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Die 20 neuesten Rechtschreibbeiträge ...


GKS 5

Das „Vornherein“

Die SPD hat sich zu sehr um die „Reform“ der und des Deutschen gekümmert und zu wenig um ihr eigenenes Deutsch. Jetzt ist normal Kleingeschriebenes „falsch“, aber auch oft Großgeschriebenes:
Wie die SPD ihre Sprache vernachlässigt
Technokratisch, unverständlich, sinnentleert: Die SPD kann ihre Botschaften kaum noch verständlich machen. Woran liegt das? ...
Man könnte das als die überzogene Einzelmeinung eines Juso-Chefs abtun, aber Kühnert ist nicht der einzige, dem es so geht...

Horand Knaup war bis vergangenes Jahr SPD-Berichterstatter beim „Spiegel“, er hat maßgeblich an dem Sprachkapitel mitgeschrieben. Er sagt: „Der letzte, der sich in der SPD intensiv und ausdauernd mit der Sprache seiner Partei beschäftigt hat, war in den 80er Jahren Bundesgeschäftsführer Peter Glotz.“ ...

Der Politikberater und Werbetexter Frank Stauss ... erinnert sich vor allem an ein Positivbeispiel aus den vergangenen Jahren: den Begriff „Bürgerversicherung“. „Das ist ein Wort, das die Gegner von Vornherein in Bedrängnis gebracht hat und gleichzeitig ein werbendes Wort für das eigene Vorhaben war.“

tagesspiegel.de 16.8.2018
Selbst Friedrich Engels zu Zeiten der Großschreibpedanten vor 150 Jahren kam nicht auf die Idee eines „Vornhinein“:
Übrigens auch nur in Deutschland möglich, daß so ein Bursche auftritt, die Schweinerei in eine Theorie umsetzt und einladet: introite usw. Leider hat er noch nicht die Courage, sich offen als 'Das' zu bekennen, und muß noch immer coram publico 'von vorn', wenn auch nicht 'von vorn hinein', wie er aus Versehen einmal sagt, operieren. Aber warte erst, bis das neue norddeutsche Strafgesetz die droits de cul anerkannt hat, da wird es ganz anders kommen. Uns armen Leuten von vorn, mit unserer kindischen Neigung für die Weiber, wird es dann schlecht genug gehen.

(MEW 32 S. 324/5. Engels an Marx, 22.6.1869)


Sigmar Salzburg

20.08.2018 13:47   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   GKS 5   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Zwangsgebührengestützte Nachrichtenunterdrückung ...

... und grünes Kopfrechnen

Die „Junge Freiheit“ berichtet (in traditioneller Rechtschreibung):

Offenburg-Mord: Palmer kritisiert ausbleibende Berichterstattung

TÜBINGEN/OFFENBURG. Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat die ausbleibende Berichterstattung der „Tagesschau“ über den Mord an einem Arzt in Offenburg scharf kritisiert. Es sei nicht irgendein Mord gewesen, schrieb Palmer auf Facebook. „Wenn ein Mensch, der im Beruf anderen Menschen hilft, ohne erkennbaren Grund mit dem Messer erstochen wird, dann ist das kein gewöhnlicher Raubmord, sondern ein Fall von besonderer Abscheulichkeit.“
Daß Asylbewerber bei schweren Gewalttaten überrepräsentiert seien, könne mittlerweile als gesichert angesehen werden. „Bei Mord und Totschlag sind rund 40 Prozent der Tatverdächtigen nicht deutsch“, so der Grünen-Politiker. Gleichzeitig würden die Angriffe mit Messern zunehmen, wofür „Asylbewerber wesentlich verantwortlich sind“.
Der Chefredakteur der „Tagesschau“ Kai Gniffke hatte die Nichtberücksichtigung des Mordfalls bei der Berichterstattung mit der zu geringen gesellschaftlichen Relevanz begründet. Man könne nicht „über jeden Mordfall berichten“...
jungefreiheit.de 19.8.2018

Wenn der inzwischen auf 3 Millionen angestiegene Bevölkerungsanteil aus gewaltbereiten Ethnien (oft ohne Paß) für 40 Prozent der Gewalttaten verantwortlich ist, entfallen die übrigen 60 Prozent auf etwa 81 Millionen Einwohner, d.h. (40/3Mio)/(60/81Mio)=18. Es handelt sich also um eine mindestens achtzehnfache Gewaltbereitschaft.


Sigmar Salzburg

20.08.2018 05:37   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Die Chinesen brauchten sie vielleicht, wir nicht: die „Reform“

Unsere Rechtschreib„reformer“ haben in etlichen Fällen aus Systempedanterie die Hinweise plattgemacht, die die traditionelle Rechtschreibung für den Leser über die bloße Lautwiedergabe hinaus bereithielt. Am auffälligsten war die Gleichschaltung von „greulich“ und „gräulich“, so daß der Schreiber nicht mehr signalisieren konnte, ob er den Hut der Queen nun nach der Farbe oder nach dem Geschmack charakterisieren wollte.

Das klassisch einsilbige Chinesisch ist ärger nun sowohl von einem Sprachwandel als auch von einer Reform heimgesucht worden. Durch Lautverarmung fielen zahllose Wörter zusammen, so daß die Texte nur noch über die differenzierenden Zeichen verstanden werden konnten.

Die Volkssprache fand natürlich einen Weg, die Wörter zu erweitern, um die Eindeutigkeit wiederherzustellen, z.B. statt
蟻 yǐ „Ameise“ 螞蟻 mǎyǐ, „Pferdeameise“ (reformiert 蚂 蚁 ) zu sagen. Besonders beim Wort yi in seinen vier Tönen fielen zahllose Bedeutungen zusammen.

Den letztens hier erwähnten Jocus einer Geschichte aus nur 53mal dem Wort yi will ich nun kurz hier vorführen. Er handelt von der Tante Yī
漪, die von einer schlimmen Krankheit (疫 yì) befallen zu sein glaubt und zum Arzt (醫 yī) geht, der sie mit 億 yì = 100 Millionen (das Wort gibt’s!) Ameisendrüsen (蟻胰 yǐyí) kuriert (europ. Schreibrichtung*):

漪 姨 悒 悒
意 疑 異 疫
宜 詣 醫
醫 以 億 蟻 胰 醫 姨 疫
姨 疫 以 醫 姨 怡 怡
以 夷 衣 貽 醫
噫 醫 以 億 蟻 胰 醫 姨
亦 異 已 姨 以 夷 衣 貽 醫
亦 盆 異 已 矣

yī yí yì yì. yì yí yì yì. yí yì yī. yī yĭ yì yĭ yí yī yí yì. yí yì yĭ yī yí yí yí. yĭ yí yī yí yī. yī yī yĭ yì yĭ yí yī yí. yì yì yĭ yí yĭ yí yī yí yī. yì yì yì yĭ yĭ.

Durch Arbeiten der Sinologen Karlgren, Pulleyblank und inzwischen auch der muttersprachlichen Linguisten ist klar, daß die Wörter im Altchinesischen genügend differenziert waren, um auch im natürlichen Gebrauch verstanden zu werden. Hier die ersten 15 der Geschichte:

?iǎ ji ?ip ?ip ?ji' ngi ji' jwiajk ngiǎ ngεj' ?i ?i ji' ?ik ngjɛ̌ ...

Die jungen Chinesen haben nach Maos Schreibreform kaum noch eine Chance, etwas von ihrer schriftlichen Vergangenheit zu verstehen – gewiß auch ein wichtiges Ziel der Aktion.

Es bleibt anzumerken, daß Taiwan (Republik China) und die starken Minderheiten in Singapur etc. die „Reform“ nicht mitgemacht haben. Sie sind seit langem Hochtechnologie-Standorte. Solch einen Widerstandsgeist gibt es im reformdeutschen Sprachraum nicht.

*) PS: Das antike Schreiben auf Bambusstreifen erklärt die chin. Schreibrichtung von oben nach unten.


Sigmar Salzburg

18.08.2018 15:30   Rechtschreibforum   >   Andere Sprachen   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Amerikareise

Meine multikulturelle Nichte verbreitet ein Bild von sich vor einem Coffee-Shop in Boston mit dem kreisrunden Schild „BETTER BAGELS“:
»The place you have to go to in Boston if you like bagles.«

Dabei fällt mir ein Unterschied zwischen englischer und deutscher Großschreibung auf:
... our original American bagels …
... unsere original amerikanischen Bagels ...
Was sind Bagels? Autoreifenförmige Brötchen mit allerlei Streu drauf.


Sigmar Salzburg

18.08.2018 05:38   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   GKS 4   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Deutsche Verhältnisse

„Leichteres“ Schreiben: Stünde da „als erstes“, müßte „reformiert“ großgeschrieben werden:
Während die ahnungslosen Singvögel ihre Eier bebrüten, öffnet sich die Schale des Kuckuckseis als erste. Das Küken ist ganz Kind seiner Eltern. Kaum einen Tag alt, macht es Tabula rasa, wirft alle Eier aus dem Nest und imitiert mit lauten Bettelrufen die ganze Brut.
tagesspiegel.de 19.5.2010
Dabei fällt mir ein: Neulich betrachtete meine Frau mit Sohn das Klaus-Groth-Denkmal in Kiel, hörte fremde Töne, drehte sich um – und wurde angestarrt von einem schwarzen gesichtslosen Gespenst mit vier kleinen Mädchen und einem Kinderwagen.


Sigmar Salzburg

17.08.2018 09:18   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   GKS 4   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Merkel in Dresden

Die Spaltung Deutschlands:





Sigmar Salzburg

17.08.2018 05:32   Rechtschreibforum   >   Verantwortungslose Politiker   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Neue Großschrei(b)erei: Alles wirklich Mögliche?

Ausstellung
Als die Revolution nach Blankenese kam
Die Arbeiter- und Soldatenräte bildeten sich in den Elbgemeinden zumeist erst nach Absetzung des Kaisers und der Ausrufung der Republik. „Die Gründungen waren weniger revolutionäre Akte als vielmehr die pragmatische Reaktion auf die neuen Umstände“, schreibt Jan Kurz, einer der Ausstellungs-Macher. Anders gesagt: Die Räte waren in der Provinz alles Mögliche – nur nicht revolutionär.
abendblatt.de 14.8.2018

Meine Mutter wohnte damals als Vier- bis Fünfjährige im nahen Rellingen und erzählte: Man konnte die durch die Stadt ziehenden Bewaffneten schon am Schritt erkennen: die Unformierten am Gleichschritt, die Revolutionäre am Getrappel. Die Kinder mußten sich auf den Fußboden legen, denn es wurde gesagt, die schießen auf jeden, der sich am Fenster zeigt.

Sigmar Salzburg

16.08.2018 17:55   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   GKS 4   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Schmacht auf Schmachthagen

Manche Leute sterben, andere werden abberufen

Peter Schmachthagen

Die Stilform des Euphemismus sorgt dafür, dass Unangenehmes in angenehme Worte verpackt wird...
[z.B. Rechtschreib„reform“]
Manche Tote sind nicht einfach gestorben, sondern verstorben. Das ist „gehobene“ Sprache. Beim Durchsehen der Todesanzeigen kann man den Eindruck gewinnen, dass je „gehobener“ die soziale Stellung des oder der Toten war, desto gehobener auch die Sprache in der Anzeige ist. Dazu besteht heutzutage aber kein Anlass mehr.
[ ... genau! Wie die höfliche Großschreibung des „Du“.]
Die Stilform, unangenehm wirkende Bezeichnungen zu verhüllen, zu mildern und zu beschönigen, nennt man einen Euphemismus. Der Begriff stammt vom griechischen eúphēmos ... Statt vom Gesäß oder gar vom Hintern wird verhüllend vom Allerwertesten gesprochen.
[... nicht aber im Sport: „French-Open-Ass“!]
Der Nachbar mag kurz vor seinem 100. Geburtstag stehen, wir werden ihn nicht als alten Mann, sondern als älteren Mann darstellen.
[... außer bei politischem Anlaß, z.B. auf einem Transparent gegen Sarrazin: „Alter Mann, halts Maul!“]
Doch Euphemismen können nicht nur verhüllen, sie können auch verdecken, und zwar die weniger angenehme Realität. Wenn Sie etwas von einem Rückbau lesen, dürfen Sie getrost annehmen, dass es sich schlicht um einen Abriss handelt
[... z.B. „Rückbau“ der doppelplussunguten Rechtschreib„reform“ – vollständiger Abriß wäre besser gewesen.]
abendblatt.de 14.8.2018



Sigmar Salzburg

16.08.2018 13:46   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Hamburger Abendblatt   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Wir sind nicht pervers, sondern nur divers!

Gesetzentwurf verabschiedet
Kabinett billigt drittes Geschlecht im Geburtenregister


"Divers" soll die neue dritte Geschlechtsoption heißen: Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat das Bundeskabinett verabschiedet. Es bleibt ansonsten bei der bereits bekannten Minimallösung.

... Ursprünglich hatte das Bundesinnenministerium "Anderes" als Name für die dritte Geschlechtsoption vorgesehen, was nicht nur von Interessensverbänden, sondern auch den SPD-Ministerinnen Giffey und Katarina Barely (Justiz) als diskriminierend zurückgewiesen wurde. Erst wurde die Bezeichnung in einem Referentenentwurf zu "Weiteres" abgeändert, jetzt also zu "Divers".

tagesspiegel.de 15.8.2018

Früher hieß es amtlich „Herr/Frau/Fräulein“ , dann nur „Herr/Frau“.
Soll nun „Herr/Frau/Divers“ nichtdiskriminierend sein?
Früher gebrauchte man gerne die Anrede „Verehrtes Fräulein!“
Wird „Verehrtes Diverses“ genauso beliebt werden?



Sigmar Salzburg

16.08.2018 11:54   Menschen   >   Der GenderInnenwahnsinn   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Nachtrag zum ZDF-Gauland-Interview

Was ich als medial fast Blinder mit dem Krückstock gefühlt habe, wird von anderer Seite nun bestätigt. Peter Bartels schreibt:
[Thomas Walde] und seine ZDF-Schlaumeier sind nicht nur verschlagen, sie sind auch noch verschlafen. Sie hätten ahnen müssen: Nirgendwo haben Lügen so kurze Beine wie im Netz.

So war es nur eine Frage der Zeit, dass von den drei von der ZDF-Taktstelle mindestens einer womöglich als ZDF-Clacqueur (Klatscher und Gröhler) im Netz ins Gerede kommen könnte. Er soll schon am 14. September 2017 bei Maybrit Illner fürs ZDF Stimm- und Handarbeit geleistet haben…
Wenn, dann mußte der Illner-Klatscher und seine beiden Hiwis wahrscheinlich nicht lange nach dem „geheimen“ Drehort am See in Potsdam suchen … Vielleicht fanden sie sogar die Papp-Plakate ganz zufällig in den Büschen, nebst Buntstifte[n] zum Malen und Schreiben, versteht sich … Das ZDF mußte also nur noch die Mikros ausrichten, weil’s ja immerhin 20 Meter vom Schiff, wo Gauland vorgeführt wurde, bis zum Ufer waren...
pi-news.net 15.8.2018

Orthographie-Analyse: 769 Wörter – 2 dass; fasst, Fress; Falsch-Reform-ss: weisse (für weißt du); Sonntag Abend; Traditions-ß: 2 mußte, Kurzschlußreaktionen, wüßten; Papp-Plakate
Mehr zum ZDF-Lügen- und Propagandastück findet sich hier:
AfD Ortsverband Bretten stinksauer. 14. August 2018
ZDF erneut der Medien-Manipulation überführt!
Nachdem bereits im September 2017 bezahlte Klatscher entlarvt wurden, konnte beim ZDF-Sommerinterview erneut eine inszenierte Demo entlarvt werden.....
Daß Thomas Walden den Gauland scheinheilig gefragt hat: „Haben Sie die bestellt!“ hatte ich beim kurzen Hineinhören gar nicht mitgekriegt. Ekelhaft!


Sigmar Salzburg

15.08.2018 18:19   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Das Menetekel

Eben hatte Nicolaus Fest für Deutschland gemahnt, die Straßen seien marode, die Brücken baufällig, da bricht mitten in der Stadt Genua die große Autobahnbrücke zusammen. Im Italien der Mafiosi nicht unerwartet; aber selbst auf meinem Spazierweg sehe ich, wie an den Straßenrändern der Asphalt bröckelt, und ich denke, wie lange wohl die uralte Klappbrücke über die Schlei hält, die der Zug nur noch mit 15 km/h überqueren darf. – Stattdessen wird mancherorts wie verrückt gebaut, um die Flut der Zukurzgekommenen, Abenteurer und Kriminellen aus Burkina Faso bis Bangladesh zu beherbergen.

Übrigens: Der Spruch aus Daniel 5,25, den Belšazar an der Wand sieht, „mene, mene tekel upharsin“, beginnt mit dem bekannten Lehnwort „Mine“ aus dem Sumerisch-Akkadischen (mana), eine Gewichtseinheit in Silber. Es folgt die kleinere Geldeinheit „Šekel“, während das letzte akkadische „parašu“ nochmals „geteilt, halbiert“ bedeutet. Deutung: Das Reich des Belšazar wird geteilt werden (wie Deutschland 2500 Jahre später).

1200 Jahre vor Daniel hatte bereits der akkadische Herrscher Hammurapi verordnet: Wenn ein Baumeister jemandem ein Haus baut, erhält er pro Sar (ca. 36 m²) 1 Šekel Silber als Honorar. Bricht es zusammen und der Bauherr stirbt, „bel bitim uštamit“, .... töte man den Baumeister: „itinnumšu idak“.


Mein Statikprofessor begann seine einführende Vorlesung so: „Früher bauten die Baumeister nach Erfahrung. Die Summe ihrer Einstürze war ihre Erfahrung. Nun, heute macht man das nicht mehr so ...“ und schrieb seine erste Formel an die Wandtafel. Tatsächlich gab es bedeutende Einstürze, z.B. die Kathedrale von Beauvais 1289, die dann Zwischenpfeiler erhielt. 1980 der Absturz des Dachrandes der Berliner Kongreßhalle, erbaut 1957, weil auf Wunsch der Behörde die hyperbolische Paraboloidschale des Daches nur vorgetäuscht wurde. Bei der Morandi-Brücke wird vieles zusammmenkommen: Mangelnde Erfahrung, Qualitätssicherung, Wartung und vielleicht auch mangelnde Absicherung der Fundamente.



Sigmar Salzburg

15.08.2018 09:33   Sitte und Recht   >   Staat ohne Verantwortung   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Konnte der autonome Sprechschreiber nicht bis drei l zählen?

Google News:

HAMBURG: 14-Jährige am heiligten Tag in der City vergewaltigt
WELT heute

Auch im WELT-Video bis jetzt nicht verbessert:
https://www.youtube.com/watch?v=Wlljw2noDq8
... und wieder ein noch nicht abgeschobener Afghane.

Typischer Verständnisfehler eines Sprechschreibprogramms. Was mag der „heiligste Tag“ Hamburgs sein? Die Kontrolle kennt anscheinend das Wort „hellicht“ nicht mehr.


Sigmar Salzburg

14.08.2018 15:01   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Dreifachbuchstaben   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


„Mit dem Arschloch sieht man besser!“ ...

... eine Verballhornung des ZDF-Slogans „Mit dem Zweiten sieht man besser“ durch Akif Pirincci. Die AschlOchlokraten der Länder, die die Ausplünderung der Nichthörer und -seher beschlossen haben, können beruhigt sein: Das zwangsabgezockte Geld wird zur Volksverdummung gut angelegt. Die „Alpen-Prawda“ kann vermelden:
AfD: Noch dürftiger als Gauland kann man sich kaum geben
In einem Fernsehinterview wird klar, wie wenig Konkretes der AfD-Chef zu bieten hat...*)
sueddeutsche.de 13.8.2018
Das Video geistert durchs Internet. Der Interviewer Thomas Walde spielt den Objektiven, versucht aber, Gauland damit aufs Kreuz zu legen, daß die Partei keine Zukunftsplanung habe (für die „Misssstände“, die die Altparteien angerichtet haben). Da sie in absehbarer Zeit in keine Regierungsverantwortung kommt, ist das jedoch völlig unwichtig. Verdächtig ist aber der „kleine Zwischenfall“, wie der „Merkur“ etwas zu ausführlich berichtet:
Zwischenfall im Sommerinterview ...

... Die Aufzeichnung des Interviews am Sonntagmorgen in Potsdam wurde kurzfristig von Passanten gestört, die Gauland beschimpften und ausbuhten mit den Worten: „Gauland, die Schande im Herzen von Potsdam“ oder „widerlich“. Sie hielten Schilder nach oben mit der Aufschrift: „Schämen Sie sich.“

ZDF-Moderator Thomas Walde und Gauland setzten ihr Interview etwas irritiert fort. Wenig später hatten sich die drei Protestierenden beruhigt. Auf Anfrage von Merkur.de erklärte das ZDF: „Den drei Personen wurde gesagt, dass hier gerade eine Aufzeichnung eines Live-Interviews stattfinde, das am Abend um 19.10 Uhr im ZDF gesendet werde. Sie wurden gebeten, dies zu respektieren.“
Das Interview fand auf einem größeren Kahn statt, mit deutlichem Abstand zum Ufer. Dennoch hatten die drei „Passanten“ Gauland in der Ferne sogleich erkannt und zufällig großes Papier und Stifte dabei, um Parolen zu schreiben, hochzuhalten und sie übers Wasser zu brüllen. Und gleich darauf sollen sie aus „Respekt“ vorm Fernsehen ihre Aktion abgebrochen haben. Vielleicht fürchteten sie um die Auszahlung ihres Honorars.
Zur großen Überraschung ging es während des gesamten Interviews im Übrigen nicht einmal über das AfD-Kernthema Migrationspolitik.
merkur.de 13.8.2018
Das ist gar nicht überraschend, denn damit konnte man die AfD ja nicht „bloßstellen“. Daß Merkur dazu die noch nichtssagenderen Twitter-Meinungen von Marco Buschmann (FDP), Kevin Kühner und Stegner (SPD) verbreitet, sagt alles.

*) Das ist auch nicht die Aufgabe einer kleinen Oppositionspartei. Sinngemäß soll der als Stückeschreiber unproduktive Kritiker Karl Kraus gesagt haben: „Ich kann zwar keine Eier legen, aber riechen, wenn sie faul sind!“



Sigmar Salzburg

14.08.2018 09:01   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Hic Rhodos, hic salta*

Im rechten Blog „PI-News“ entwickelt ein Anonymus (?), was der Innenminister Horst Seehofer nicht zustande bringt: einen „Meisterplan“:
EUGEN PRINZ | Wir kommen nun zum dritten und letzten Teil der Artikelserie „Alternativer Masterplan für Deutschland“.
Als letzten Punkt führt er an (Tusch!):
30. Last but not least: Gender Wahnsinn

Rückkehr zur Rechtschreibung vor der Rechtschreibreform mit allen Konsequenzen, inklusive Abschaffung des Gender Sternchens (*innen). Mit dem generischen Maskulinum deckt die deutsche Sprache beide Geschlechter ausreichend ab, wie sich in vielen Jahrhunderten Sprachgebrauch gezeigt hat. Sämtliche staatlich finanzierte Lehrstühle für „Gender Studies“ werden aufgelöst. Die Lehrpläne an den Schulen und die Erziehung in den Kindergärten werden entsprechend bereinigt.

Einige Gedanken zum Schluss ...

pi-news.net 13.8.2018
Niemand ist daran gehindert, dort schon jetzt vorbildhaft voranzuschreiten. Oder doch? Bislang wird mit längeren Texten in bewährter Rechtschreibung meist nur Akif Pirinçci zitiert.

*) Nach einer Fabel des antiken Äsop prahlte ein Fünfkämpfer, wie weit er auf seiner Heimatinsel Rhodos springen könne. Darauf kam die Aufforderung „Hier ist Rhodos, hier springe!“


Sigmar Salzburg

14.08.2018 05:46   Rechtschreibforum   >   Andere Foren   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Frühsexualisierung im Islam

Nicolaus Fest „teilt“ ein Video mit den Worten:
Nicolaus Fest hat ein Video geteilt. 11. August um 12:35
Sollte man gesehen haben. Aber schon jetzt klar: Kritik an den päderastischen Traditionen des Islam ist "Vulgärrationalismus" (Navid Kermani).
Zur Erläuterung: Kermani läßt seine Bücher und Texte in traditioneller Rechtschreibung erscheinen, propagiert aber zugleich seinen Islam. „Vulgärrationalismus“ nannte er das Kölner Urteil gegen die Beschneidung (vom Bundestag sogleich per Gesetz entkräftet). Und peinlich: Bei der Verleihung des Friedenspreises des Buchhandels forderte er die Teilnehmer zum gemeinsamen Gebet auf.

Das Video, das Fest hier weiterverbreitet, stammt vom australischen Imam Tawhidi, der versucht, durch offene Kritik der dunklen Seiten des Islams diesen und sich selbst akzeptabler zu machen, vielleicht sogar ehrlich gemeint. Darin zitiert er aus einem Werk des iranischen Ayatollah Khomeini die islamische Lehre zum Sex mit kleinen Mädchen, wie ihn auch Mohammed „gepflegt“ haben soll.

https://www.facebook.com/sichertmartin/videos/1704957816467111/?hc_ref=ARQAg9FX5pIgRhLF00F1P1UJaL_v3v6I7ERNPaARN6agIlRVSg2yoEbnt1qHw8yYn4o

Sigmar Salzburg

13.08.2018 12:37   Rechtschreibforum   >   Kirchen und Religion   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Einschleimende Wahlgeschenke gegen die AfD

Markus Söders Versprechen war eindeutig: Alle Familien erhalten mehr Geld als bisher. Alle, auch Empfänger von Sozialleistungen. So sagte es Söder in seiner Regierungserklärung, so bekräftigte es die Sozialministerin. Es war ein Versprechen, das Söder nicht halten konnte. Nach Auffassung des Bundesarbeitsministeriums muss das Familiengeld mit Sozialleistungen verrechnet werden. Gerade die Ärmsten gingen damit leer aus.
Damit entpuppt sich wieder eine von Söders großen Ideen als Luftnummer.
sueddeutsche.de 12.8.2018

Déja-vu – aber diesmal keine Erinnerungstäuschung: Anfang der 60er beschlossen die Parteien des Bonner Parlaments kurz vor der Wahl, ein „Schülergehalt“ an Schüler und Studenten zu zahlen. Auch Millionärssöhnchen konnten es als zusätzliches Taschengeld einstreichen. Ich hatte dagegen nur die Last, nun bei drei Behörden Anträge stellen zu müssen, denn das Stipendium, das ich neben der Waisenrente bekam, wurde um den Betrag gekürzt.

Sigmar Salzburg

13.08.2018 02:47   Sitte und Recht   >   Staat ohne Verantwortung   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Nicolaus Fest (in richtiger Rechtschreibung)

Dysfunktionaler Staat
Deutschland ist abgebrannt

... Wohin man auch blickt, herrscht Verfall. Die Bundeswehr ist im Verteidigungsfall unbrauchbar...

Ähnlich ist es im Bildungswesen. Derzeit verlassen rund zehn Prozent funktionale Analphabeten die Schulen, obwohl doch gerade die Rechtschreibreform Lesen und Schreiben vereinfachen, mehr Chancengleichheit herstellen sollte. Tatsächlich hat sie jene, die aufgrund ihrer Herkunft wenig Zugang zur Bildung haben, endgültig deklassiert...

Und kaputt ist auch die Infrastruktur. Die Straßen marode, Hunderte Brücken baufällig, die Bahn notorisch unpünktlich. Großprojekte, ob Berliner Flughafen, Stuttgart 21, Toll Collect, Nürburgring, ob Bonner World Congress Center oder die Hamburger Elbphilharmonie, laufen regelmäßig komplett aus dem Ruder...

Alles ist nur noch ein Job, nichts mehr Berufung oder Dienst am Vaterland.
So ist die Verachtung der Deutschen für das Nationale auch in den Institutionen angekommen...Was folgt, muß man fürchten.

jungefreiheit.de12.8.2018

„Die Straßen sind marode ...“ Das war zuletzt vor 60 Jahren so. In einem Witz wunderte sich ein Amerikaner auf Deutschlandtour: „Funny, jedes zweite deutsche Dorf heißt ‚Straßenschäden‘!“ Genau um den 13. August 1961 herum unterhielt ich mich in Dänemark mit einem Studenten über die dortige Kleinschreibreform und die deutschen Straßen – von denen er schwärmte. Als ich widersprach, meinte er: „Die Landstraßen sehen wir nicht, wir fahren nur Autobahn.“


Sigmar Salzburg

12.08.2018 12:08   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Junge Freiheit   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Aus der Rundfunkbeitragsdiktatur

Rundfunkbeitrag :
Rentnerin will nicht zahlen

Glückstadt: Ursula Thiel verweigert sich der Rundfunkgebühr und will deshalb vor Gericht ziehen.


Seit 2013 wird der Rundfunkbeitrag in der jetzigen Form erhoben... Privatleute zahlen im Moment für ihre Wohnung 17,50 Euro im Monat. Mancher allerdings nicht. Wie es Ursula Thiel aus der Schenckstraße praktiziert.

Ganz im Gegenteil: In Schriftstücken bezeichnete sich Ursula Thiel mit dem Rundfunkbeitrag als Bestohlene und dass sie von Staats wegen verpflichtet wäre, Diebesgut [besser: Diebstahl] zu unterstützen. Nachdem sie diverse Mahnungen vonseiten des Beitragsservice – denen Ursula Thiel immer widersprach – erhalten und zur Kenntnis genommen hatte, ging sie in die Offensive: Sie reichte Klage beim Verwaltungsgericht in Schleswig gegen den Beitragsservice des Norddeutschen Rundfunks ein.

In ihrer Schrift geht sie sogar so weit, richterliche Entscheidungen als „Handlungsgehilfen von Dieben“ sowie den Rundfunkbeitrags-Staatsvertrag als „unerhörte Erpressung“ zu artikulieren.

Sie fühlt sich ungerecht behandelt. „Wo bleibt das Recht des Schwächeren?“, fragt Ursula Thiel. Auf 436 Euro inklusive Mahngebühren haben sich mittlerweile ihre Rückstände aufgebaut...

Inwieweit ihre Klage beim Verwaltungsgericht Schleswig nach dem jetzt erfolgten höchstrichterlichen Urteil aus Karlsruhe weiter verfolgt wird, ist noch ungewiss. Ursula Thiel kämpferisch: „Wenn die die Klage fallen lassen, gehe ich weiter bis zum Europäischen Gerichtshof.“

shz.de 20.7.2018

Das dummdreiste Urteil des Bundesverfassungsgerichts zwei Tage vorher wird hier erst beiläufig erwähnt. Das Gericht fand es noch nicht einmal nötig, einen anderen als den Bruder des Erfinders der Beitragsgaunerei als Verkünder des Schandurteils einzusetzen.

Die Altparteien sind dabei, Deutschland zugrundezurichten. Zur Volkslenkung haben sie Riesenkonzerne entstehen lassen, für deren überflüssige Erhaltung jetzt das Volk seine eigene Verdummmung bezahlen soll.

Die parteiliche Rechthaberei des Verfassungsgerichts in der Urteilsverkündung hat Sieglinde Baumert, erstes Opfer der Beitragsdiktatur, hier nachfolgend als Tatzeugin geschildert.



Sigmar Salzburg

12.08.2018 08:55   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Michael Klonovskys Acta Diurna ...

Kurzer Zwischenruf aus dem Urlaub

Das Lied "Unsre Heimat" lernte in der DDR jeder Thälmann-Pionier (also jeder); es endet mit den Versen:

"Und wir lieben die Heimat, die schöne
und wir schützen sie,
weil sie dem Volke gehört,
weil sie unserem Volke gehört."

Wie der Kabarettist Uwe Steimle mit seinem Publikum vorführt, "sitzen" Text und Melodie noch bei allen. Die Schlusspointe freilich ist neu.

https://www.youtube.com/watch?v=VH1a5UmL1HE&feature=youtu.be

acta-diurna 10.8.18

Welch völkische Relikte in der DDR! Unfaßbar, daß die Stasi-Spitzeline Anetta Kahane einem Kunststaat diente, der das Volk auch noch „weiß bleiben“ ließ!

1914 konnte Kaiser Wilhelm zu Beginn des Ersten Weltkriegs noch verkünden: „Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche!“

Wie anders dagegen 2015 die gelernte DDR-Bürgerin Merkel in ihrer Kriegserklärung an das Volk: „Ich kenne keine Deutschen mehr, ich kenne nur noch kürzer oder länger hier Lebende!“ – mit dem Segen von Großdenker Heiko Maas:


Verfassungspatriotismus ist die schönste Form von Heimatliebe.


Sigmar Salzburg

11.08.2018 10:22   Rechtschreibforum   >   Andere Foren   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Fest zitiert C. Bradley Thompson

Nicolaus Fest 7. August um 08:20 ·

Zum Untergang der liberalen Bildung und damit der europäischen Welt: "Um einen Bachelor-Abschluss in Englischer Literaturwissenschaft von der University of California in Los Angeles zu bekommen, müssen Studenten kein Shakespeare-Seminar mehr belegt haben, sondern sie müssen drei Kurse in Gender, Rasse, Ethnizität, Behinderung, Sexualität oder Postcolonial Studies absolviert haben."

Die Suche nach Wahrheit, Freiheit und Größe

Von C. Bradley Thompson

Professor C. Bradley Thompson ist Leiter des Clemson Instituts für Kapitalismusstudien an der Clemson University und Autor des Buches „John Adams and the Spirit of Liberty“.

„Was wir heute an unseren Hochschulen erleben, lässt sich mit der Zerstörung der Buddha-Statuen durch die Taliban vergleichen.“

[Die englische Rechtschreibung ist wegen ihrer vielgestaltigen Verbreitung trotz schwierigerer Orthographie nicht reformierbar, sonst hätten auch dort schon längst die Traditionszerstörer eingegriffen – wie die deutschen Kultur-Taliban. Auf anderen Gebieten ist der anglophone Westen uns im Irrsinn aber oft voraus – Erreger vermutlich Toxoplasma culturalis.]


Sigmar Salzburg

10.08.2018 13:53   Rechtschreibforum   >   Andere Foren   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln