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Die 20 neuesten Rechtschreibbeiträge ...


Tichys Einblick

Josef Kraus, der Ehrenpräsident des deutschen Lehrerverbands und langjährige Leiter eines Gymnasiums schreibt bei Tichy :

Auch die Deutschen haben eine Muttersprache

Wie sie mit ihrer Sprache umgehen (sollten)

Im Jahr 2000 führte die UNESCO den „Tag der Muttersprache“ ein. Sie will damit jeweils am 21. Februar auf Sprachen hinweisen, die aussterben könnten. Wenn die Deutschen so weitermachen, dürfte sie bald dabei sein. Sie scheinen ihre Muttersprache zu vergessen.

„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“ Dieses bekannte Wort stammt von Ludwig Wittgenstein (1889 – 1951). Mehr noch: Wo aber Sprache verödet, da verödet das Denken. Denn Welt ist nur über Sprache erreichbar und erfassbar, daher sind Wahrnehmung und Denken Weltinterpretation untrennbar mit Sprache verbunden.

Sprache ist Medium für die Entfaltung von Innerlichkeit. Nur wenn man Bedrängendes verbal zum Ausdruck bringen kann, kann man sich davon entlasten. Sprache ist das einzige humane Instrument der Konfliktlösung; wo Sprache versagt, da regiert die Faust. Erst mit Sprache ist die Teilhabe an der politischen Öffentlichkeit möglich. Wer Sprache beherrscht, durchschaut leichter Reklame und Propaganda. Sprachliches Unvermögen dagegen hemmt die Welterschließung, das Verstehen des anderen und erschwert es, sich verständlich zu machen. Sprache ist das wichtigste Werkzeug des Menschen, um Kultur zu schaffen und diese kommenden Generationen zugänglich zu machen.

Dass diese Grenzen immer enger werden in diesem unserem Lande, daran wird an allen Ecken und Enden eifrig gearbeitet. Hier gibt es ein langes Sündenregister. [...]

2. Die sog. Rechtschreibreform war ein Flop.

Weil die Rechtschreibung den 68ern als Herrschaftsinstrument galt, wollte man ihr den Garaus machen. Dabei hätte es eine Alternative gegeben: die Rechtschreibung wieder ernst zu nehmen und konsequenter zu üben, anstatt sie zu diskreditieren. In den 1990er Jahren wollte man uns eintrichtern: Die Schüler würden mit der neuen Schreibung zwischen 40 und 70 Prozent weniger Fehler machen. Falsch, sie machen fast doppelt so viele. Zudem ist der größte Kollateralschaden der Rechtschreibreform ein Gefühl der Beliebigkeit: Immer mehr Junge und Alte glauben, man könne so schreiben, wie man will. Die Erleichterungspädagogik, derzufolge die phonetische Schreibweise zulässig ist, tut ein übriges. Vor allem hat durch die Rechtschreibreform, speziell durch die Liberalisierung der Kommasetzung, die Lesbarkeit von Texten gelitten.

3. Unsere Sprache wird von einem seltsamen „Denglisch“ verbogen.

Der globalisierte Deutsche spricht BSE – bad simple English – oder Denglisch. Wohin man guckt: Meeting Point, Ticket Office, Job Center, City Call, Headquarter, Bratwurst-Point, kein Kaufhaus ohne riesige Sale-Schilder. Sprachfunde dieser Art haben wir noch und noch. Die aggressivste Sprachbarbarei geschieht in der Psychologie: Boiled-Frog-Effekt, Brain up, Councelling, Feedback, Human Ressources, Win-Win-/Lose-Lose-Situations. Die Beispiele ergeben ein stattliches Wörterbuch: Siehe den „Anglizismen-Index“ des IFB-Verlags Paderborn. Dort sind samt Übersetzungsvorschlägen 7.500 Anglizismen aufgelistet.

Wer meint, wenigstens der Bildungssektor würde sich dieser Anglomanie entziehen, wird enttäuscht sein. Nein, die Sprache der „Bildung“ gibt sich besonders „trendy“. „Kultus“-Ministerien übertreffen sich gegenseitig mit: Educ@tion, Learntec, knowledge-machines, Soft Skills, Download-Wissen, Just-in-time-Knowledge usw. Und jetzt: die „Kiss-and- Go“-Zonen vor den Schulen.

Mit Provinzialität hat die Kritik an der Denglisch-Manie nichts zu tun. Andere Sprachnationen sind im Umgang mit Anglizismen selbstbewusster: Im Jahr 1994 verabschiedete die französische Nationalversammlung ein Gesetz, das die Verwendung von 3.500 gängigen Wortimporten verbot – Werbetextern, Journalisten, Amtspersonen. Die Londoner „Times“ jedenfalls nennt die Anglomanie der Deutschen gar „linguistic submissiveness“.
[...]
tichyseinblick.de 21.2.2018

Rotmarkierung redaktionell. Siehe auch „Fehlervermeidung war ein Ziel“.


Sigmar Salzburg

22.02.2018 08:24   Rechtschreibforum   >   Andere Foren   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Arschlöcher

Der Astronom Florian Freistetter veröffentlichte kürzlich ein Buch über den größten Naturwissenschaftler des 17. Jahrhunderts:
Newton - Wie ein Arschloch das Universum neu erfand


Jetzt fehlt uns nur noch das Buch:
Wie Sigmar Gabriel ein Arschloch als deutschen Patrioten neu erfand:
Yücel: Super, Deutschland schafft sich ab ... Der baldige Abgang der Deutschen aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite.(taz 4.8.2011)

Yücel: Ein Stinkstiefel namens Gauck (taz 20.2.2012 bearb.)

Yücel: "Buchautor Thilo S., den man, und das nur in Klammern, auch dann eine lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur nennen darf, wenn man weiß, dass dieser infolge eines Schlaganfalls derart verunstaltet wurde und dem man nur wünschen kann, der nächste Schlaganfall möge sein Werk gründlicher verrichten." (taz 6.11.2012)
(20000 € Strafe)
Die Arsch-Äologie ist ein weites Forschungsfeld.

PS.: Yücels Ergüsse werden jetzt zu „Satire“ verharmlost, obwohl sie zweifellos auch seine innere Einstellung zu seinem Zufallsgeburtsland und dessen Menschen widerspiegeln.


Sigmar Salzburg

21.02.2018 11:15   Rechtschreibforum   >   Verantwortungslose Politiker   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


SPON zurück zur vernünftigen Kleinschreibung?

Müller, vierter Parlamentarischer Geschäftsführer in der AfD-Bundestagsfraktion, war jüngst beim Holocaust-Gedenken im Bundestag aufgefallen, weil er während der Rede des Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble nicht geklatscht hatte...
Und im übrigen, beeilte sich Baumann [AfD] zu beteuern, mit den Opfern des Holocausts "würden wir das [Bombenopfer und Vertreibungen] niemals auf eine Stufe" stellen.
spiegel.de 20.2.2018

Im übrigen: Spiegels Sonder-IM Severin Weiland beobachtet die AfD – wie die spanische Inquisition seit dem 15. Jahrhundert die zum Christentum konvertierten Juden: Ob sie heimlich Schweinefleisch verschmähen. Die AfD soll auch klatschen, wenn der Partei wohlversteckt Nazi-Nähe unterstellt wird.


Sigmar Salzburg

21.02.2018 07:19   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   GKS 4   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Drittes Geschlecht?

Daniel Scholten („Deutsch für Dichter und Denker“), hat anläßlich des Urteils zur Geschlechtsbestimmung („Drittes Geschlecht“) ein Video produziert, in dem er einiges klarstellt und dem Bundesverfassungsgericht Schlampigkeit vorwirft. Er hat seinen Beitrag „Gattaca“ genannt, nach dem gleichnamigen dystopischen Film von 1997, der die Genmanipulation zum Thema macht. Scholten beschreibt – in bewährter Rechtschreibung und Prof. Ulrich Kutschera möglicherweise präzisierend – für Laien die genetischen Tatsachen und räumt mit der 60fachen „Geschlechtervielfalt“ der einschlägigen Ideologien und ihrer Verfechter auf:
SPRACHE Das Bundesverfassungsgericht hat den Gesetzgeber dazu verurteilt, das Personenstandsgesetz so abzuändern, daß für die Geschlechtsbestimmung jedes Neugeborenen künftig ein Gentest nötig wird. Wenn ein Kind nicht den euploiden Gonosomensatz XX-46 oder XY-46 aufweist, ist der Arzt verpflichtet, statt Mädchen oder Junge ein drittes Geschlecht einzutragen. Dabei sind fast alle nicht-euploiden Menschen im Genotyp und im Phänotyp eindeutig Frauen oder Männer. Dem Gericht ist entgangen, daß der Kläger gar nicht zu diesen Menschen, sondern zu einer winzigen Minderheit mit X0-XY-Mosaik gehört.
Dauer: 53 Minuten. Video herunterladen
Eine fachlich spezifische Darstellung aus dem Jahre 2004 findet sich hier.

Sigmar Salzburg

20.02.2018 11:28   Menschen   >   Der GenderInnenwahnsinn   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Rudolstadt

Matthias Biskupeks Rentnerlehrling

Vortrag bei der Goethe-Gesellschaft
17. Februar 2018 / 01:01 Uhr
Matthias Biskupek.

Rudolstadt. 2004 wurde die deutsche Sprach-Welt von der Rechtschreibreform bewegt. Deshalb schrieb Matthias Biskupek damals ganz zeitgemäß eine Mail an Goethe: „Eure Ausgabe Letzter Hand haben wir bis dato stets von einem allerletzten Händchen redigieren lassen, damit den Normen der gültigen deutschen Rechtschreibung entsprochen wurde, denn ein Tor, aber kein Donnergott Thor ist, wer heute Thür und Thor schreibt“, so der Schriftsteller aus Rudolstadt, der am Mittwoch auf Einladung der Goethe-Gesellschaft Einblick in sein Leben als Rentnerlehrling gibt.

Bei der neuen deutschen Reform aber tun sich Probleme auf, von denen Goethe nichts ahnen konnte. Darüber und über das Leben hat Biskupek seine „66 Lebensgeschichten“ verfasst, von denen er einige bei der Goethe-Gesellschaft zum Besten gibt.

Mittwoch, 21. Februar, 16 Uhr, Stadtbibliothek Rudolstadt

OTZ / 17.02.18




Sigmar Salzburg

19.02.2018 13:21   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   OTZ Ostthüriger Zeitung   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


„Kameltreibergesellschaft“

Der AfD-Vorsitzende Prof. Jörg Meuthen hat eine intelligente und angriffslustige Aschermittwochsrede gehalten. Die Presse entrüstet sich aber lieber über den „Kameltreiber“-Anwurf André Poggenburgs (AfD) gegen einen Deutschtürken in einer gleichen Rede.

Der Grund dieses Ausfalls wird kaum genannt: Die Einmischung in deutsche Belange, nämlich ob die Regierung ein „Heimatministerium“ einrichten darf. Ein Zwergenaufstand folgte, Rassismusvorwürfe, Volksverhetzungsanzeigen, Seine Graue Eminenz Steinmeier geißelte, die AfD-Spitze rügte – während die Deutschen die „Köterrasse“ eines anderen Beutegermanen klaglos hinzunehmen hatten.

Ich erinnere mich, daß wir im ersten Semester 1961 an der TH Hannover einen kleinen Syrer hatten mit der ständigen Rede „was kann ich dafür, daß mein Vater Millionär ist“. Deswegen studierte er in Deutschland, obwohl er mit dem Lineal keine zwei Punkte durch eine Linie verbinden konnte. Bei uns hieß er immer „der kleine Kameltreiber“, ohne daß es allzu böse gemeint war.¹)

Nun gibt es im türkischen Teil des ehemaligen osmanischen Reichs keine Kameltreiber mehr. Gemeint ist da wohl eher die seit 1961 mitimportierte aufdringliche religiöse Ideologie:
2001 ... entschied das nordrheinwestfälische Oberverwaltungsgericht, eine muslimische Schülerin der zehnten Klasse dürfe einer Klassenfahrt fernbleiben... Die Einschätzung war grundsätzlich verheerend, weil sie die Regeln - tatsächlich - einer Kameltreibergesellschaft in der Moderne akzeptierte. Denn wenige Jahre zuvor hatte ein islamisches Rechtsgutachten als "Kamel-Fatwa" Eingang in die Fachliteratur gefunden. Erstellt hat es der damalige Vorsitzende der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen, Amir Zaidan. Der befand, eine Muslimin dürfe sich ohne einen männlichen Blutsverwandten nur maximal 81 Kilometer von der ehelichen oder elterlichen Wohnung entfernen. Das nämlich ist die Entfernung, die eine Kamelkarawane zu Zeiten des Propheten Mohammed innerhalb von 24 Stunden zurücklegen konnte.
spiegel.de 23.3.2007
... aus der Spiegel-Ausgabe „Die stille Islamisierung“ – eine Offenheit, die heute im unterwürfig-korrekten Deutschland nicht mehr möglich ist. Die „genuin dummeT-Online-Kolumnistin Kaddor freut es, wenn jetzt sogar Feindlichkeitsverbote in die Koalitionsvereinbarungen geschrieben werden, nachdem der penetrante Böhmermann weit Schlimmeres im Staatsfunk von sich geben durfte – unter dem Namen Satire.

¹) Sein Familienname war auch noch بَدَوِيّ - badawi „Beduine, Nomade".



Sigmar Salzburg

17.02.2018 05:46   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Politisch korrekte Sprache   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Gender und der Triumph der Medizin

Im Stillen erhofft, ist er nun im Stillen erfolgreicher als „sie“.
Spiegels Twenteenie-Magazin „bento“:

Nach Hormontherapie: Transfrau kann erstmals ihr Baby stillen
Es ist ein Meilenstein für Mütter, die als Männer geboren wurden.


Nun ist es Ärzten erstmals gelungen, einer jungen Transfrau [XY] den Wunsch zu erfüllen, ihr Kind stillen zu können.

Mit einer Hormontherapie konnte die Ärztin Tamar Reisman bei ihrer 30-jährigen Patientin [XY] die Milchbildung einleiten. Ihren Erfolg hat sie nun im Magazin "Transgender Health" veröffentlicht. Es ist der erste dokumentiere Fall über eine geglückte Still-Therapie für Transmenschen.

Reisman arbeitet am Mt. Sinai Center for Transgender Medicine and Surgery in New York. Die Klinik ist auf Geschlechtsangleichungen spezialisiert.

In "Transgender Health" verrät Reisman den Namen ihrer Patientin nicht. Nur so_viel: Das Baby hatte die Partnerin [XX] der 30-Jährigen [XY] zur Welt gebracht, sie wollte aber nicht stillen, die Transfrau hingegen schon. Tatsächlich konnte sie, nach der Therapie, dem Baby sechs Wochen lang die Brust geben...

Warum ist das wichtig?
Die Behandlung von Transgendern ist noch ein sehr junges Feld in der Medizin und wenig erforscht. "Medizinische Fragen, die Transmenschen betreffen, werden oft ignoriert", sagt die Forscherin Madeleine Bair. (Romper)

• Dass eine Frau mit den biologischen Geschlechtsmerkmalen eines Mannes nun stillen kann, ist also ein großer Schritt in der Transgender-Medizin.
bento.de 16.2.2018

Also eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft mit Hetero-Hintergrund. Bento verschweigt, daß „sie“ gar nicht die genetische „Mutter“ des Kindes sein kann, sondern, falls die Spermien von „ihm“ vor seiner freiwilligen Entmannung stammen, höchstens der Vater. Auch bei einer Uterus-Transplantation wäre das nicht anders. Aber Verwirrung ist das Ziel von Gender, obwohl die Launen der Natur schon verwirrend genug sind.

Meinem Schulkameraden G.R. wurde im Medizinstudium alljährlich ein Irrer vorgeführt, der sich für Napoleon hielt. Für den Auftritt bereitete er ein Jahr lang einen strategischen Vortrag vor, der ganz vernünftig gewesen sein soll. Vielleicht hätten „einbildungsangleichende“ Operationen ihm zu noch mehr Glück verhelfen können. Der Medizin ist bald nichts mehr unmöglich. Wahrscheinlich warten auch schon etliche „Führer“ auf ähnliche medizinische Großtaten.



Sigmar Salzburg

16.02.2018 16:51   Menschen   >   Der GenderInnenwahnsinn   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Irrationalisierung, Islamisierung und Religiotifizierung der Schulen

WELT 13.2.2018:

Kaum ein Lehrer will freiwillig eine Brennpunkt-Grundschule leiten. Dabei gibt es nichts Erfüllenderes, sagt Christiane Hartmann. In ihrer Schule wird das Opferfest gefeiert – und Kurdisch steht auf dem Stundenplan...
Hartmann ist Rektorin der James-Krüss-Grundschule in Köln-Ostheim. Mitten in einem sogenannten Brennpunktviertel mit vielen Arbeitslosen, Bildungsfernen, Migranten und frisch Eingewanderten...

WELT: Wie sorgen Sie für Harmonie zwischen diesen vielen Kulturen?

Hartmann: Etwa durch unsere Feiern. Seit Kurzem begehen wir das kurdisch-iranische Neujahrsfest zum Frühlingsbeginn. Auch das islamische Opferfest feiern wir. Dabei betet unser Islamkunde-Lehrer die Eröffnungssure des Koran und die Kinder präsentieren ein Rollenspiel, in dem sie die koranische Geschichte von Abraham und Ismael nachspielen. Danach wird in den Klassen gefeiert, also vor allem orientalisch gegessen.

WELT: Und umgekehrt ...

Hartmann: ... wird auch an den Sankt Martin mit Laternen und Martinsfeuer erinnert. Im Advent gibt es Feiern mit Weihnachtsliedern und Gebäck. Und bei Einschulung und Abschiedsfeier werden das Vaterunser und die Eröffnungssure gebetet. Dabei fordere ich stets dazu auf, dem jeweils anderen Gebet Respekt zu zollen. Jedes Kind, das die Schule verlässt, soll einen Schatz an Erinnerungen vom gelungenen Miteinander der Kulturen mitnehmen...

welt.de 13.2.2018

Für die steigende Zahl der Religionsfernen, Glaubenslosen und Vernunftbetonten gibt es an den Schulen keine Fürsorge. Sie bleiben eine ausgegrenzte Minderheit, obwohl ihr im Westen ein Drittel und im Osten schon zwei Drittel angehören. Die islamisierungsdevoten Staatskirchen freut es, aber die Zukunft sieht eher düster aus – vielleicht so wie im Libanon. – Siehe auch hpd 16.2.2018 zu den Angriffen auf die Neutralität der (dort Berliner) Schulen.


Sigmar Salzburg

16.02.2018 10:08   Veranstaltungen   >   Diskussion Bekenntnisschulen   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Fehler

Maler Max Liebermann zum berühmten Chirurgen: „Sauerbruch, wenn Sie ’nen Fehler machen, dann deckt ihn der jriene Rasen. Een Fehler von mir hängt noch nach hundert Jahren an der Wand!“

Die Fehler der Tollpatsch-Augst-„Reform“ belästigen oder verblöden noch nach Jahrzehnten ein Millionen-Lesepublikum:
Fast könnte Nathalie Scheil einem Leid tun: Die 25-Jährige wurde von ihrem milliardenschweren Verlobten Hans Georg Näher (56) [Prothesen-Milliardär] via Überwachungskamera, die er in der teuren Berliner Wohnung installiert hatte, überführt, während einer seiner Geschäftsreisen Herrenbesuch gehabt zu haben ... Er löste die Verlobung und sagte die Hochzeit zu Pfingsten ab. In der "Bild"-Zeitung rieb er ihr jetzt auch noch unter die Nase, was ihr entgangen ist ...
krone.at 15.2.2018


Sigmar Salzburg

15.02.2018 19:54   Rechtschreibforum   >   Ein Volk zu Schreibstümpern gemacht   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Academia.edu

Die Extension .edu deutet auf Urheber aus dem universitären Bereich. So hatte ich mir vor längerem bei academia.edu eine Veröffentlichung über die Interpretation der Passage in (korrupter) punischer Sprache in der Komödie „Poenulus“ von Plautus bestellt. Danach bekam ich laufend Angebote für Hebraisten. Dann schrieb man mir, mein Name sei in 153 ihrer Veröffentlichungen zitiert worden. Das nachzuprüfen war allerdings nur zahlenden Mitgliedern möglich. Es folgten nun ähnliche Aufforderungen für Einzelfälle, z.B. gestern 20:11:
Academia.edu

Dear Sigmar,

A highly cited paper published in Parasitology mentions the name "Sigmar Salzburg".

View your Mentions
Ich kann mich nicht erinnern, über Parasitologie veröffentlicht zu haben, außer vielleicht hier.
»Offenbar versucht Academia.edu mit aggressiven Methoden seinen Nutzerbestand zu erhöhen.« (wiki).

Sigmar Salzburg

14.02.2018 09:54   Rechtschreibforum   >   Es gehört nicht hierher, aber dennoch ... 2   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


„Stützen der Gesellschaft“

Der FAZ-Blogger „Don Alphonso“, alias Rainer Meyer, der inzwischen auch leibhaftig in Erscheinung tritt, schreibt in Schweizer traditioneller Rechtschreibung, diesmal über seine Lektüre:
Her mit den leicht bekleideten Romanen
10. Februar 2018 von Don Alphonso | 587 Lesermeinungen

Sie schaut her, und ich schau hin – Schwupps! – Heidi, nun bin ich drin!
Demetrius Schrutz


Ich bin – eigentlich – der ideale Kunde für Verlage. Und wenn mein wohlgesonnenes Auge auf dem stetig wachsenden Bücherstapel am Sofa ruht, verzeichnen mich die deutschen Verlage sicher auf der Seite der wirklich guten Kunden. Immer noch. Der Buchmarkt lebt, ähnlich wie Konzertveranstalter, von Menschen wie mir. Von einem kleinen Teil der Bevölkerung, der Zeit und Geld hat und wirklich gern liest. Von denen, die wirklich noch in kleine Buchgeschäfte gehen...
Wissen Sie, früher wurden Buchgeschäfte gleichermaßen von Männern und Frauen besucht, heute stelle ich oft fest, dass auf einen Kunden drei, vier Kundinnen kommen. Vielleicht bin ich nicht der einzige, der nicht schon wieder Bücher über Ekzeme und SS-Opas lesen will...
blogs.faz.net 10.2.2018
Es gibt also 587 Lesetips und Lesermeinungen, viele davon in bewährter Rechtschreibung:
Periskop sagt:
11.Februar 2018 um 10:39 Uhr
Auch ein Buchhändler
Ich habe unter anderem Buchhändler gelernt, mit Abschluß auf der Buchhändlerlehranstalt in Leipzig. Deswegen kann ich Ihnen sagen: Amado gab es in der DDR. Es gab erstaunlich viele Titel im Verlagsangebot. Die Auflagen waren nur so gering, daß die Bücher eben dann zur Bückware für privilegiertes Stammpublikum wurden...

Zuagroaster sagt:
11.Februar 2018 um 23:50 Uhr
Chandler geht immer
„Eine Blondine, für die ein Bischof ein Kirchenfenster eingetreten hätte”, oder „Augenbrauen, für die sich ein Bürstenfabrikant interessiert hätte”.
Alleine dafür rentiert sich das Lesen, abgesehen davon daß er und Hammett die Meister des Hard Boiled Detective Genres waren.

Otto Moser sagt:
11.Februar 2018 um 17:51 Uhr
Danke für Ihre Tips , Simple Reader !
Life on the Mississippi war das bisher einzige Buch, das ich komplett im Internet gelesen habe.
Und es ist faszinierend !
Twain war ein ganz Großer, und wäre der verblödete US-Bürgerkrieg nicht gewesen, hätte er vielleicht nie geschrieben, sondern wäre „pilot“, also eigentlich Steuermann oder Rudergänger, auf dem Fluß geblieben.

GanzEinSchlimmer sagt:
11.Februar 2018 um 11:07 Uhr
Reformschrieb
Seit der von Bertelsmann angezettelten Rechtschreibreform kann ich weder Literatur noch Sachbücher mehr lesen. Für derartiges auch noch Geld auszugeben bringe ich nicht übers Herz. Ein Wort wie Missstände bereitet mir Augenkrebs. Die Verlage haben den Quark allzu bereitwillig mitgemacht.


Sigmar Salzburg

14.02.2018 07:56   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Frankfurter Allgemeine Zeitung, F.A.Z., FAZ, faz.de, faz.net, faznet.de und die Rechtschreibung   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Bombenhagel auf Dresden im Februar 1945

Im Bombenhagel am 13. und 14. Februar 1945 wurde Dresden in Schutt und Asche gelegt. Britische und amerikanische Bomber verwandelten die Altstadt in ein Trümmerfeld...
dnn.de 13.2.2018

Es darf in dem Bericht nicht fehlen, daß Dresden angeblich eine Hochburg der Nazis gewesen sei, ein strategisch wichtiger Verkehrsknotenpunkt und Standort von Rüstungsbetrieben. – Galt das aber auch für den kulturhistorisch überragenden barocken Stadtkern? Es ging wohl eher um das „Moral Bombing“, der sinnlosen Verbreitung von Schrecken. Ansonsten siehe meinen Beitrag von vor sechs Jahren.

Sigmar Salzburg

13.02.2018 19:06   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Politisch korrekte Sprache   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Das kommt uns doch bekannt vor!

Der US-amerikanische Milliardär mit ungarischen Wurzeln George Soros stellte am Sonntag klar, er sei stolz darauf, 400.000 Britische Pfund für eine Anti-Brexit-Kampagne zur Verfügung gestellt zu haben. Nach Kritik dafür, kündigte er am Montag an, weitere 100.000 Pfund zu spenden. Es ist nicht das erste Mal, daß sich Soros in politische Debatten einmischt. Und der 87jährige ist noch lange nicht müde. mehr » JF

1998 unterstützte der Verband der Schulbuchverleger die Kieler SPD-Regierung mit Propaganda im Werte von 500000 DM zur Verhinderung eines unerwünschten Volksentscheids zur Rechtschreibreform: Kampagne „Der beste Grund für die Rechtschreibreform ist sechs und heißt Jan“. Da sich die Wähler aber nicht übertölpeln ließen, wurde das vom Volk beschlossene Gesetz durch die antidemokratischen Kieler Alt-Parteien im Jahr darauf ohne Gegenstimme (!) annulliert. – Nun, heute ist die Mißachtung des Volkswohles und -willens schon Standard.

Sigmar Salzburg

13.02.2018 10:23   Volksentscheid   >   »Demokratur« und Verantwortungslosigkeit der Politiker   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Typischer Bürgerfehler ohne Korrekturautomat

... Merkel und ihre Seilschaft haben bereits unabsehbaren, nachhaltigen Schaden für Deutschland und für Europa angerichtet. Wenn das nicht ihre Absicht gewesen wäre, müßten sie die Auswirkungen ihrer Fehler nun endlich sehen und effektiv gegensteuern. Man könnte es Merkel dann sogar positiv anrechnen, dass sie den Souverän um weitere vier Jahre bittet, um die eigenen Fehler zu beheben. Doch Merkel sieht ihre Fehler nicht im Ansatz ...
pi-news.net 12.2.2018


Sigmar Salzburg

13.02.2018 08:57   Rechtschreibforum   >   Ein Volk zu Schreibstümpern gemacht   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Der einzige Leserbriefschreiber, ...

... der den Beitrag von Thilo Sarrazin („AfD löst die SPD ab“) auf der „Achse“ in einem längeren Text in traditioneller Rechtschreibung kommentiert, ist Albert Pflüger. Er hat zum Thema Bildung Vernünftiges zu sagen:
Albert Pflüger / 12.02.2018
Es ist richtig, daß die Ausbildungsfähigkeit der Kinder sinkt. Auch teile ich die Beobachtung, das liege an demographischen und sozialen Strukturen. Deshalb wäre es notwendig, die Bedingungen der Ausbildung so weit wie möglich zu verbessern. Das scheitert an exzessiver Gleichmacherei, modisch Inklusion genannt, wo Differenzierung und Beschulung nach individueller Leistungsfähigkeit geboten wäre. Der Erwerb von Kenntnissen wird im Ergebnisgleichheits-und Gerechtigkeitswahn geringgeschätzt, angebliche soziale Kompetenzen zum alleinigen Bildungsideal veredelt. Wir müssen unbedingt weg von der Einheitsschule, wenn wir die noch zu hebenden Reserven erschließen wollen. Wir müssen weg von der Idee, Kindern zu suggerieren, daß Schule und Lernen anstrengungslos verläuft- man schaue sich die Lernmaterialien an, genau das wird da versucht. Kinder wollen und können sich aber anstrengen, wenn sie dazu angeleitet werden. Sie konkurrieren auch gern, deswegen muß man homogene Gruppen schaffen, in denen diese Konkurrenz nicht einzelne völlig abgeschlagen zurückläßt, dann ist sie pädagogisch nutzbar zu machen. Statt die tägliche Schulzeit immer mehr auszudehnen, sollten die Kinder konzentriert arbeiten und anschließend Zeit haben, Sport zu treiben und ihren sonstigen Interessen nachzugehen. Diese auszubilden und zu unterstützen, ist zuallererst Aufgabe der Eltern.
Und dann gibt es noch einen Radikal-Schreibreformer unter den Kommentatoren:
Klaus Klein / 12.02.2018
Immer auf die minderheiten als währen die Flüchtlinge das Problem in Deutschland. Wenn die Politik erkennen würde das das problem bei den niedriegen löhnen liegt von denen nicht ein mal die rente ausreichend bezahlt wird. Und dan noch die falschen förderungen von wirtschaftlich schwachen regionen. Wenn mann diese mängel korrigieren würde währe die bevölkerung zuvrieden und würde sich auch nicht um das thema flüchtlinge kümmern und die afd würde wider irgendwo bei 5 prozent liegen.
Leider wurde die professorale Variante solcher Leute ab 1988 mit der „Reform“ betraut, so daß das „nationale Unglück“ (Reich-Ranicki) seinen Lauf nehmen konnte.


Sigmar Salzburg

13.02.2018 07:42   Schule   >   Schule   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Folge von Schreib-, Schul- und Bevölkerungsreformen

Ergebnisse sollten geheim bleiben

Drei Viertel von Berlins Drittklässlern können nicht richtig schreiben

Viele Drittklässler in Berlin beherrschen nicht die Grundlagen der deutsche Rechtschreibung Foto: dpa

BERLIN. Drei Viertel der Berliner Drittklässler beherrschen die deutsche Rechtschreibung nicht richtig. Von den rund 24.000 Drittklässler erreichte knapp die Hälfte nicht die Mindestanforderungen und liegt auf der untersten der fünf Kompetenzstufen, berichtet der Tagesspiegel unter Berufung auf die aktuelle „Vera 3“-Studie. Ein weiteres Viertel schaffte demnach lediglich den „Mindeststandard“, womit drei Viertel unterhalb des von der Kultusministerkonferenz festgelegten „Regelstandards“ liegen.

Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) hatte im Herbst vergangenen Jahres angekündigt, die Ergebnisse nicht zu veröffentlichen. Schließlich sei das in anderen Bundesländern auch noch nie geschehen, argumentierte sie damals. Erst auf Druck von Parteikollege Joschka Langenbrinck, der sich auf sein Auskunftsrecht als Abgeordneter beruft, werden sie nun veröffentlicht.

Auch viele Kinder deutscher Muttersprache auf unterstem Niveau

Bei Betrachtung von Kindern mit deutscher Muttersprache ergibt sich dem Bericht zufolge ein ähnliches Bild wie bei Schülern nicht-deutscher Herkunftssprache. 40 Prozent von ihnen lägen auf der schlechtesten Stufe. Fünf Prozent schafften den „Optimalstandard“. Bei den Kindern anderer Herkunftssprachen seien 60 Prozent unterhalb des Mindeststandards.

Etwas besser schnitten dieser Schüler laut der Studie beim Lesen ab. 30 Prozent blieben unter dem Mindeststandard, 18 Prozent schafften die höchste Stufe. In Mathematik konnte mehr als ein Drittel der getesteten Kinder nicht die einfachsten Aufgaben lösen, bei den nicht-deutschsprachigen Schülern sogar die Hälfte, heißt es in dem Bericht.

Die Gesamtergebnisse fielen schlechter aus als 2015, was der Zeitung nach daran liegen könnte, daß mittlerweile viele Flüchtlingskinder die Willkommensklassen verlassen haben und in Regelklassen beschult werden.

Land Berlin startet Türkisch-Unterricht an Schulen

Seit Montag hat Berlin an einigen Grundschulen einen eigenen Türkisch-Unterricht. Die Schüler werden zwei Stunden pro Woche in Arbeitsgemeinschaften von Lehrern des Landes Berlin unterrichtet. Die Bildungsverwaltung wolle damit eine Alternative zu dem bereits bestehenden muttersprachlichen Unterricht des türkischen Generalkonsulats bieten.

Dieser wurde von Eltern als konservativ und nationalistisch kritisiert, berichtet der RBB. Der Türkische Bund Berlin sprach von einer „Indokrtinierung“. Bislang gilt das Angebot in 20 Schulen in den Bezirken Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg, Charlottenburg-Wilmersdorf, Tempelhof-Schöneberg und Neukölln. Es soll im kommenden Schuljahr auch auf andere interessierte Schulen ausgeweitet werden. (ls)

jungefreiheit.de 12.2.2018

Auch die JF kann das traditionelle „Drittkläßler“ nicht mehr – oder man traut sich nicht, weil es zu ungewohnt aussieht?


Sigmar Salzburg

12.02.2018 20:53   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Junge Freiheit   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


SPD am Ende?

Peter Bartels, der ehemalige BILD-Chef, ist für uns Reformforscher etwa das, was die Fliege Drosophila für die Genetiker ist: Man kann Webfehler der Gene oder der „Reform“ leicht ablesen. Nach über hundert Bartels-Artikeln ist klar: Der Hauptwebfehler der Staatsschreibe ist die neue ss-Regelung. Da freut es einen, daß die Bevölkerung die Unfähigkeit der hauptverantwortlichen Alt-Parteien immer mehr erkennt – leider erst, als sie begannen, nach der Abschaffung der bewährten deutschen Rechtschreibung die Abschaffung der Deutschen selbst zu befördern:
INSA-MEINUNGSTREND SPD: 16,5% - AFD: 15% -
AUCH CDU MIT SCHMERZHAFTEN VERLUSTEN: 29,5%

Sarrazin auf den Punkt: Die AfD löst die SPD ab!

12. Februar 2018
Von PETER BARTELS | Als Sarrazin warnte “Deutschland schafft sich ab”, ging ein Aufheulen der Wölfe im Schafspelz durchs Land. Inzwischen fällt es selbst dem GEZ-Fernsehen schwer zu verschweigen: CDU/CSU, SPD, GRÜNE und LINKE haben “fast fertig”, Deutschland …
“Immer-noch-Genosse” Sarrazin gibt seiner Partei auf ACHGUT den Blattschuß: “Die AfD ist auf dem besten Weg, die SPD als Partei der kleinen Leute und als Arbeiterpartei abzulösen.” In der Tat, die letzten drei Umfragen stürzten die SPD von 20.5 % (Wahl) auf 19 … 18 … 17 … 16,5 Prozent. Die AfD dagegen liegt laut INSA-Umfrage vom 9.-12.2. bei 15 Prozent...
Thilo Sarrazin: “Die sogenannten kleinen Leute spüren das sehr genau. Sie möchten von der Politik Schutz … wenn sie den nicht bekommen, wenden sie sich ab. Marx hatte Recht: Das SEIN bestimmt das Bewußtsein!”
Hier hatte Sarrazin „Bewusstsein“ stehen, aber auch das grammatisch falsche „Recht“. Bartels schreibt mit gespaltenem Bewußtsein und eigenem ästhetischen Gefühl:
Sarrazins Schluß: „Jedes Jahr, das CDU und SPD gemeinsam regieren, ist eine Hypothek für die deutsche Zukunft … Darum werde ich als SPD-Mitglied gegen eine erneute große Koalition stimmen.”
pi-news.net 12.2.2018

Analyse: 634 Wörter: 1 dass; Rechtsausschuss, Anlass, müssten, Missbrauch; falsche ss: Aussenminister, traditionell: Sarrazins Schluß, Blattschuß, mußte, Bewußtsein, sogenannt; GKS: Marx hatte Recht, Wirklich[keit]
Nach 20 Jahren Schreibreform-Indoktrination durch Schulen und Presse ist es verständlich, daß auch viele Konservative meinen, es gäbe Wichtigeres, nämlich die seit 50 Jahren laufende Bevölkerungs„reform“ zu stoppen. Dennoch gibt es leuchtende Gegenbeispiele für Traditionsbewußtsein: „Junge Freiheit“, Willi Wimmer, Björn Höcke, Dr. Wolfgang Prabel, Dr. Gudrun Eussner ...


Sigmar Salzburg

12.02.2018 19:06   Rechtschreibforum   >   Umfragen   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Mehr F-Wort-Reform tut Not!

ASPAHLT-LOCH WÄCHST IMMER WEITER…
Jetzt beide A20-
Fahrbahnen abgesackt!

BILD 12.2.2018

Sigmar Salzburg

12.02.2018 13:23   Rechtschreibforum   >   Ein Volk zu Schreibstümpern gemacht   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Duden-Leiterin

Wer gut Fremdsprachen kann, schreibt schlechteres Deutsch

[Bild: Schild „Durchfahrverbot“ mit hineingemaltem „Cirkus“]
Das kommt davon, wenn man zu viel weiß: deutsches Verkehrsschild, mutmaßlich verunklart durch lateinische oder englische Einflüsse

Pünktlich zur Bildungsmesse didacta, die am 20. Februar in Hannover beginnt, hat sich die Duden-Redaktion mit drei Leuten, die sich zum Thema Rechtschreibung berufen fühlen, an einen runden Tisch gesetzt und über den Stand der deutschen Sprache debattiert. Der Schauspieler Burghart Klaußner („Das weiße Band“) legt größten Wert auf Regeln: „Ohne Rechtschreibung keine Zivilisation“. Ulrike Holzwarth-Raether bildet Lehrer aus – und weiß, dass sich immer mehr Schüler durch „Legasthenieatteste“ von ihrer Verantwortung für korrektes Schreiben befreien lassen. Der Sprachwissenschaftler Peter Gallmann findet, dass Zeichensetzung viel zu früh auf dem Lehrplan steht, weil sie erst in höheren Klassen richtig verstanden werden könne. Die Leiterin der Duden-Redaktion, Kathrin Kunkel-Razum, hat aus dem runden Tisch nun ein Buch gemacht, das wachrütteln will: „Warum es nicht egal ist, wie wir schreiben“ (Duden-Verlag, 64 Seiten, 8 Euro). Wir haben nachgefragt.

WELT: Warum fällt Rechtschreibung so vielen Leuten – ja selbst den Lehrern – immer schwerer? Was ist da los? ...

welt.de 11.2.2018

Das Interview hinter der Leseschranke ersparen wir uns. Vom Reformisten Gallmann, dem Kleinmeister der neuen Großschreibung, ist nicht allzuviel zu erwarten. Da freut es einen, daß bei Spiegels und anderen die saudumme Großschreibung „als Erste“ immer öfter vernachlässigt wird:

Schon am Dienstag könnte Andrea Nahles* kommissarisch SPD-Vorsitzende werden. Als erste aus der Parteiführung hat sich nun Manuela Schwesig für den Schritt ausgesprochen. spiegel.de 12.2.2018


Sigmar Salzburg

12.02.2018 05:35   Verlage   >   Duden   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Hehe, ich konnte mich einwandfrei anmelden!

Das sollte nicht so schwierig sein.

Grüße an alle, Detlef Lindenthal

D N Lindenthal

11.02.2018 21:12   Fragen und Antworten rund um die Technik der Rechtschreibseiten   >   Hehe, ich konnte mich einwandfrei anmelden!   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln