saal ruhig. Niemand tuschelt, alle hören zu. „Wir haben den Nachwuchs der großen Familien und der großen Namen“, berichtet Busse. Sie warne zwar davor, alle in einen Topf zu werfen, man dürfe aber nicht die Augen vor Problemen verschließen. Solche Probleme gebe es etwa, wenn sie das Gespräch mit namenhaften Großfamilien suche. „Man darf da nicht im Konjunktiv sprechen. Man muss sich Respekt erarbeiten“, sagt Busse.

Die Schulleiterin berichtet aber auch von wissbegierigen Viertklässlern, die auf sie zukommen und umarmt werden wollen, weil sie, obwohl die Familie groß ist, nicht die Zuneigung bekämen, die sie eigentlich in diesem Alter brauchen. Seit einiger Zeit beobachte sie auch die Zunahme einer „Pseudoreligiosität“. Mädchen, die im Hochsommer Kopftuch tragen, und Jungen, die ihr sagen, dass etwas „Haram“ sei, aber im gleichen Atemzug nicht wüssten, wofür das Opferfest stehe.

Busse wünscht sich eine engere Zusammenarbeit von Schule, Polizei und Jugendamt, um bei Fehlentwicklungen frühzeitig gegensteuern zu können. Unterstützung bekommt Busse dabei von Bezirksbürgermeister Martin Hikel, der sich für eine bessere Vernetzung der Behörden im gesamten Bundesgebiet ausspricht und seit längerer Zeit etwa eine einheitliche Definition von Clankriminalität fordert. Neben einer besseren Vernetzung der Behörden ist für den ehemaligen Mathelehrer Hikel aber vor allem Bildung der Schlüssel, um Kindern aus bekannten Großfamilien ein Leben abseits der Kriminalität zu ermöglichen. „Wir müssen die legalen Wege attraktiv machen“, sagt Hikel.

Acht relevante arabische Clans mit mehreren Hundert Mitgliedern

Laut Martin Hikel gibt es in Neukölln acht relevante arabische Clans mit mehreren Hundert Mitgliedern, die für zahlreiche Straftaten verantwortlich gemacht werden. Hikel plädiert gegenüber diesen Familien für eine Null-Toleranz-Politik. Zu der würden etwa Schwerpunkteinsätze in Shisha-Bars, die Arbeit der Müllsheriffs, Wachschutz vor Schulen, die Arbeit der Staatsanwaltschaft vor Ort sowie eine Sonderkommission für Abrechnungsbetrug gehören. „Das klingt nach Nadelstichen. Die sind aber notwendig“, sagt Hikel. Man könne niemandem erklären, wenn junge Männer, die gerade erst den Führerschein gemacht haben, hinter dem Steuer von 120.000-Euro-Autos sitzen würden. „Der illegale Weg muss ein steiniger sein“, so Hikel.

Von steinigen Wegen kann allerdings auch Schulleiterin Busse berichten. Sie kennt die Väter, die eigentlich Sozialhilfe kassieren und sich nicht einmal das Geld für die Klassenfahrt ihrer Kinder leisten können, aber den Nachwuchs mit Luxusautos von der Schule abholen. Sie habe vor langer Zeit versucht, Kontakt mit dem Jobcenter aufzunehmen. Antwort erhielt sie nie.

Das ist eine Erfahrung, die Busse mit dem Publizisten und Islam-Experten Ghadban teilt, der das Thema seit den 70er-Jahren begleitet. Abgeschottete patriarchalische Strukturen treffen auf eine freiheitliche Gesellschaft. „Diese Parallelwelt wurde viel zu lange von der Politik ignoriert“, sagt Ghadban und bekommt dafür sehr viel Applaus.

https://www.morgenpost.de/bezirke/neukoelln/article215535181/Die-Unerschuetterliche.html
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Mehr Taten als im Vorjahr
Warum die Gewalt unter Schülern so deutlich zunimmt

Matthias Korfmann
11.10.2018 - 18:28 Uhr
Szenen, wie diese, sind an Schulen in NRW leider wieder Alltag. Die Zahl der Körperverletzungen nahm im vergangenen Jahr auf 6200 Fälle zu

Düsseldorf/Ruhrgebiet. Der Hass bahnt sich seinen Weg in die Schulen. Über 22.000 Gewaltdelikte wurden im vergangenen Jahr registriert. Eine Ursachenforschung:

Der Fall löste Bestürzung weit über Nordrhein-Westfalen hinaus aus: Im Januar 2018 sticht ein 15-jähriger Junge in einer Gesamtschule in Lünen einem 14-Jährigen ein Messer in den Hals. Das Opfer stirbt, der Täter begründet die Gewalttat damit, dass seine Mutter von dem Jungen „provozierend“ angeschaut worden sei. Solche Verbrechen sind sehr selten im schulischen Umfeld, im Jahr 2017 gab es hier in NRW zwei Tötungsdelike. Aber Gewalt insgesamt hat an Schulen wieder deutlich zugenommen. Grund genug für die Landesregierung, am Donnerstag Experten zu einem „Gipfel zu Gewalt an Schulen“ einzuladen.

Andreas Zick, Konfliktforscher an der Universität Bielefeld, ist einer dieser Experten. Der Professor geht den Ursachen der zunehmenden Schul-Gewalt auf den Grund. Die Datenbasis ist dünn, die Unlust mancher Rektoren, ihre Schule als Hort der Gewalt beschrieben zu sehen, groß. Zick hat aber eine Theorie, die etwas von den Schulen wegführt: „In einer aufgeheizten Gesellschaft darf man sich nicht wundern, dass es auch in den Schulen ruppiger zugeht“, sagte er gestern bei einem Pressetermin im Schulministerium.

Mehr Mobbing, mehr Nötigung, mehr Stigmatisierung

Auch ohne Datensatz sei zu spüren, dass in den vergangenen Jahren die Vorurteile gegenüber Migranten und Flüchtlingen zugenommen hätten. Auch in den Schulen. Mehr Mobbing, mehr Nötigung, mehr Stigmatisierung gebe es dort. In der Klasse, auf dem Schulhof, in den sozialen Medien. „Der Hass in der Gesellschaft, vor allem auf Minderheiten, bahnt sich seinen Weg in die Schulen“, warnt der Wissenschaftler.

Während Rechtspopulisten und Rechtsextreme oft direkt in den Schulen Anhänger suchten oder Opfer auswählten, wirkten Islamisten in der Regel eher vor den Schulen oder beschränkten sich darauf, ihre kruden und gefährlichen Botschaften im Internet zu verbreiten. Die Entwicklung ist aus der Sicht von Andreas Zick bedenklich, es gibt aber auch Hoffnung: Schulen, die das Thema Gewaltvorbeugung nicht scheuen, die Zivilcourage fördern, gute Sozialarbeiter beschäftigen und Opfer nicht im Stich lassen, hätten kaum Probleme.

Eigentlich waren die Schulen beim Thema Gewalt zuletzt auf einem guten Weg. Die Zahl der bekannt gewordenen Straftaten sank zwischen 2010 und 2016 immer weiter. Dann aber „knickte die Kurve leider wieder nach oben“, erklärte gestern Schul-Staatssekretär Mathias Richter. Die Gewaltdelikte an Schulen nahmen im vergangenen Jahr um fast 1100 Taten auf 22.900 zu. Die Zahl der Körperverletzungen stieg von 5600 auf 6200, die der Vergewaltigungen und sexuellen Nötigungen von 40 aus 55 Fälle. Auch bei Raubdelikten ist ein Zuwachs zu verzeichnen.

Körperliche Gewalt gegen Lehrer

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) in NRW präsentierte das Thema Gewalt gegen Lehrer im Frühjahr 2018 nach einer großen Umfrage unter Schulleitern. Eines der wichtigsten Ergebnisse: Mehr als die Hälfte der Schulleitungen in NRW (55 Prozent) gaben an, dass es an ihrer Schule in den letzten fünf Jahren Fälle von psychischer Gewalt gab, also Fälle, bei denen die Pädagogen beschimpft, bedroht, beleidigt, gemobbt oder belästigt wurden. Jede dritte Schulleitung berichtete von körperlicher Gewalt gegen Lehrer.

https://www.waz.de/region/rhein-und-ruhr/die-gewalt-unter-schuelern-nimmt-deutlich-zu-id215543019.html

Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See



Kevin Kraus

13.10.2018 13:15   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Die Kultusministerkonferenz als linke Projektschmiede …

Das Spitzenprodukt dieses durch kein Gesetz legitimierten Verschwörungs-Instituts war die Rechtschreib„reform“. Zu spät hatte der seinerzeitige Kultusminister Zehetmair (CSU) erkannt, daß er von seinen linken Kollegen und seinem Pressesprecher Bertelsmann-Schmid übertölpelt worden war, Aber auch zahllose andere linke Projekte wurden dort ausgebrütet, die meist zum Schaden von Schule und Bildung ausschlugen.

In diesem Jahr, 28 Jahre nach den Zusammenbruch der SED-Diktatur, steht erstmalig mit Helmut Holter an der Spitze der KMK ein Präsident mit lupenreiner SED/PDS/LINKE-Karriere, einer Partei, die eigentlich wegen Mauermord und Spaltung Deutschlands hätte verboten werden müssen:
1969 – 1971 Abitur an der Martin–Luther-Universität Halle/Wittenberg
1971 – 1976 Studium an der Bauingenieurhochschule Moskau;
1976 – 1981 Technologe und später Produktionsleiter beim VEB Betonleichtbaukombinat Dresden/VEB Beton Nord Milmersdorf
1982 – 1985 Parteisekretär der SED-Kreisleitung Templin; Betriebsparteiorganisation des VEB Beton Nord Milmersdorf
1985 – 1987 Studium an der Parteihochschule Moskau;
1987 – 1989 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der SED-Bezirksleitung Neubrandenburg
1991 – 2001 Landesvorsitzender der PDS Mecklenburg-Vorpommern
2001 – 2006 Mitglied im Ausschuss der Regionen der Europäischen Union
2009 – 2016 Fraktionsvorsitzender Fraktion DIE LINKE. Im Landtag Mecklenburg-Vorpommern
seit 17. August 2017 Minister für Bildung, Jugend und Sport des Freistaates Thüringen. [PI]
Das Bildungswesen der DDR zeichnete sich dadurch aus, daß die Schüler und Jugendgruppen ständig in Kampagnen im Sinne des Regimes eingespannt wurden, um sie zu aufrechten „Antifaschisten und Demokraten“ zu erziehen. „Demokraten“ sind hier aber nicht freidenkende Menschen, die im Sinne des Volkes dem Staatswesen nach bestem Wissen und Gewissen dienen, sondern Apparatschiks, die von dem Glauben besessen sind, notfalls auch mit Gewalt den seligen, nach Karl Marx klassenlosen, Endzustand der Welt herbeiführen zu müssen.

Wenn also Holter modisch gendernd sagt:
„Unsere Demokratie lebt vom Mitmachen. Dafür braucht es überzeugte und engagierte Demokratinnen und Demokraten.“ Schüler müssten so früh wie möglich erfahren, dass Beteiligung und Mitbestimmung elementarer Bestandteil der demokratischen Gesellschaft seien.
... dann kann man annehmen, daß damit die scheindemokratische Überwältigung und Unterdrückung anderer, vor allem nichtsozialistischer Meinungen gemeint ist. Die Linientreue soll dann im Zeugnis vermerkt werden – eine Idee, der auch die bedrängten Deutschlandabschaffer der anderen Parteien etwas abgewinnen können.
Die Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) will die Demokratieerziehung in den Schulen stärken. Eine Idee unter vielen: Schüler, die sich innerhalb und außerhalb der Schule engagieren, sollen künftig unter anderem mit einem Vermerk auf dem Zeugnis ausgezeichnet werden.
Die entsprechende Indoktrinierung ist schon seit Jahrzehnten im Gange. Jetzt kam die AfD, gegen die es nun zuvörderst geht, auf den naheliegenden Gedanken, entsprechende Informationen darüber einzusammeln.
Gegen die Pläne hatte es breite Kritik von Lehrerverbänden gegeben. „Die AfD verbindet mit ihrem Vorstoß zwei Ziele: Einschüchterung und das Drängen in die Opferrolle“, sagte Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes unserer Redaktion. Auch KMK-Präsident Holter warnte, dies erinnere an das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte.
abendblatt.de 11.10.2018
Reformfreund Meidinger hat sich immer noch nicht von der Altparteien-Propaganda emanzipiert – während Holter erwartungsgemäß mit der Nazikeule auf die AfD eindrischt. Die SED-Keule gegen sich selbst kann er ja schlecht schwingen.

Sigmar Salzburg

13.10.2018 01:22   Rechtschreibforum   >   KMK   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Auch Jahrgang 72 in traditioneller Orthographie

DIE NEUE ORDNUNG

Jahrgang 72 Nr. 5/2018 Oktober

Editorial

• Wolfgang Ockenfels, Wer soll wen bereichern?
• Peter Schallenberg, Karl Marx und das Menschenbild. Sozialethische Anmerkungen
• Thomas Gottfried, Entmündigung, Gehirnwäsche, Intoleranz. Josef Kraus und die 68er
• Jürgen Aretz, Migrationsland Deutschland. Historische Erfahrung und Herausforderung
• Ingolf Schmid-Tannwald, Das Kind – Handlungsresultat der Eltern, Subjekte im Alltag
• Stefan Hartmann, Sozialethische Texte von Benedikt XVI.

Bericht und Gespräch

• Matthias Pankau, Kirchliche Printmedien in der Krise

• Sebastian Prinz, Rhetorik und Debattenkultur im Zeichen des Populismus
• Felix Dirsch, Der kleine große Unterschied. „Rechte“ Christen unter Beschuß
• Franco Rest, Haben „Heimat“ und „Gott“ Verfassungsrang?
• Hans-Peter Raddatz, Der Niedergang der Orientalistik. I.: Tilman Nagel als Gegenpol

http://www.die-neue-ordnung.de/

[Welch ein Gegensatz zum „angepassten“ Kriechgang der offiziellen Kirchen!]

Sigmar Salzburg

12.10.2018 08:22   Bücher   >   Bewährt verfaßte Texte   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Ein „wohl verdienter“ oder „wohlverdienter“ Abstieg?

Die einstmals führende Partei der reformistischen Deutsch-Verstümmler, die Volksentscheid-Vernichter-Partei von Schleswig-Holstein (im Komplott mit der CDU), befindet sich im Abstieg:
Bundesweite Umfrage SPD erstmals bei 15 Prozent und nur noch viertstärkste Partei

CDU/CSU (27 Prozent) und die AfD (18 Prozent) können ihre Ergebnisse aus der letzten GMS-Umfrage Ende September halten. Die Grünen legen einen Prozentpunkt zu und liegen mit 16 Prozent bei der Bundestagswahlabsicht in GMS-Umfragen zum ersten Mal vor der SPD. Die FDP (plus ein Prozentpunkt) und die Linke (unverändert) erreichen jeweils zehn Prozent.

welt.de 11.10.2018
Der Hauptgrund dürfte aber heute das unglaubwürdige Personal der SPD sein, man denke nur an Nahles, Arschlöcher-Kahrs*), Pöbel-Ralle Stegner und 100-Prozent Schulz.

*) https://youtu.be/xlDdej4gssc ab Min 8:00


Sigmar Salzburg

12.10.2018 03:34   Rechtschreibforum   >   Verantwortungslose Politiker   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln