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Die 20 neuesten Rechtschreibbeiträge ...


Wer vieles bringt, wird manchmal Richtiges bringen

Antiker Dichter Ovid gibt gute Ratschläge für die Liebe

Offenburger Literaturtage »Wortspiel«


In diesem Jahr ist es ein Theaterabend über Ovids Liebeskunst. Unter dem Titel »Der Brennessel ganz nah ist oft die Rose«, einem Zitat von Ovid, setzen Siemen und Rühaak und Cordula Trantow morgen, Freitag, 20 Uhr, im Salmen die erotischen Ratschläge des antiken Dichters in Szene. Dazu gibt es Barockmusik: Sam Chapmann, ein in Basel lebender Spezialist für alte Musik, spielt die Laute...

»Der Brennessel ganz nah ist oft die Rose«, ist ein »Lustspiel«, das das Publikum durchaus nicht nur literatisch inspirieren kann, hat Georg Rootering bei seinen Vorstellungen bereits mit großem Vergnügen beobachtet.

Info
Theaterabend
Theaterabend »Der Brennnessel ganz nah ist oft die Rose«, ein erotischer Ratgeber aus der Antike mit Gedichten aus »Ars amatoria« (Liebeskunst) und den Metamorphosen von Ovid. Mit Cordula Trantow und Siemen Rühaak in einer Inszenierung von Georg Rooting. ...
Baden Online


Sigmar Salzburg

22.04.2018 13:08   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Dreifachbuchstaben   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Monika Maron

Munin oder Chaos im Kopf
Roman

S. Fischer
EUR 16,99

Schade, daß sich Frau Maron von einer bekennenden Gegnerin der Rechtschreibreform zur Fatalistin wandelte, sicher auch unter dem wirtschaftlichen Druck des Verlages, obwohl andere besser standgehalten haben.

Eine Rezension gibt es von Thorsten Hinz in der „Jungen Freiheit“. Vorsicht, die Zitate sind, wie dort üblich, auf traditionelle ß umgestellt!

Leben in der Vorkriegszeit

Sigmar Salzburg

22.04.2018 11:34   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Bücher   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Astrid Schulz an Eltern im SHEV

Hamburger Abendblatt 19.04.18

So hoch ist der Migrantenanteil an Hamburger Schulen

Peter Ulrich Meyer

Senatsantwort dokumentiert, wie hoch der Anteil von Jungen und Mädchen mit Migrationshintergrund ist. Alle Schulen im Überblick.

Hamburg. Der Senat hat zum ersten Mal den Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund an allen allgemeinbildenden Schulen veröffentlicht. Das Abendblatt dokumentiert das Ergebnis aus einer Senatsantwort auf eine Kleine Anfrage des AfD-Bürgerschaftsfraktionschefs Alexander Wolf (Tabelle unten). Danach hatten im Schuljahr 2016/17 insgesamt 45,1 Prozent der Schüler an Grund-, Stadtteilschulen und Gymnasien einen Migrationshintergrund. Die Differenz zwischen den staatlichen Schulen mit 45,2 Prozent und den nichtstaatlichen mit 44,1 Prozent fällt ausgesprochen gering aus.

An Gymnasien ist der Anteil niedriger als an Grundschulen

Deutlicher unterschieden sind die Anteile je nach Schulform: An den staatlichen Grundschulen wurden 49,3 Prozent Kinder nicht-deutscher Herkunft gezählt, an den Stadtteilschulen war der Anteil mit 48 Prozent fast gleich hoch, während er an den Gymnasien lediglich 37,3 Prozent betrug. Bei den Privatschulen ergab sich eine andere Tendenz: Die Gymnasien wiesen mit 51 Prozent den höchsten Anteil auf, gefolgt von Grundschulen mit 47,7 Prozent und den Stadtteilschulen mit 38,3 Prozent.

Einen Migrationshintergrund hat ein Schüler nach der Definition, die auch beim Mikrozensus angewendet wird, wenn eines der vier folgenden Merkmale zutrifft: selbst nicht in Deutschland geboren, keine deutsche Staatsangehörigkeit, Vater oder Mutter nicht in Deutschland geboren oder Vater oder Mutter ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Die Herkunftsstaaten der Schülerinnen und Schüler werden von den Schulen statistisch nicht erfasst.

Den höchsten Migrationsanteil hatte die Stadtteilschule auf der Veddel mit 90,8 Prozent. An 65 Schulen lag der Anteil über 70 Prozent, an 21 Schulen über 80 Prozent. Andererseits: An nur elf Prozent der 191 staatlichen Grundschulen betrug der Wert weniger als 25 Prozent. Auch an den staatlichen Gymnasien sind die Zahlen sehr unterschiedlich: Den niedrigsten Anteil verzeichnete das Gymnasium Altona mit neun Prozent, den höchsten das Helmut-Schmidt-Gymnasium in Wilhelmsburg mit 83,2 Prozent. Die Privatschule mit dem höchsten Migrationsanteil war die Katholische Stadtteilschule Neugraben mit 85,3 Prozent.

AfD fordert Aufnahmestopp

"Wie kann an Schulen mit 70, 80 oder 90 Prozent Migranten Integration noch gelingen und wer integriert hier wen?

Integration verkommt zur bloßen Worthülse", sagt AfD-Politiker Wolf. Es gebe Schulen, "die bereits eine verfestigte Parallelkultur – zumeist die einer muslimisch geprägten – aufweisen und überdurchschnittlich oft in sozialen Brennpunkten liegen". Ein "geregelter Unterricht" sei nur schwer möglich, wenn Lehrer ihre Schüler überhaupt erst auf ein einheitliches Sprachniveau bringen müssten. "Zu Hause sprechen die Kinder häufig nicht Deutsch und auch auf Hamburgs Schulhöfen hört man immer häufiger Türkisch und Arabisch", sagt Wolf. Probleme mit dem wachsenden Islamismus und muslimisch motiviertem Antisemitismus seien auf dem Vormarsch.


Tabelle zum Großklicken


Der AfD-Politiker erinnert an den "Appell des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, einen Aufnahmestopp von Flüchtlingen für Kommunen zu erlassen, wenn dort eine Überforderung drohe. "Das wäre auch ein Modell für Hamburg. Die Kapazitätsgrenzen zur Aufnahme weiterer Schüler sind längst erreicht, bzw. überschritten", sagt Wolf.

Schulsenator kritisiert AfD-Darstellung

Schulsenator Ties Rabe (SPD) hält dagegen. "Die Definition von Migrationshintergrund ist so weit gefasst, dass ein großer Teil dieser Kinder von niemandem außer den Statistikern als Migrationskinder erkannt werden. Die allermeisten dieser Kinder sind voll integriert, sprechen gut Deutsch und verstehen sich selbst zu recht als Hamburger Kinder", sagt der Senator.

Die AfD übersehe, dass sich die Wirklichkeit verändert habe. "So heißen zum Beispiel unsere Nachrichten-Moderatorinnen Linda Zervakis, Pinar Atalay oder Dunja Hayali. Sie alle machen unsere Welt reicher und besser. Ohne die knapp 50 Prozent Kinder mit Migrationshintergrund wären Hamburgs Schulen leer und öde. Hamburg wäre eine schrumpfende Stadt, um deren Zukunft man sich Sorgen machen müsse", sagt Rabe. Dass die Anteile der Kinder mit Migrationshintergrund von Schule zu Schule schwankten, sei "zwangsläufig und mathematisch logisch". Rabe: "Schulen bilden damit die gesellschaftliche Wirklichkeit der Stadt und ihrer Stadtteile ab."

Schwächere Lernleistungen der Migrationskinder

"Dass die Schüler mit Migrationshintergrund auch an Hamburger Schulen im Schnitt schwächere Leistungen erzielen als ihre Mitschüler, ist wissenschaftlich erwiesen, dass deren Leistungen darunter litten, hingegen nicht. Während Hamburg beim Ländervergleich der Schülerleistungen der Neuntklässler im Jahr 2015 in Deutsch einen Mittelplatz und in Englisch einen vierten Platz belegt, landen die Hamburger Schüler ohne Migrationshintergrund allein in beiden Fächern auf Platz eins, nur in der Rechtschreibung auf Platz fünf.

"Unsere Aufgabe in den Schulen besteht darin, dass alle Schüler gleich welcher Herkunft gute Hamburger werden. Wer heute eine Hamburger Schule besucht, gleich wo sie steht, sieht, dass wir auf einem guten Weg sind", sagt Schulsenator Rabe.


https://www.abendblatt.de/hamburg/article214067503/So-hoch-ist-der-Migrantenanteil-an-Hamburger-Schulen.html

--
Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See



Kevin Kraus

21.04.2018 05:40   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Das Erbe der Achtundsechziger

Anläßlich des 50sten „Jubiläums“ führte die FAZ ein Interview mit einem Alt-68er, dem inzwischen zum emeritierten Professor aufgestiegenen (was denn sonst!) Soziologen mit dem so schön reformwidrigen Namen:
Wolfgang Eßbach im Gespräch : Achtundsechzig war das Ende einer Reformphase
Die Rechtschreib„reform“ soll ja auch eine Folge des Gesellschaftsveränderungsfurors sein, der sich schon 1973 mit der fast schon beschlossenen Radikalreform („der keiser im bot sit sich vom hei bedrot.“) beinahe durchgesetzt hätte.

25 Jahre später gelang den unentwegt konspirierenden Kleinschreibern der Coup mit der Einführung des „Dass-Deutsch“ nebst gesteigerter Groß- und Trennschreibpedanterie und weiteren Etümologeleien, die angeblich Erleichterungen bringen sollten, aber ähnlich den einstigen Schröpfköpfen der Quacksalber nur die Patienten schwächten.

Der Geßlerhut der „Reform“ waren die „neuen“ ss nach dem Philologen Heyse um 1800, und dabei überwiegend die „dass“, die absolut nichts „erleichterten“. Um es kurz zu machen: Das Interview faz.net 15.3.18 zeigt die völlige Nichtnutzigkeit der „Reform“. Analyse des Artikels:
1789 Wörter: 11 dass, 5 weitere Reform-ss;
traditionell beibehalten wurden: 5 ph, hierzulande
Besonders die von der FAZ in ihren Neuschrieb „geretteten“ 11 Wörter kommen nur selten zur Wirkung. Die Dass-Reform macht so etwa Zweidrittel der Gesamtreform-ss aus, ist also nur ein Mittel der Reformdurchsetzung zur schnellen Kontrolle der Unterwerfungsbereitschaft der Schreiber. Daher ist verständlich, daß die linke „junge Welt“, um der Dressur der jüngeren Generation Rechnung zu tragen und allen Vorhaltungen zu entgehen, seit 2014 nur in diesem Punkt der „Reform“ folgt – was den wenigsten auffällt. – Ohne die „ss“ hätte man die „Reform“ auch ganz bleiben lassen können. Wer will schon „behände Schlangen“, „gräuliche Hüte“ usw.

Jetzt war die Frage, wieweit das Dass-Deutsch sich auch beim eher konservativen bis rechten Publikum, beispielsweise den überwiegend reformiert schreibenden „PI-News“, durchgesetzt hat.

Der thematisch ähnliche Artikel selbst ist Heyse-neutral:
VON DER BUNDESREPUBLIK ZUR BUNTEN REPUBLIK
50 Jahre 1968, 50 Jahre Zerstörung

18. März 2018

Von LEO | 1968 konnten Kinder auf allen Grundschulen der Bundesrepublik schon in der ersten Klasse lesen und schreiben. 1968 konnte in der Bundesrepublik jeder seine freie Meinung sagen, sogar die Kommunisten...

1968 erhielten in der Bundesrepublik auch Arbeiterkinder in einer einfachen Wohngegend eine gute Schulausbildung, sogar auf der Grundschule. 50 Jahre später ist auf den Schulen der einfachen Wohngegend die Hölle los.

1968 war die Bundesrepublik eine verhältnismäßig egalitäre, nahezu klassenlose Gesellschaft...

1968 waren die Universitäten der Bundesrepublik geprägt vom freien Wettstreit der Gedanken. 50 Jahre später herrscht an den Hochschulen der geistige Muff von vor 1000 Jahren: einseitiger Dogmatismus, politische Indoktrination und eine allgemeine Kultur ängstlichen Mundhaltens, aus Angst vor der Religion...

1968 war die Bundesrepublik Deutschland ein weitgehend geordnetes, zivilisiertes, deutsches Land.

pi-news 18. März 2018
Es gab 247 Leserkommentare, sicher vorwiegend aus der Generation, die 1968 noch erlebt hat – also die bewährte Rechtschreibung gründlich erlernt hat. Man sieht, wie wirksam die quasi Zwangsmissionierung durch die Medien in die Rechtschreibung durchgeschlagen hat. Viele lassen auch anpassungswillig ihre Automaten machen. Analyse:
Im Text und 247 Leserkommentaren:
Reform: 57 dass, 61 Heyse-ss, traditionell: 14 daß, 17 trad. ß, 35 ss statt ß,
Fehler: Meissten, bissschen, Kaoss
Es ist offensichtlich, daß die von niemandem herbeigesehnte Heyse-ss-Reform die deutsche Rechtschreibung überwältigt und daß der übrige häßliche bis gemeingefährliche Reform-Unfug bedeutungslos bleibt, aber durch die neuen ss am Leben erhalten wird.


Sigmar Salzburg

20.04.2018 06:24   Rechtschreibforum   >   Nein zu Heyse 3   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Ausrottungsphantasien eines „Gut Deutschen“

Ein Gastwirt im hessischen Heuchelheim bei Gießen kündigte auf diese Weise einen Vertrag mit AfD-Mitgliedern. Man sieht, daß die fünfzigjährige Antifa-Gehirnwäsche irreparable Schäden verursacht hat, selbst wenn der Typ sich als konservativ ansieht:
Kündigung von den von Ihnen
reservierten Räumlichkeiten

Sehr geehrter Herr XXX
wie Ihnen mitgeteilt werden wir in unseren Räumen keine Veranstaltungen von radikalen Parteien wie der AfD dulden!

Sie haben uns erst auf Anfrage mitgeteilt, dass es sich um die AfD handelt! Solange diese Partei ekelerregende Menschen wie von Storch und Höcke beheimatet, solange muss jeder „Gute Deutsche“ dafür sorgen, dass diese Nazi-Weisheiten nicht unter die Menschen gebracht wird! Diese Partei schadet unserem Land im Ausland und unseren Kindern! Es ist ein Virus, der hoffentlich bald völlig ausgerottet ist! Herr XXX, bei Ihnen tut es mir Leid zu hören, dass Sie SPD-Mitglied waren! Ich glaube ein Willy Brandt hat mit Höcke nichts gemeinsam!

Der eine ist ein Friedensstifter gewesen, der andere ein „Bombenleger“ mit dem Worte. Wenn Sie Kinder oder Enkel haben, ersparen Sie denen eine Welt mit so bösen Kreaturen!
Mit freundlichen Grüßen

XY
11.4.18
Heuchelheim
Wie man sieht, ist der altparteilich erpreßte Blödsinn des „Leid tuns“ beim Schreiber immer noch fest verinnerlicht, obwohl längst zurückgenommen. – Deutschland ist wieder gespalten, nicht nur orthographisch, sondern vor allem wegen der „Zuwanderung“. Eine echte Demokratie muß alle Standpunkte zwischen „keiner darf rein“ und „jeder darf rein“ zulassen. Daß die indoktrinierten Gutmenschen nur die letzte Meinung tolerieren, zeigt wie krank unsere Demokratie ist.

1982 gab es in der SPD Willy Brandts und Helmut Schmidts noch eine freie Diskussion, wie das eben zitierte Buch Martin Neuffers beweist.



Sigmar Salzburg

19.04.2018 18:53   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Politisch korrekte Sprache   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Moschee-Kindergarten erzieht Islamkrieger für Mitteleuropa

[„Religionsfreiheit“ - Bericht hpd]
Türkischer Militarismus in Deutschland und Österreich
Wenn die Ditib Kinder Krieg spielen läßt


Kinder in Soldatenuniformen, die mit türkischen Fahnen eine Kriegsszene nachspielen, waren in etlichen Ditib-Moscheen Deutschlands und Österreichs zu sehen...
[Zitat Michalowsky, LINKE] „... In einem Facebookeintrag heißt es: 'Nächstes Wochenende bei der Ditib Moschee in Gladbeck: Ein sehr interessantes Theaterstück aus der selben Epoche: Wie deutsche Schiffe unter türkischer Flagge russische Häfen bombardieren. Und die Türkei in den Krieg zwingen.' Mitglieder des Gladbecker Ditib-Moscheevereins bestätigen das."
... Und – wie in solchen Fällen immer – wußte die Zentrale Ditib-Gemeinde in Köln von nichts. Sie verschickte lediglich eine Pressemitteilung aus der vergangenen Woche, in der sie die Vorfälle in Herford kritisierte. Nachfragen beantwortete die Ditib-Zentrale nicht. Offen ließ die DITIB-Zentrale auch, ob sie zu den Propaganda-Veranstaltungen am 18. März motiviert hat und ob sie im Vorfeld über die Inhalte Bescheid wusste.

hpd.de 19.4.2018

Die Linken betonen den „Militarismus“, denn den Islam kritisieren wäre ja „Rassismus“.

Sigmar Salzburg

19.04.2018 09:50   Rechtschreibforum   >   Kirchen und Religion   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Astrid Schulz an Eltern im SHEV

Studie: Verbesserte Schulleistungen aufgrund Musizierens?

Frankfurt, 13.04.2018. Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg haben im Rahmen einer Studie Schüler zu ihren schulischen Leistungen befragt.

Dabei habe sich gezeigt, dass das Spielen eines Musikinstruments die Leistungen in Deutsch und Mathematik gemeinhin verbessere. Die musizierenden Schüler hätten höhere sprachliche Fähigkeiten und ein besseres muttersprachliches Selbstkonzept. Ebenso sei laut der Studie die Leistungsbereitschaft höher als bei denjenigen Schülern, die sich in ihrer Freizeit nicht mit einem Instrument beschäftigten.


Im Rahmen des Forschungsprojektes "Musikalisches Selbstkonzept" wurden rund 4.500 Kinder befragt. Darunter waren Schüler von musischen, sowie naturwissenschaftlichen Gymnasien. Ebenfalls wurden Mitglieder der Regensburger Domspatzen, des Windsbacher Knabenchores und des Dresdener Kreuzchores miteinbezogen.

Vorgestellt wurde das Projekt nun vom Branchenverband der Musikintrumentenwirtschaft, der Society of Music Merchants (SOMM). Die Interessenvereinigung ist der größte deutsche Industrieverband der Hersteller und Händler von Musikinstrumenten und Musikausrüstung. Derzeit hat die Organisation 53 Mitglieder, die zusammen rund zwei Drittel des Umsatzes der gesamten Branche ausmachen. SOMM wurde im Februar 2005 aus dem bestehenden Verband der Vertriebe und Musikinstrumente in Deutschland (VVMD) heraus gegründet und ist Mitglied im Deutschen Musikrat. Erklärtes Ziel des Verbandes ist es, das aktive Musizieren als festen Bestandteil des alltäglichen Handelns in der Gesellschaft zu etablieren.

https://magazin.klassik.com/news/teaser.cfm?ID=14117&nachricht=Studie:%20Verbesserte%20Schulleistungen%20aufgrund%20Musizierens?


Kevin Kraus

19.04.2018 07:46   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Michael Klonovsky ...

... stellt eine Quiz-Frage

Wer hat's geschrieben?

"Es ist eine Illusion, zu meinen, die Bundesrepublik könne ihre Grenzen für alle Asylanten der Erde weit offen halten. Sie könnte es schon nicht annähernd für die unübersehbare Masse der echten politischen Flüchtlinge. Sie wäre aber auch überhaupt nicht in der Lage, zwischen echten und den Fluten der unechten Asylsuchenden zu unterscheiden. Eine solche Unterscheidung verlöre von einem bestimmten Punkt an auch jeden Sinn.

Natürlich müssen wir helfen – sogar bis an die Grenzen unserer Leistungsfähigkeit und unter großen eigenen Opfern. Aber unser kleines Land kann nicht zur Zuflucht aller Bedrängten der Erde werden. Es bleibt uns keine andere Wahl, als das Asylrecht drastisch einzuschränken. Damit sollte aber nicht so lange gewartet werden, bis die ersten Millionen schon hier sind und die Binnenprobleme bereits eine unlösbare Größenordnung erreicht haben. Wir müssen die Frage unverzüglich diskutieren und entscheiden. Eine Beschränkung des Asylrechts auf Bürger europäischer Länder könnte zum Beispiel als sachgerecht ins Auge gefaßt werden."

Die Antwort hier.

An einem einzigen Buchstaben sieht man, daß ein vorausschauender Politiker diese Worte schon vor Jahrzehnten geschrieben hat. Fünf Jahre danach beschlossen die Kultusminister, dem Drängen der Kleinschreibersekte nachzugeben und unter Ausschluß der Kleinschreibung die Ausarbeitung einer alles erleichternden Rechtschreibreform zu beauftragen, um das dringendste Problem der Deutschen zu beheben.

Sigmar Salzburg

19.04.2018 06:36   Rechtschreibforum   >   Andere Foren   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Politische Korrektheit

Die noch in deutscher Kulturrechtschreibung erscheinende „Junge Freiheit“ schreibt:

Zuckowski beklagt „Maulkorb“ wegen gendersensibler Sprache

HAMBURG. Der Liedermacher Rolf Zuckowski hat den Gebrauch von gendersensibler Sprache an Bildungseinrichtungen kritisiert. „Ich bin jetzt 70 Jahre alt und sorge mich um die Zukunft meiner Lieder“, sagte Zuckowski im Interview mit der Zeit. Er befürchtet, wegen der gendersensiblen Sprache an Schulen und Kindergärten könnten seine Lieder aus diesen Einrichtungen bald verschwinden.

„An Schulen verändert sich die Sprache gerade stark: Man spricht vielerorts nur noch gegendert, sagt ‘Schülerinnen und Schüler’, ‚Lehrerinnen und Lehrer’.“ Man könne Kindern nur noch schwer erklären, warum Liedersprache anders klinge.

Gehören bei „Freunden“ die Mädchen dazu?

In einem Geburtstagslied Zuckowskis heißt es etwa: „Alle deine Freunde freuen sich mit dir“. Dazu Zuckowksi: „In den Schulen könnte man bald fragen: ‘Freunde? Sind da die Mädchen nicht drin?’“ Er könne seine Lieder „nicht ändern in die Sprache, die man in der Schulszene nun benutzt“.

Manche Verse könnten heute nicht mehr entstehen. „Ich würde eine Art Maulkorb spüren“, klagte der Künstler, der mit rund 20 Millionen verkaufter CDs einer der beliebtesten Kinderliederinterpreten Deutschlands ist. (tb)

jungefreiheit.de 18.4.2018


Sigmar Salzburg

18.04.2018 19:07   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Politisch korrekte Sprache   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Correctness verhindert Correctnessdiskussion

Nach umstrittenem Tweet
MDR sagt Sendung zu "politischer Korrektheit" ab

Der MDR Sachsen wollte über Sprachtabus diskutieren - und löste vorab mit einer provokativen Frage Kritik aus. Zwei Gäste sagten ihre Teilnahme ab. Nun wurde die Radiosendung gestrichen.


Die Diskussion hätte am Dienstagabend um 20 Uhr beginnen sollen. Eingeladen hatte der MDR Sachsen, er wollte eigenen Angaben zufolge mit vier Gästen darüber sprechen, warum "politische Korrektheit" zur "Kampfzone" geworden ist, es sollte um "moralische Normen und Tabus in der Sprache und deren Verletzung" gehen. Doch so weit kam es nicht: Der Sender sagte die Ausgabe der Radiosendung "Dienstags direkt" ab.

Hintergrund ist massive Kritik, die der MDR Sachsen mit seiner Programmankündigung für die Diskussionsrunde ausgelöst hatte. Via Twitter fragte die Redaktion: "Darf man heute noch 'Neger' sagen?"

Darüber hätten die Rechtspopulistin Frauke Petry und der konservative Publizist Peter Hahne mit der Linken-Politikerin Kerstin Köditz und dem Soziologen Robert Feustel diskutieren sollen. Nach dem Ankündigungstweet sagten Köditz und Feustel ihre Teilnahme an der Sendung allerdings ab.
[...]
Bereits zuvor hatte der MDR Sachsen bei Twitter um Entschuldigung für "die rhetorisch gemeinte Einstiegsfrage unseres Tweets" gebeten. "Wir haben mit der Überspitzung die Gefühle vieler verletzt."

spiegel.de 18.4.2018

Man wollte auch Frau Petry gegen ihre ehemalige Partei aus dem Nichts holen. Es geschieht nichts ohne Absicht. Siehe auch dies.


Sigmar Salzburg

18.04.2018 04:23   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Politisch korrekte Sprache   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Maurice Maeterlinck „Das Leben der Bienen“

Für meine zweite, oder je nach Zählung, dritte Tochter, eine begeisterte Bienenfreundin, suchte ich das Buch und fand, daß es wieder vom Unionsverlag angeboten wird:
Maurice Maeterlinck, zu seinen Lebzeiten gefeierter Nobelpreisträger für Literatur, hat selbst Bienen gezüchtet und erforscht. Sein erstmals 1901 erschienenes Buch Das Leben der Bienen fand in zahlreichen Sprachen weiteste Verbreitung und gilt unter Fachleuten und Imkern bis heute als gültige Darstellung. Sachlich und präzis, aber mit berückender Sprachkraft schildert er die faszinierenden, rätselhaften Ereignisse im Bienenstock. In Maeterlinck verbindet sich der Naturforscher mit dem Denker und Dichter, der den Wundern der Natur nachspürt und das Staunen nicht verlernt hat.
Ich hatte das Buch noch als schöne Jugendstil-Ausgabe in Fraktur in Erinnerung. Jetzt mußte ich zu meinem Entsetzen feststellen, daß der ins Deutsche übersetzte Text für die Neuausgabe in die häßliche Reformschreibung der nichtnutzigen Kultusminister konvertiert wurde. Ich werde mich also in den Antiquariaten umsehen. Es muß ja nicht gleich eine Erstausgabe für 144 Euro sein.

Sigmar Salzburg

17.04.2018 20:23   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Bücher   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Da fehlt doch etwas?

Angela Merkel „befürwortet“ den Luftangriff der USA, Großbritanniens und Frankreichs auf syrische Einrichtungen.
Die Mehrheit der Deutschen gegen Luftschläge der westlichen Allianz
Das geht aus einer repräsentativen Umfrage von SPIEGEL ONLINE und dem Meinungsforschungsinstitut Civey hervor. Demnach lehnen 59,9 Prozent das Vorgehen der amerikanischen, britischen und französischen Regierungen ab oder eher ab. 30,8 Prozent der Befragten stimmen dem zu oder eher zu. 9,3 Prozent sind unentschieden.
spiegel.de 15.4.2018
Auch das eher AfD-nahe Publikum bei „Freie Welt“ kommentiert das, aber – fehlt da nicht etwas?
Ede Wachsam 16.04.2018 - 10:30
Ich nehme mal an, dass solche Umfrageergebnisse Niemand ernsthaft wundern, denn jeder Mensch der einigermaßen klar im Kopf ist, würde nach den Katastrophen der beiden Weltkriege im 20. JH immer gegen solche Kriegstreibereien sein und jeder Art von provozierten Angriffskriegen eine Absage erteilen.

Hätte man auch in anderen Fragen hier in Deutschland Volksabstimmungen durchgeführt, würden 70 – 80 % der Befragten gegen folgende uns aufoktroyierten Dinge votieren und damit eine klare Mehrheit der Bevölkerung diese folgenden Dinge ablehnen.

Gegen den Verbleib der US Atomwaffen in Deutschland nach 1990
Gegen den Verbleib der alliierten Streitkräfte nach 1990
Gegen den Verbleib Deutschlands in der NATO Nach dem 1. Angriffskrieg gegen Jugoslawien.
Gegen die Einführung des Euro
Gegen den Bruch der Maastricht Verträge (No Bail Out Klausel)
Gegen die Installierung des ESM
Gegen die EU als allein bestimmende Machtbasis über die Souveränität der europäischen Völker, durch die nicht demokratisch gewählten Kommissare.
Gegen die Vergesellschaftung der Staatschulden der EU Länder
Gegen die geplante Bankenunion
Gegen die EU Einlagensicherung
Gegen die geplante Abschaffung des Bargeldes
Gegen die Zwangsgebühren der vom Staat manipulierten Rundfunk und Fernsehanstalten,
Gegen die Einmischung der USA in das gesamte Informations- und Pressewesen.
Gegen die Öffnung der deutschen Grenzen für sog. Flüchtlinge ohne Prüfung der Asylberechtigung außerhalb unseres Landes.
Gegen die massive finanzielle Benachteiligung Biodeutscher Staatsbürger gegenüber den her gekarrten Migranten zu Lande, zu Wasser und in der Luft.
Gegen die schleichende Installation des Islam und die Behauptung der Islam gehöre zu Deutschland.
Gegen die Laxe Behandlung der kulturfremden Migranten bei ihren oft schwerstkriminellen Straftaten durch Polizei und Justiz.
Gegen die verschleierte Massenmigration und die EU gesteuerte Ansiedlung mittels Kopfprämien nicht asylberechtigter Invasoren in Deutschland.
Gegen die Zerrüttung der öffentlichen Ordnung und die parteiliche Massivbeeinflussung der Gerichtsbarkeit.
Gegen die Hetze bezüglich der Andersdenkenden Bevölkerung und deren Stigmatisierung als NAZIS.

freiewelt.net 16.4.2018
Tatsächlich fehlen da die hundert Umfragen, die zur Rechtschreib„reform“ im Laufe von 20 Jahren gemacht wurden und die eine durchgängige Ablehnung von 56 bis 89 seriösen Prozent ergeben haben.

Es ist eine Schande für die Konservativen, daß die meisten von ihnen zu Kreuze gekrochen sind. In „Freie Welt“ besteht nur noch Willy Wimmer in seinem Blog auf seiner bewährten Rechtschreibung.

Gestern konnte ich kurz in den Zeitschriftenladen des Kieler Hauptbahnhofs hineinsehen. Die traditionell druckenden „Junge Freiheit“ und „zuerst!“ waren erstaunlicherweise offen verkäuflich. Auch die „Titanic“ fehlte nicht. Die nur die ss-Tarnung verwendende „junge Welt“ ebenso.

Das „Compact-Magazin“ hat ein Sonderheft nur mit Akif Pirinçci herausgebracht – und seine gute alte Rechtschreibung total auf Dass-Deutsch umgestellt. Der Boykottierte wird froh gewesen sein, daß er überhaupt noch irgendwo veröffentlicht wird. So bringt das „neue“ Novischock-ss-Gift unsere bewährte Rechtschreibung um.



Sigmar Salzburg

17.04.2018 06:58   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Freie Welt, FreieWelt.net   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Das Kuckucksei der Schreib„reform“ ...

... ist die „neue“ ss/ß-Regel. Die Verfassungsrichter hatten hier versagt – trotz der Einsicht ihres Vorgängers Prof. Mahrenholz. Obwohl die bewährte Rechtschreibung nicht verboten ist und für hochrangige Literatur bevorzugt wird, herrscht die Hysterie, auch ältere Texte umzufälschen. Spiegel-EinesTages bringt wieder Auszüge aus einem Buch mit Texten des Schriftstellers Bernhard Schulz kurz nach dem Krieg:
"Wenn diese verdammten Idioten nur Schluss machen wollten", schrieb Bernhard Schulz am 2. April 1945 seiner Gerda.
Man kann leicht nachprüfen, daß er am 2.4.1945 geschrieben hatte:
„Wann sehe ich Dich wieder? Wenn diese verdammten Idioten nur Schluß machen wollten!“
(angeblich Sütterlin, in Maschinenschrift abgeschrieben.)
Das „ehrerbietige“ große „Du“ fälscht man aber wohl meist nur für Schulbücher in das Reform-Prekariats-du um.
Der Journalist und Schriftsteller (1913-2003) hatte den Krieg mehr als satt, er wollte nach Hause, seine Frau und sein Baby im Arm halten, es sollte in diesen Tagen zur Welt kommen. Schulz geriet in amerikanische Kriegsgefangenschaft und kehrte erst im Spätsommer 1945 zu seiner Familie zurück...

"Bleistiftumriss eines Auferstandenen": Mit dieser Überschrift versah Schulz den folgenden Text. Er bezieht sich auf den Kampf um die zentralrussische Stadt Suchinitschi, die Anfang Oktober 1941 von der Wehrmacht besetzt und knapp drei Mon[a]te später von der Roten Armee zurückerobert wurde.

spiegel.de 15.4.2018
Wohl aus der Gegend von Suchinitschi schrieb er auch an seine Frau, wie man auf der Homepage lesen kann:
23/1.42
Meine liebe, liebe Gerda!
Gestern erlebten wir einmal etwas Gutes. Die alte Frau Ju, die uns fast täglich Munition bringt, brachte Post mit. Ich bekam drei Briefe von Dir, vom 17., 18. und 19. Dezember. Über fünf Wochen hatte ich nichts mehr von Dir gehört. Du kannst Dir ausmalen, welche Freude es für mich war, so unverhofft drei Briefe zu bekommen! Die sind jetzt meine tägliche Lektüre! Gut, daß auch ein Brieflein von meiner Mutter dabei war! Es ist mir beim Lesen noch einmal ordentlich schwer gefallen, daß ich auf das Weihnachtsfest in der Heimat habe verzichten müssen... bernhardschulz.de
700 Kilometer weiter südlich wurde fünf Tage zuvor mein Vater nach einem Gefecht bei Kamenka vermißt, ohne daß danach jemals eine Spur von ihm gefunden wurde. Zu Weihnachten hatte meine Mutter (auch mit Namen Gerda) ihm noch einen Napfkuchen gebacken und mitten hinein einen Apfel gesteckt. Ob ihn das Paket vorher noch erreicht hatte?

Sigmar Salzburg

15.04.2018 19:15   Dokumente   >   Unwichtige Geschichtsfälschungen   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Hetze vom Zwangsgeldfernsehen – von „Spiegel-Online“ gefeiert:

Franken-"Tatort" über Fremdenhass

Im finstren Herzen von Gau-Land

Ein libysches Geschwisterpaar wird ermordet - die Spur führt die "Tatort"-Ermittler zu einem rechten Stimmungsmacher, der an eine reale AfD-Spitzenkraft erinnert. Düster-Krimi aus Dunkeldeutschland - stark!


spiegel.de 13.4.2018

Das Wort „Hetze“ sollte man meist meiden, hier trifft es zu: DDR.2 – oder besser: Goebbels-Gebührenfunk.

Sigmar Salzburg

14.04.2018 12:36   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Angriff auf Syrien

Der Militärschlag sei eine Vergeltung für den Giftgaseinsatz des syrischen Regimes in Duma, an dem nun kein Zweifel mehr bestehen könne, sagte Trump in seiner Fernsehansprache. "Dies sind nicht die Taten eines Menschen. Es sind die Verbrechen eines Monsters." Auch Russland und Iran müssten sich dafür verantworten: "Was für eine Art Nation würde im Zusammenhang stehen wollen mit dem Massenmord an unschuldigen Männern, Frauen und Kindern?"...

Russlands Botschafter in den USA, Anatolij Antonow, drohte den USA mit Konsequenzen... "Die USA, die das größte Arsenal chemischer Waffen besitzen, haben kein moralisches Recht, andere Staaten zu verurteilen."

spiegel.de 14.4.2018

Solange die Kriegsverbrecher G.B. Bush, Friedenspreisträger Obama, Tony Blair und Sarkozy immer noch frei herumlaufen, ist das Weltpolizeigehabe der USA, Englands und Frankreichs eine dreiste Anmaßung. Sie haben selbst durch ihre völkerrechtswidrigen Kriege und Militäreinsätze Millionen Tote verursacht, das Entstehen des IS ausgelöst, Staaten unterminiert, sie auf Jahrzehnte ins Chaos gestürzt und nie gekannte Flüchtlingströme in Bewegung gesetzt. – Natürlich „befürwortet“ unsere peinliche Bundeskanzlerin nachträglich den alliierten Raketenangriff.

Es sei noch daran erinnert, daß nach dem Giftgasangriff auf das kurdische Halabscha 1988, bei dem 5000 Menschen starben, die unmittelbare Verurteilung des Irak am Veto der USA und den Enthaltungen von Großbritannien und Frankreich scheiterte, denn damals unterstützte man Saddam Hussein noch gegen Iran.



Sigmar Salzburg

14.04.2018 10:37   Rechtschreibforum   >   Es gehört nicht hierher, aber dennoch ... 2   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Zwangsgebühren für die Unterschlagung von Nachrichten

NDR
Stand: 13.04.2018 21:29 Uhr
Haftbefehl nach Messerattacke in Rendsburg erlassen
Der Mann, der in der Nacht zu Freitag seine schlafende Frau in Rendsburg mit einem Messer schwer verletzt haben soll, muss in Untersuchungshaft. Ein Richter des Amtsgerichts Kiel erließ am Freitagabend Haftbefehl wegen versuchten Mordes gegen den 26-Jährigen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Kiel wollte er der 22-Jährigen im Stadtteil Kronwerk die Kehle durchschneiden.
ndr.de 13.4.2018

KN
Rendsburg: Frau rettet sich auf Straße
13.04.2018 21:19 Uhr
Eine 22 Jahre alte Frau wurde in der Nacht zum Freitag in Rendsburg Opfer eines blutigen Messerangriffs. Ihr aus Syrien stammender Ehemann soll sie in der gemeinsamen Wohnung angegriffen haben. Die Polizei nahm den Mann fest...
kn-online.de 13.2.2018

Im ganzen NDR-Bericht ist nur von einem ominösen „Mann” die Rede.


Sigmar Salzburg

14.04.2018 07:12   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Morbus gallmannii

Kurz vor dem Zusammenstoß legte sich der Mann mit dem Kind längs zwischen die Schienen. Der Lokführer bremste, konnte aber nicht verhindern, dass der Zug noch einige Meter über die Beiden hinwegrollte. Zeugen hielten den unverletzten 23-Jährigen anschließend bis zum Eintreffen der Polizei fest... Der kleine Junge kam mit Schürfwunden ins Krankenhaus. Die Familie wurde von Seelsorgern betreut.
focus.de 13.4.2018

Siehe auch dies. – Apropos Seelsorger: Sind „Gottes“ Wege wieder unerforschlich?

Sigmar Salzburg

13.04.2018 08:15   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   GKS 4   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Jan Fleischhauers ß nach Langvokal und Diphthong

Zu den Vorfällen, die dem WDR-Korrespondenten zur Last gelegt werden, gehört die sogenannte "Doppelzimmeraffäre". Vor Jahren hatte er einer Praktikantin weiß gemacht, sie müsse mit ihm aus Kostengründen ein Zimmer teilen: Der WDR erlaube wegen des Sparzwangs nur Doppelzimmer...
spiegel.de 12.4.2018

Ein Grund für die Erhöhung der Gebührenabpressung.

PS 14.4.: Der Fehler wurde verbessert.



Sigmar Salzburg

12.04.2018 13:54   Rechtschreibforum   >   Nein zu Heyse 3   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Spektrums Warkus

Eigentlich wollte ich etwas Tiefschürfenderes dazu schreiben, aber mir fehlt die Zeit und Lust. Daher bleibt es bei einer einfachen Glosse:

Der Philosoph Matthias Warkus versucht, dem Satz “Der Islam gehört zu Deutschland“ oder seinem Gegenteil mit den Mitteln seiner Fregeschen Zerlegungs-Logik einen Sinn abzugewinnen, aber scheitert daran:
Behauptet man ..., »der Islam« gehöre nicht zu Deutschland, weil Deutschland »historisch christlich geprägt sei«, dann behauptet man, jedes Zerlegungsprodukt von Deutschland, dem die »historische christliche Prägung« nicht irgendwie anzumerken sei, gehöre nicht zu Deutschland. Nun ist aber zum Beispiel ein Studium des Maschinenbaus hier zu Lande vermutlich frei von jeder erkennbaren christlichen Prägung. Aber heißt das, dass die Maschinenbaufakultät der TU Chemnitz nicht zu Deutschland gehört?
spektrum.de 29.3.2018
Ungewollt demonstriert „Spektrum“ die Dürftigkeit einer mechanistischen Zerlegungslogik, hier auf der orthograpischen Ebene (mit Warkus‘ Willen?). Die Wortbildung „hierzulande“ bedeutet etwas anderes als die reformistische Aufspaltung „hier zu Lande“, die sogleich nach Erklärungen des Zustandes „zu Wasser“ oder „zur See“ verlangt.

Sprache erzeugt die vollständige Information erst zusammen mit dem Vorwissen des Empfängers und dessen Einbindung in den Gebrauch der Sprachgemeinschaft. Der Satz „Der Islam gehört zu Deutschland“ ist nicht sinnlos, wie Warkus meint, sondern unpassend und indoktrinierend.

„Gehören zu“ leitet sich entfernt von „hören auf“ ab:
Jetzt bilde man zu den folgenden Sätzen die Ergänzung
„ ... wie der Islam zu Deutschland.
Kinder gehören zu ihren Eltern...
Die Ehefrau gehört zu ihrem Mann...
Der Hund gehört zur Familie...

Recht und Ordnung gehören in die Amtsstuben...
Klappern gehört zum Handwerk...
Rum gehört in den Pharisäer...

Die Pyramiden gehören zu Ägypten...
Der Kölner Dom gehört zu Köln...
Goethes Faust gehört zur Bildung...

Der Wahnsinn gehört zu Friedrich Nietzsche ...
Der Rollstuhl gehört zu Wolfgang Schäuble...
Die Warze gehört zu Claudia Roth...
Den Rum im Pharisäer hatte ich schon früher besprochen.


Sigmar Salzburg

12.04.2018 07:13   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Spektrum der Wissenschaft   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Mit wenig Gift können Interessierte einen Weltkrieg auslösen:

https://youtu.be/5qUq7fm0B20

Schon die Kriegsverbrecher W. Bush und Friedensnobelpreisträger Obama
sind hirnlos vorgegangen. Wird Merkel uns mit hineinziehen?


Vermutlich gesteuerte BILD-Lüge:
Hochexplosive Lage in der Syrien-Krise nach Giftgas-Angriffe[n] durch Bestie Assad

t-online 12.4.2018 um 12:18:23
Maas: Deutschland würde Militärschlag gegen Syrien mittragen

Sigmar Salzburg

11.04.2018 15:43   Rechtschreibforum   >   Es gehört nicht hierher, aber dennoch ... 2   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln