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Die 20 neuesten Rechtschreibbeiträge ...


Die Kanaaniter

"Anhand der genetischen Merkmale zeichnete sich ab, dass die Kanaaniter eine Mischung aus Menschen waren, die dort seit der Jungsteinzeit lebten und von Einwanderern aus dem Osten, die vor etwa 5000 Jahren in der Region angekommen waren", sagt Haber. Für eine spätere Vernichtung der Kanaaniter im Nahen Osten fanden er und seine Kollegen jedoch keine Hinweise – im Gegenteil: "Die heutigen Libanesen scheinen die direkten Nachkommen der Kanaaniter zu sein", so Haber. Sein Kollege Chris Tyler-Smith führt aus: "Über 90 Prozent des genetischen Hintergrunds der heutigen Libanesen scheint von den Kanaanitern zu stammen. Angesichts der enorm komplexen Geschichte dieser Region in den letzten Jahrtausenden war dies ein überraschendes Ergebnis", so der Forscher.
wissenschaft.de 27.7.2017

Die Griechen nannten diese semitisch sprechenden Völkchen Phönikier. In der Stadt Ugarit wurde im 14. Jahrhundert v. Chr. eine erste Alphabetschrift in Anlehnung an die Keilschrift entwickelt. Aber erst die ägyptisch inspirierte phönizische Konsonantschrift schuf das Ursystem fast aller Alphabete. Seit dem achten Jahrhundert grenzte die jüdische Theokratie ihren Teil von der übrigen Bevölkerung ab, der seitdem eine Sonderrolle in aller Welt spielt.

Nachtrag: Spektrum weist noch auf die Bibel, nach der „Gott“ die Vernichtung der Kanaaniter u.a. befiehlt, in der staatsgefälligen Reformversion der Luther-Bibel von 2017, 5. Mose 20:

16 ... in den Städten dieser Völker hier, die dir der HERR, dein Gott, zum Erbe geben wird, sollst du nichts leben lassen, was Odem hat, 17 sondern sollst an ihnen den Bann vollstrecken, nämlich an den Hetitern, Amoritern, Kanaanitern, Perisitern, Hiwitern und Jebusitern, wie dir der HERR, dein Gott, geboten hat, 18 damit sie euch nicht lehren, all die Gräuel zu tun, die sie im Dienst ihrer Götter treiben, und ihr euch so versündigt an dem HERRN, eurem Gott.



Sigmar Salzburg

28.07.2017 08:07   Rechtschreibforum   >   Andere Sprachen   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Prof. Kutschera zur „Ehe“ für alle

Kat.net 5. Juli 2017

Ehe für alle? 'Diese widersinnige Entscheidung überrascht mich nicht' ...

kath.net: Herr Prof. Kutschera, wie bewerten Sie die Position der Katholiken zur Homo-Ehe?

Prof. Kutschera:
Als atheistischer Evolutionsforscher bin ich dem christlichen Glauben gegenüber offen und tolerant eingestellt, ohne jedoch Schöpfungsmythen, über Adam und Eva als das erste Menschenpaar, in mein naturalistisches Weltbild aufnehmen zu können. Die offensichtliche Ablehnung der sogenannten „Ehe für alle“, eine Weiterführung des Begriffs „Homo-Ehe“, teile ich. Meine nachfolgend dargelegte Begründung basiert auf biowissenschaftlichen Fakten: mit Politik oder Religion hat diese naturalistische Anti-Gender-Agenda nichts zu tun.

kath.net: In Ihrem Fachbuch „Das Gender-Paradoxon“ sind Sie auf die Homo-Ehe eingegangen: Was hat das mit der Geschlechterfrage zu tun?

Kutschera:
In Kapitel 7 werden ausführlich die biologischen Hintergründe und Ursachen homoerotischer Veranlagungen bei Männern und Frauen dargelegt, und in diesem Zusammenhang habe ich auch die sogenannte „Kinsey-Stufenskala der Homosexualitätsgrade“ angesprochen. Diese „Regenbogen-Ideologie“ konnte 2015 definitiv als Fiktion entlarvt werden. Nach derzeitiger Faktenlage kommen männliche Homoerotiker mit dieser „Falschpolung“ auf die Welt und können nicht zu heteronormalen Bürgern umerzogen werden.[...] In diesem Kontext habe ich dann auch die „Homo-Ehe“ thematisiert und mich dagegen ausgesprochen.

kath.net: Jetzt hat aber am letzten „schwarzen Freitag“ der Bundestag die Ehe für alle beschlossen: Überrascht Sie das?

Kutschera:
Diese widersinnige Entscheidung überrascht mich nicht, denn sie ist eine konsequente Fortführung der von John Money (1921–2006) im Jahr 1955 begründeten Gender-Ideologie, die von der These ausgeht, es gäbe ein „psychosoziales Geschlecht“ (Gender), welches unabhängig von der biologisch-genetischen Veranlagung des Menschen existiert und wandelbar ist. Diese absurden Ansichten wollte Money mit seinem Baby-Kastrationsexperiment „beweisen“ [...]

kath.net: Wie ist die deutsche Universal-Ehe aus Sicht der Evolutionsbiologie zu bewerten?

Kutschera:
Unsere naiven Politiker benutzen Begriffe aus der Biologie, ohne zu wissen, was diese überhaupt bedeuten. Bevölkerung heißt Population, und Populationen sind definiert als Fortpflanzungsgemeinschaften. Die auf deutschem Staatsgebiet lebende, religiös-kulturell relativ homogene deutsche Population ist somit ein Zusammenschluss von Menschen, die Nachkommen hinterlassen. Die wichtigste Aufgabe von Staatsführern besteht darin, die ihnen anvertraute Population aufrecht zu erhalten; daher ist die Ehe zwischen einem Mann (Spermien-Produzent) und einer Frau (Eizellen-Bereitstellerin mit Gebärfähigkeit) vom Grundgesetz unter besonderen Schutz gestellt. [...]

Kutschera: Wie wir bereits im Zusammenhang mit der Meinungs-Unfreiheit bei kath.net dargelegt hatten (http://www.kath.net/news/59231), ist in Deutschland insbesondere unter den meist kinderlosen Politikern der Opportunismus zum Leitprinzip geworden. Mutige Personen, die ihre Ansicht darlegen und sachlich begründen, sind unerwünscht, z. B. wie die am „schwarzen Freitag“ vom Bundestagspräsidenten gleich einer Aussätzigen abqualifizierte ehemalige CDU-Politikerin Erika Steinbach (https://philosophia-perennis.com/2017/07/02/offener-brief-lammert/). In ähnlicher Weise wird z. B. auch der aus Syrien stammende Göttinger Politikwissenschaftler Prof. Bassam Tibi ausgegrenzt, obwohl er der kompetenteste Fachberater der Bundesregierung in Zuwanderungsfragen wäre (http://www.bassamtibi.de/?p=3049). Eigenes, logisch-rationales Denken und Zivilcourage werden in Deutschland immer seltener, aber das passt sehr gut zur kompletten ideologischen „Gleichstellung“, wie sie Gender-Verkünder und Kindesmisshandler John Money gefordert hat.

kath.net 5.7.2017

Bemerkenswerterweise wird Kutschera nicht nur von trendigen Politikern, Uni-Professoren und Studenten angegriffen, sondern auch von gendergläubigen Atheisten.

Die parlamentarisch beschlossene Falschmünzerei mit dem Begriff „Ehe“ schließt ein, daß alle Vorteilsgewährungen, die der Staat zur Förderung von Nachwuchs unternimmt, auch Paaren zugute kommen müssen, die „Begattung“ höchstens auf tragikomische Weise simulieren können. Am unwürdigsten aber ist das Adoptionsrecht, das wie bei der Beschneidung den natürlichen Willen der nicht Einwilligungsfähigen mißachtet.


Sigmar Salzburg

27.07.2017 08:27   Menschen   >   Der GenderInnenwahnsinn   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Islamischer Unsinn – schützenswerter als christlicher?

Die „Junge Freiheit“ berichtet (in der richtigen Rechtschreibung):

Nach Kritik an Moslems:
Radiosender lädt Richard Dawkins aus


BERKELEY. Ein Radiosender in Kalifornien hat den Biologen und Religionskritiker Richard Dawkins wegen angeblich verletzender Kommentare über Moslems ausgeladen. Dawkins sollte im Interview mit der Station KPFA in Berkeley zu seinem neuen Buch „Brief Candle in the Dark“ sprechen, in dem er über sein Leben in der Wissenschaft reflektiert.

„Wir haben ihn nur wegen seines exzellenten neuen Buches eingeladen. Wir wußten damals nicht, daß er mit seinen Tweets und anderen Kommentaren über den Islam so viele Menschen verletzt hat“, heißt es in einem Statement des Senders. In einem offenen Brief zeigte sich Dawkins empört über seine Ausladung...

„Ich habe die lächerlichen pseudowissenschaftlichen Behauptungen von islamischen Gelehrten kritisiert und den Widerstand gegen die Evolutionslehre und andere wissenschaftliche Wahrheiten“, so Dawkins, der in der Politik des Senders einen doppelten Standard sieht: „Ich bin als Kritiker des Christentums bekannt und bin dafür noch nie ausgeladen worden.“ ...

jungefreiheit.de 26.7.2017


Sigmar Salzburg

27.07.2017 06:50   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Politisch korrekte Sprache   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Wahlbeeinflussung durch Bertelsmann

Der Bertelsmann-Konzern leistet sich die Bertelsmann-Stiftung, um durch scheinbar selbstlose Hilfen, vor allem in der Bildungspolitik, seinem Machtstreben einen gutmenschlichen Anstrich zu geben. Die augenfälligste Betriebsamkeit in dieser Hinsicht war die eigensüchtige Förderung der nichtsnutzigen Rechtschreib„reform“, durch die die Achse Lis Mohn, Angela Merkel und Friede Springer ins breitere Bewußtsein drang, und die schließlich zum zweiten Umfall des Springer-Konzerns und zum Sieg der „Reform“ führte.

Jetzt greift die Stiftung wieder in die Politik ein, und zwar direkt in den Wahlkampf mit der völlig unwichtigen Frage: „Wie populistisch sind die Deutschen?“ Es geht natürlich zugunsten von Angela Merkel gegen die AfD. Dabei ist der Hauptgegenstand der Frage überhaupt nicht allgemein anerkannt definiert: Populismus.
Bertelsmann-Studie: Wie populistisch sind die Deutschen?

Neun Wochen vor der Bundestagswahl stellt die Bertelsmann-Stiftung eine Studie zu populistischen Einstellungen von Wählern und Nichtwählern in Deutschland vor. Ein Ergebnis: Deutsche sind weniger wütend als Amerikaner...

Populismus hat für die Forscher drei wesentliche Aspekte: Feindseligkeit gegenüber dem Establishment, der Glaube, daß „das Volk" eine grundsätzlich homogene Gruppe sei und die Überzeugung, politische Führung sollte direkter Ausdruck des öffentlichen Willens sein. Die Studie ergab, daß 29,2 Prozent der potentiellen Wähler eindeutige Populisten sind. 33,9 Prozent sind demnach teils populistisch und 36,9 Prozent gar nicht populistisch eingestellt.

Obwohl eine knappe Mehrheit der Deutschen von der praktischen Umsetzung der Demokratie frustriert ist, gab es selbst unter den Hardcore-Populisten eine überwältigende Zustimmung zur Demokratie als politischem System...

Die Bertelsmann-Studie beschäftigte sich auch mit dem Thema, wie populistisch die sieben Parteien sind, die wahrscheinlich in den Bundestag einziehen. Auch da gibt es nur mäßigen Populismus. CDU/CSU und die Grünen schnitten als die am wenigsten populistischen Parteien ab und selbst die Linke war in ihrer Kritik am Establishment nicht besonders radikal.

Die einzige Ausnahme bildet die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD), mit ihrer beinahe monothematischen Ausrichtung gegen Flüchtlinge. Obwohl sie als euroskeptische Vereinigung startete, stellte die Studie fest, daß ihre Mitglieder kein großes Interesse mehr an der EU haben. Sie sind vielmehr fixiert auf das eine Thema: Flüchtlinge...

dw.com 25.7.2017
Ursprünglich meint „populistisch“ (von „populus“ Volk) wohl „auf die Interessen des Volkes eingehend“, dann „die Stimmungen des Volkes ausnutzend“ und schließlich, nachdem der Begriff ein -Ismus geworden ist, „opportunistisch das Volk gegen die wohltätige Regierung aufwiegeln“.

Zum ersten Mal stolperte ich über das Wort anläßlich der Rechtschreibreform:

Kaum war das (seit 2006 zugegebenermaßen) minderwertige und unnütze Machwerk von der geballten Macht der obersten 32 Kulturbanausen beschlossen worden, da erhob sich parlamentarischer und außerparlamentarischer Widerstand. Dem trat der KMK-Präsident Wernstedt am 21.2.1997 entgegen – ein Dokument der Verblendung:
Die Einführung der Neuregelung in den deutschen Schulen hat bereits begonnen. Ein Stopp wäre auch gegenüber den Schülerinnen und Schülern nicht zu verantworten. Ich glaube, daß hier von den Gegnern der Neuregelung zu Lasten der jungen Generation gegen notwendige Neuerungen, die das Erlernen des richtigen Schreibens erleichtern werden [erwiesener Unsinn! ], Front gemacht wird nach dem Motto: Warum sollen die Jungen es leichter haben als wir? Für diese Art von „Besitzstandsdenken" habe ich kein Verständnis. Ich habe den Eindruck, daß die Initiative der Bundestagsabgeordneten aus rein populistischen Gründen erfolgt.
kmk.org 21.2.1997
Die Bedeutung von „populistisch“ ist hier: Die Länderregierungen – auf vier Jahre von Gottes Gnaden – haben eine weise Reform verordnet, aber das Volk mit seinem beschränktem Untertanenverstand will nicht folgen, und jeder, der das unterstützt, ist Populist.

Mit der Zunahme der Fehlleistungen der Regierungen Kohl, Schröder und Merkel bildete sich die „Alternative für Deutschland“ als einzige ernst zu nehmende Opposition heraus. Da man deren Vertreter und Anhänger nicht von vornherein als Nazis bezeichnen konnte, erfand man den Begriff „Rechtspopulisten“ und rückte sie in nie gekannter Dreistigkeit schon möglichst nahe heran:
„AfD an der Grenze zur Verfassungsfeindlichkeit“,
Kramp-Karrenbauer (CDU) lt. Welt v. 1.5.14

„... von Neonazis nicht mehr zu unterscheiden.“
Stegner (SPD) lt. Welt v. 26.10.15
Um das abfragen zu können, mußten die Studienleiter von Bertelsmann den Begriff „Populismus“ unauffällig etwas erweitern, nämlich um den Glauben seiner Vertreter, daß „das Volk eine grundsätzlich homogene Gruppe“ sei. Dann paßte der Vergleich mit den Amerikanern zwar nicht mehr richtig, aber man hatte die Völkischen und Rassisten an der Angel. Was Wunder, daß nun die Linken und Grünen kaum noch Populisten waren – als ob „aller Reichtum für Alle“, „Ehe für Alle“ oder „Deutschland für Alle“ gegenüber der entsprechenden Klientel nicht genauso populistisch wäre.

Schließlich sei noch das künstliche Erstaunen erwähnt, das die Politologen der Studie ergriff, als sie feststellten, daß die „Hardcore-Populisten“ mehrheitlich demokratisch gesinnt wären. Hatten sie noch nie davon gehört, daß die AfD für die direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild eintritt?

Eine Empfehlung für die Altparteien-Versager haben die Bertelsmänner und -frauen aber noch: Die Mengen der unentwegt „Flüchtenden“ verborgen zu halten, dann würde der AfD ihr Haupthema entzogen. Danach handeln die Medien allerdings schon längst. Wenn man aber die Studie ernst nimmt, müßten bei der nächsten Wahl 30 Prozent für die AfD drin sein.



Sigmar Salzburg

26.07.2017 14:33   Verlage   >   Bertelsmann   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Die „Migration“ beflügelt die Rechtschreib„reform“

Bildungspaten feiern ihren fünften Geburtstag
Sprachförderung für die Integration


Die deutsche Grammatik hat ihre Tücken. Das wissen auch die Bildungspaten Fechenheim, die sich für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund engagieren. Ehrenamtlich fördern sie begleitend zum regulären Unterricht die Schüler in der deutschen Sprache – und büffeln hierfür selbst die Grammatikregeln...

„Als es zur Rechtschreibreform kam dachte ich, nein, das lerne ich jetzt nicht noch mal“, erinnert sich Helga Rautenberg. Diese Einstellung habe sich durch ihre Aufgabe grundlegend geändert. „Schließlich möchte ich richtig erklären. Und am schönsten“, sagt sie weiter, „sind die Aha-Erlebnisse, wenn die Schüler die Regeln verstanden haben.“

fnp.de 26.7.2017


Sigmar Salzburg

26.07.2017 07:00   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Frankfurter Neue Presse Rhein-Main.net   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Die fatale Macht der Medien und ein schmales Büchlein

Der moralische Abstieg der Medien begann mit der Rechtschreib„reform“, als die Zeitungsverleger beschlossen, das Volk im Sinne der Regierungen zwangszubekehren. Als Stefan Aust, der letzte wirkliche SPIEGEL-Chefredakteur, mit dem Springer-Chef Döpfner 2004 die Rückkehr zur bewährten Rechtschreibung vereinbarte, verweigerte sich das führende Spiegel-Kollektiv und drängte ihn aus dem Verlag. Seither sind Spiegel und Tageszeitungen mit Nachwuchs aus dem linken taz- und Kirchen-Milieu angereichert worden, der den auf sie zugeschnittenen populistischen Kurs Angela Merkels emphatisch unterstützt. Dies ist eben wieder nachgewiesen worden:
„Die Medien sind Schuld, sie haben das Thema Flüchtlinge 2015/16 volkspädagogisch im Sinne Angela Merkels begleitet....Die Leitmedien standen im Dienste der Regierung und rührten kräftig die Trommel für die Willkommenskultur.“
dw 21.7.17.
Wenn sich einzelne Journalisten unter ihnen dennoch eine unabhängige Meinung erlauben, wie der Spiegelredakteur Saltzwedel, dann sucht die Branche die Ergebnisse dieser „Fehltritte“ in orwellsch-stalinistischer Manier zu „vaporisieren“. Rolf Peter Sieferles „Finis Germania“ gelangte auf Platz 6 der Spiegel-Bestsellerliste und verschwand dort ebenso schnell wieder. Der knorrige Bürgerrechtler und genaue Beobachter Wolfgang Hübner hat das hier eingehend beschrieben:
Wie schon all die abhängig korrumpierten Zeitgeistknechte, Opportunisten, Möchtegernintellektuellen und Schönschwätzer in den Medienfeuilletons hat sich „Der Spiegel“ in besonders plumper Weise an einer modernen Form der Bücherverbrennung beteiligt. Dazu bedarf es im Jahr 2017 keiner Scheiterhaufen mehr, die wären auch zu auffällig. Vielmehr schweigt, diffamiert und manipuliert man im Merkel/Maas-Land ein kritisches Buch und einen kürzlich noch hochangesehenen Autor einfach weg. ¹)
Der absurde Aufstand der Geisteszwerge gegen das kleine, tiefsinnige Büchlein hängt sich daran auf, daß er auch der Juden und des Holocausts in eigenwilliger Weise gedenkt. Ähnlich habe ich schon den damit zusammenhängenden Kult empfunden – als Schaffung einer neuen, auf die Deutschen zugeschnittenen Ersatzreligion, der sich auch Glaubenslose nicht verweigern können. Sieferle schreibt viel zurückhaltender, kann aber doch nicht dem lächerlichen Vorwurf des Antisemitismus entgehen.

Der eher linke und ökologisch denkende Autor sah sich wohl nach seinen Worten als Ikarus, der seinen und der Welt Absturz bei vollem Bewußtsein wahrnehmen will. Laut Nachwort hatte Sieferle seinen Text im Frühjahr 2015 beendet. Im Herbst hatte ihm die vom Merkel-Regime geförderte Masseninvasion Europas jede Hoffnung auf eine weitere vernünftige Entwicklung genommen, so daß er im folgenden Jahr seinen eigenen endgültigen Absturz einleitete.


¹) siehe auch Broder (WELT 22.7.17)

Sigmar Salzburg

25.07.2017 09:28   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Lügen- und Lückenpresse   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Re: Kommt ein neuer

In der Deutschen Nationalbibliothek ist das Ickler-Wörterbuch nur bis zur 4. Auflage verzeichnet (was aber nicht viel heißen will – die Angaben bei der DNB sind unvollständig und fehlerhaft).

Das Ickler-Wörterbuch, 4. Auflage (für welche ich mal die Stichworte fett ausgezeichnet habe), finde ich nach wie vor fragwürdig. Es ist mit heißer Nadel gestrickt; mehr Lektorenarbeit wäre richtig gewesen. Die Getrennt- und Zusammenschreibung ist unklar: Was nützt dem Leser die Angabe schwarz_sehen [für den Unterstrich denke man sich die untere Hälfte des Buchstabens U], wenn diese Schreibweise nicht erklärt wird – und wenn es nicht nachvollziehbar ist, warum es schwarz sehen heißen könnte: schwarz sehe ich, wenn ich nachts im Wald die Augen zumache. Bei Pessimisten und GEZ-Verweigerern sind beim Schwarzsehen neue Bedeutungen entstanden und infolgedessen neue Wörter. Wörter zeichnen sich dadurch aus, daß sie kein Leerzeichen enthalten (Leerzeichen sind Wortbegrenzer) – so einfach ist das. Wir schreiben ja auch nicht ent standen oder Wörter Buch.

Daher: Als Wörterbuch gibt es, sehr zu empfehlen, nach wie vor den Duden bis einschließlich 20. Auflage von 1991.

Gerne tausche ich Gedanken zu Wörterbüchern aus, 04846-6166.

Detlef Lindenthal

25.07.2017 07:13   Ickler-Wörterbuch   >   Kommt ein neuer   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Re: Kommt ein neuer

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Ralf Hagen
Hallo,

es ist anscheinend still geworden um den Ickler; habe ihn leider erst jetzt entdeckt und erst seit einigen Tagen.

Seit 2007(? - 5. Auflage) ist ja deutlich Zeit vergangen, eine Erweiterung des Ickler wäre sicher nicht verkehrt.

Ist so etwas geplant? Gibt es den Verlag überhaupt noch?

Gruß aus Saarbrücken,


Bei Amazon ist es jedenfalls noch in einigen Exemplaren oder antiquarisch verfügbar.

In der Sache gebe ich zu bedenken, daß ein neuerer Ickler methodisch nicht mehr möglich ist, da er das von der Rechtschreibreform verursachte Chaos wiedergeben müßte. Ickler hat ja den tatsächlichen Schreibgebrauch in dem, was man damals noch für Qualitätszeitungen halten mochte, referiert.

glasreiniger

24.07.2017 14:48   Ickler-Wörterbuch   >   Kommt ein neuer   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Re: Kommt ein neuer

Zitat:
Ursprünglich eingetragen von Ralf Hagen
Hallo, es ist anscheinend still geworden um den Ickler; habe ihn leider erst jetzt entdeckt und erst seit einigen Tagen.
Seit 2007(? - 5. Auflage) ist ja deutlich Zeit vergangen, eine Erweiterung des Ickler wäre sicher nicht verkehrt.
Ist so etwas geplant? Gibt es den Verlag überhaupt noch?


Lieber Ralf Hagen,
vielleicht versuchen Sie einmal, an Icklers aktueller Wirkungsstätte http://www.sprachforschung.org/ eine Antwort zu erhalten. Wir als letzte Mohikaner der einst siegreichen und anschließend von den Altparteien betrogenen Bürgerinitiative gegen die Rechtschreib„reform“ in Schleswig-Holstein sind da nicht mehr auf dem laufenden.
Mit freundlichem Gruß
Sigmar Salzburg


Sigmar Salzburg

24.07.2017 05:05   Ickler-Wörterbuch   >   Kommt ein neuer   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Kommt ein neuer

Hallo,

es ist anscheinend still geworden um den Ickler; habe ihn leider erst jetzt entdeckt und erst seit einigen Tagen.

Seit 2007(? - 5. Auflage) ist ja deutlich Zeit vergangen, eine Erweiterung des Ickler wäre sicher nicht verkehrt.

Ist so etwas geplant? Gibt es den Verlag überhaupt noch?

Gruß aus Saarbrücken,

Ralf Hagen

24.07.2017 02:24   Ickler-Wörterbuch   >   Kommt ein neuer   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


archive.org

Das Buch ist in mehreren Auflagen (neben jeder Menge anderer Bücher, z.B. Bugenhagen-Bibeln auf Nederdütsch und Heyses Handwörterbuch u.v.m.) auch auf archive.org:

https://archive.org/search.php?query=paul%20prinzipien%20der%20sprachgeschichte

Ralf Hagen

24.07.2017 02:18   Ickler-Wörterbuch   >   Die Liebe zum Wörterbuch   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Keine Symmetrieoperation möglich

Zufällig bin ich in „HaGalil“ auf einen älteren Artikel eines Floris Biskamp (seltene Fächerkombination Physik und Politik„wissenschaft“) gestoßen. Es geht darum, daß der Vertrag des Politologen Samuel Salzborn (Rechtsextremismus und Antisemitismus) nicht verlängert werden sollte. (Wegen seiner Planung für eine „Dokumentationsstelle über Rechtsextremismus und Islamismus“?) Aber darum soll es hier nicht gehen. Beim Lesen wundert man sich immer mehr, wenn man nicht schon die Bemerkung am Ende des Textes gelesen hat:
Aus Gründen der Einfachheit verwende ich das generische Femininum. Wenn es der Kontext nicht anders impliziert sind damit immer alle Personen unabhängig von ihrer Geschlechtsidentität bezeichnet. Männer sind immer mitgemeint.
Da liest man nun also:
Dem neoliberalen Zeitgeist entsprechend sind die individuellen Wissenschaftlerinnen weniger stark von der Willkür und Protektion einzelner Professorinnen abhängig ...
Klar, Frauen unter sich. Aber am wenigsten ins Schwarze trifft wohl der Satz:
Und tatsächlich zählt Samuel Salzborn zu den wenigen Politikwissenschaftlerinnen in Deutschland, die immer wieder in die Öffentlichkeit treten und sich mit wissenschaftlicher Expertise dezidiert politisch positionieren.

hagalil.com 6.5.2016
Biskamp ist aber nicht der einzige Physiker, der dem neuen Genderwahn verfallen ist. Als Physiker sollte er erkennen, daß die Spezifizierungsendung -in eine Symmetrieoperation ausschließt.

Siehe auch hier und da.



Sigmar Salzburg

23.07.2017 12:23   Menschen   >   Der GenderInnenwahnsinn   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Noch ein unbeliebter Vergleich:

In Kiel wütet die Justiz wie in der Türkei

Veröffentlicht am 23. Juli 2017 von Wolfgang Prabel

Wolfgang Schäuble hat die Türkei wegen ihres Rechtssystems mit der DDR verglichen. Herr Minister, warum in die Ferne schweifen, denn das Gute liegt so nah! Die Justiz der Türkei ist nämlich eher mit der in Schleswig-Holstein vergleichbar...

In Schleswig-Holstein wurde eine Hausdurchsuchung gegen einen Parlamentarier einer für die Regierung unliebsamen Partei (AfD) wegen eines SA-Antifa-Vergleichs angeordnet...

Vergleiche zwischen der Antifa und der SA hat es in den letzten Jahren im Internet sicher eine Million mal gegeben. Kaum ein ernstzunehmender Autor, der nicht bereits den Beweis geführt hätte, daß es keinen Unterschied gibt. Seit Hamburg gibt es selbst bei der Lügenpresse kaum noch Zweifel daran...

Uns scheint, daß sowohl in der Türkei, wie auch in Schleswig-Holstein mit schweren staatsanwaltlichen Kanonen auf dünne Spatzen geschossen wird. Die Verhältnismäßigkeit ist auf der Stecke geblieben. Die Generalklausel des Übermaßverbots wird von politisch gegängelten Staatsanwaltschaften je nach Weisung von Oben eingehalten (wenn es gegen Großfamilien geht) bzw. mißachtet (wenn es die AfD betrifft). Die Küsten-CDU – einst war die CDU übrigens eine Rechtsstaatspartei – ist mit ihrer frischgebackenen Justizministerin Sabine Sütterlin-Waack bereits nach wenigen Wochen auf die seichte Sandbank der Gesinnungsjustiz aufgelaufen...

prabelsblog.de 23.7.2017

Betonungsgroßschreibung? Dr. Prabel schreibt sonst traditionell, was im Lande des annullierten Volksentscheids „von oben“ nicht gerne gesehen wird. Seit diesem 17. September 1999 ist das Demokratiedefizit der Altparteien dokumentiert. Die Aufhebung der Immunität des AfD-Abgeordneten Schnurrbusch ist nur ein weiterer Schurkenstreich. Jedem vernünftigen Menschen drängt sich der Vergleich von Antifa und SA geradezu auf .


Sigmar Salzburg

23.07.2017 09:36   Rechtschreibforum   >   Verantwortungslose Politiker   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Hamburg

Bildungsstudie Hammburgs Schühler machen zu fiele Feler

Von Julia Witte genannt Vedder | Stand: 19.07.2017 |

Das Gesamtergebnis der neuen Studie zum Lernstand von Hamburgs Schülern könne sich sehen lassen, findet Schulsenator Ties Rabe (SPD). Im sogenannten Bildungstrend des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB), den die Kultusministerkonferenz für alle Länder eingeführt hat, landen die Hamburger Neuntklässler auf Rang fünf im Vergleich mit Gleichaltrigen aller 16 Bundesländer...

Nicht verbessert – zumindest nicht, was die Platzierung betrifft – haben sich die Schüler der Hansestadt dafür im Bereich Rechtschreibung. 2009 lagen sie mit 478 Punkten auf dem vorletzten Rang. In der aktuellen Studie reichten 490 Punkte auch nur für Platz 14, den sich Hamburg mit Berlin teilt und der damit auch der vorletzte ist. Nur die Bremer Schüler waren in beiden Jahren noch schwächer...

FDP-Schulexpertin Anna von Treuenfels-Frowein reicht das noch nicht. Der Schulsenator müsse „konkrete Maßnahmen zur Stärkung der Kernkompetenzen“ von Schülern – und dazu zähle nun mal auch die Rechtschreibung – ergreifen. „Der 14. Platz ist eine Blamage für Hamburg und erschwert den jungen Menschen ihren weiteren Lebensweg enorm“, sagte von Treuenfels-Frowein...

Der neue Erkenntniswert tendiere jedoch gen null, kritisierte die neue schulpolitische Sprecherin der CDU, Birgit Stöver.

Die Studie dokumentiere zwar vieles sehr ausgiebig, habe aber eine große Schwäche, denn „die Ursachen bleiben im Dunkeln, obwohl diese für künftige Handlungsansätze zentral sind. Wie erklärt sich beispielsweise die Tatsache, dass die Hamburger Schüler in Englisch gut abschneiden, dafür aber im Bereich der Orthografie bundesweit nur auf dem vorletzten Platz landen?“ ...

welt.de 18.7.2017

Wenn die Schüler in Englisch trotz der zwanzigfach schwierigeren Orthographie besser sind als im Deutschen, dann zeigt das, daß die wohl zweistelligen Milliarden für die Rechtschreib„reform“ völlig nutzlos in den Sand gesetzt wurden und daß die zwanzigjährige Belemmerung von 80 Millionen Deutschen nichts anderes war als eine üble Volksbelästigung – in Gang gesetzt von Politikern und Bildungsfunktionären, um sich wichtig zu machen und Betriebsamkeit vorzutäuschen. Und von etlichen auch, um wieder einmal mit der deutschen Vergangenheit zu brechen.

Sigmar Salzburg

22.07.2017 14:00   Rechtschreibforum   >   Mehr Rechtschreibfehler als früher   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Der Schleimbeutel Sigmar Gabriel

Immer wieder hörens- und sehenswert – Nicolaus Fest stellt die Versager-Altparteien bloß:
Nicolaus Fest hat Matthias Potts Video geteilt.
21. Juli 2017

Mein Lieblingssatz der Woche: "Die Türken haben dieses Land aufgebaut, sie sind für den kulturellen Reichtum mitverantwortlich..."
https://www.facebook.com/matthias.pott.politik/videos/661100184095865/
Als Sigmar Gabriel noch in den Windeln lag, hatte ich schon Städte wie Hamburg, Lübeck und Hannover besichtigt und festgestellt, daß es kaum noch Spuren der Bombardements auf diese Städte gab. Alles war schon mehr oder weniger schön wiederaufgebaut, bevor auch nur ein Türke Deutschland betreten hatte.

Das Anwerbeabkommen mit der Türkei folgte der von den Gewerkschaften erzwungenen Arbeitszeitverkürzung, der Abschottung von Arbeitskräften aus der DDR durch Mauer und Stacheldraht und der Erpressung durch NATO und USA, die Türkei gegen die UdSSR einzubinden.

Dreißig Jahre lang konnte von Kultur keine Rede sein. Dann erkannten die islamischen Staaten die Möglichkeit der Eroberung durch Ein- und Unterwanderung, durch Geburten und „Flüchtlinge“ und förderten den Moscheenbau, um Europa ihrer Wüstenreligion zu unterwerfen.

Die Zusammensetzung vieler Schulklassen in den Ballungsgebieten zeigt, daß der Erfolg nahe ist. Schleimer wie Gabriel versuchen nun, moslemische Stimmen zur Abschaffung Deutschlands für ihre absteigende Partei zu ergattern.



Sigmar Salzburg

22.07.2017 09:47   Rechtschreibforum   >   Verantwortungslose Politiker   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Astrid Schulz an Eltern im SHEV

[SHEV] Josef Kraus: „ALLES FÜR ALLE“ – Phrase der Gleichmacherei / "Abitur für alle"

„ALLES FÜR ALLE“ – Phrase der Gleichmacherei
http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/alles-fuer-alle-phrase-der-gleichmacherei/

Wer liest und hört sie nicht tagtäglich, die Phrase mit den sieben Buchstaben „… FÜR ALLE“? Alles soll es für alle geben: „Bio für alle!“ „Golfen für alle!“ „Kunst für alle!“ „Oper für alle!“ „Grundeinkommen für alle!“ „Yoga für alle!“, „eMobilität für alle!“ „Gutes Essen für alle!“ „Gesundheit für alle!“ Werbe- und Marketing-psychologisch rechnen sich solche Sprüche, auch wenn es sich – volkswirtschaftlich betrachtet – in vielen dieser Fälle um ein knappes Gut handelt. Und eine „Ehe für alle“ inklusive „Adoptionsrecht für alle“ sowie ein „Asyl für alle“ mögen Trophäen oder zumindest Sedativa für besonders Progressive sein – für betroffene und nicht-betroffen Gutmeinende. Alles recht und schön. Alles schön und nichts recht.

Schwierig wird es, wenn „FÜR ALLE“ etwas reklamiert wird, was es nicht für alle geben kann: „Gymnasium für alle!“ „Abitur für alle!“ Denn wenn alle am Gymnasium sind, dann ist keiner mehr am Gymnasium, weil das dann keine Schule mit gymnasialem Anspruch mehr sein kann. Und wenn alle Abitur haben, dann hat keiner mehr Abitur, und dann könnte man das Abiturzeugnis zusammen mit der Geburtsurkunde ja gleich beim Standesamt mit abholen lassen. Der Staat könnte sich dann Hunderttausende an Lehrerstellen sparen; er könnte Eltern und deren womöglich weniger begabten Kindern viel Stress und viel Nachhilfekosten ersparen.

Eine angeblich international renommierte Erziehungswissenschaftlerin schlug kürzlich vor, alle Schulen in Gymnasien umzubenennen, denn dann könne jeder sagen: „Ich gehe aufs Gymnasium“. Getoppt wird das Ganze pseudo-pädagogisch und in maßloser Extrapolation mit dem Buchtitel „Jedes Kind ist hochbegabt“ eines sogenannten Hirnforschers aus Göttingen. Also auch „Hochbegabung für alle!“ und „Exzellenz für alle!“

Egalitarismus, Gleichmacherei also wohin man schaut – gefördert gerade von Geistern, die gerne „diversity“ auf den Fahnen stehen haben und die jede Ungleichheit skandalisieren: Alle Menschen, Strukturen, Werte, Inhalte, ja sogar alle Geschlechter (von denen es ja laut Genderideologie nicht nur zwei, sondern angeblich bis sechzig gibt) sollen gleich, ja gleich gültig (gleichgültig?) sein. Aber wer kennt in Zeiten der Rechtschreibreform noch den Unterschied zwischen „gleich gültig“ und „gleichgültig“? Es scheint zu gelten: Was nicht alle können, darf keiner können; was nicht alle haben, darf keiner haben; was nicht alle sind, darf keiner sein...

Weiter bei tichyseinblick.de 18.07.2017

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Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See



Kevin Kraus

21.07.2017 05:55   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Netzwerkdurchsetzungsgesetz oder Netzwerkdurchsetzungsgesetz?

... oder einfach nur „Netzwerkzersetzungsgesetz“?

Björn Höcke schreibt – entgegen seiner Gewohnheit – im „reformierten“ Stil einen Offenen Brief an den Bundespräsidenten, wohl um der Staatsmacht oder der Medienmafia keinen Grund zu geben, den Brief verstümmelt darzustellen. Zur offensichtlichen Gesetzwidrigkeit des Vorgehens der „Volksvertreter“ kommt noch die Volksverdummung durch den Zwangsgebührensender ARD:
Björn Höcke · 19. Juli 2017·

... Im Zuge der Berichterstattung über die Beschlussfassung wurde bekannt, dass entgegen den in der ARD gesendeten Bildern nicht das Plenum des Deutschen Bundestages abstimmte, sondern allenfalls einige wenige Abgeordnete im Plenum zugegen waren.

Das Gesetz wäre damit neben seiner materiellen Verfassungswidrigkeit auch formell nicht wirksam zustande gekommen. Artikel 40 Absatz 1 Satz 2 Grundgesetz und § 45 Absatz 1 der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages verlangen für die Beschlussfähigkeit die Anwesenheit der Hälfte der Mitglieder des Bundestages im Sitzungssaal.

Wie die Live-Fernsehübertragung des Senders Phönix belegt, waren nicht einmal 10 Prozent der Abgeordneten im Saal. Diese Unterschreitung der Beschlussfähigkeit muss der sitzungsleitende Präsident Lammert bemerkt haben und hätte von sich aus die Sitzung nach § 45 Absatz 3 Satz 1 der Geschäftsordnung aufheben müssen.

Das ist übrigens derselbe Präsident Norbert Lammert, der zum Ende des vorangegangenen Tagesordnungspunktes die nach 27 Jahren der Zugehörigkeit zum Deutschen Bundestag scheidende Abgeordnete Erika Steinbach auf schäbigste Art und Weise abkanzeln und belehren zu müssen glaubte... *
Der genannte Abstimmungsskandal wurde hier schon angesprochen. Die LINKE soll sich ablehnend zum Gesetz geäußert haben. Sonst hat man von der sogenannten Opposition im Reichstag kaum etwas gehört.

Sigmar Salzburg

20.07.2017 14:53   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


HaOlam

Schockierende Studie des AJC:
An Berlins Schulen eskalieren Islamismus und Antisemitismus


... Bei der Untersuchung hatte man in Kooperation mit dem "Landesinstitut für Schule und Medien in Berlin Brandenburg" Lehrkräfte aus 21 Schulen in acht Berliner Bezirken im Sekundarbereich befragt. Darunter waren Schulen mit einem hohen Anteil von Schülerinnen und Schülern mit türkischem oder arabischem Migrationshintergrund - aber auch Schulen in sehr bürgerlichen Gegenden.

Darüberhinaus berichten Lehrer, daß sich Schüler auch schon als „islamische Moralwächter“ betätigen und andere Schüler kontrollieren bzw. unter Druck setzen und „maßregeln“. Zum zunehmenden Einfluß radiakler Moscheen und Koranschulen heißt es beim rbb unter Bezug auf die AJC-Studie:

In der AJC-Befragung berichtet ein Lehrer, dass er seit 15 Jahren beobachte, dass einige Schüler regelmäßig die Berliner Al Nur-Moschee besuchen: "Wir fragen uns, wie geschickt die Gehirnwäsche ablaufen muss, damit die Schüler so schnell so antiwestlich, so antiamerikanisch sowieso, aber auch antisemitisch werden. Wir müssen da mit aller Kraft dagegensteuern - und es gelingt uns auch bei einigen, aber nicht bei allen." [S.13]

Das die Zustände in Berlin keine Ausnahme oder kein „Einzelfall“ sind, macht der Vorsitzende von Honestly Concerned, Sacha Stawski, auf Facebook in einem Kommentar zur Studie klar, in dem von vergleichbaren Zuständen etwa an Schulen in Frankfurt berichtet.

Link zum Thema: Download der AJC Studie (296,52 KB)

haolam.de 20.7.2017

432 Wörter: 3 dass, 1 muss (zitiert), 1 falsches das; traditionell: 1 daß, Einfluß; 3x Flüchtigkeit.

Die alten Juden, die mitunter in HaOlam geschrieben haben und noch einwandfreies traditionelles Deutsch beherrschten, werden weniger.


Sigmar Salzburg

20.07.2017 10:09   Rechtschreibforum   >   Ein Volk zu Schreibstümpern gemacht   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Ein Lehrer sagt es:

Björn Höcke 17. Juli 2017

Deutschland war einmal weltweit berühmt für sein hervorragendes Bildungssystem. Aber das ist nun schon einige Jahrzehnte her…

Denn genau das hat sich inzwischen drastisch geändert. Das liegt maßgeblich an den ständigen ideologischen Experimenten, die Sozialdemokraten, Grüne und Linke auf Kosten der Schüler und Studenten – und damit in letzter Konsequenz auf Kosten unserer Wirtschaft und Gesellschaft – austragen.

Selbst katastrophale Ergebnisse bei den Pisa-Studien hielten diese Gesinnungstäter nicht davon ab, das Bildungsprogramm weiterer Bundesländer zu demontieren, sobald sie dort die politische Macht dazu erlangten.

Ursache dafür sind die Utopien der Linken, die einen »neuen Menschen« schaffen und ihre ideologische Hegemonie auf Dauer zementieren wollen. Denn einen objektiv erkennbaren Anlaß für die »Bildungsreformen« gab es nicht.

Solche Gesellschaftsexperimente sind völlig unverantwortlich. Werte, die sich über Generationen bewährt haben, darf man nicht für politische Modetrends opfern.

Mein Kommentar:
Das ist genau meine Beobachtung seit 60 Jahren und meine Erfahrung mit eigenen und fremden Kindern: Keine der permanenten Revolutionen und „Reformen“ im Bildungswesen war nötig und nützlich – am wenigsten die sogenannte Rechtschreib„reform“. Zum Halten des Bildungsniveaus hätte es nur einer etwas besseren Ausstattung der Schulen bedurft – und heute einer Abschottung gegen die Elendsinvasionen aus aller Welt .



Sigmar Salzburg

20.07.2017 03:53   Rechtschreibforum   >   Bildungsstandards   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Die ehrenwerte Gesellschaft

In Shakespeares Drama „Julius Cäsar“ nennt Marc Antonius den Volkshelden und Mörder Cäsars, Brutus, in seiner Grabrede so oft einen „ehrenwerten Mann“, daß das Volk schließlich daran zu zweifeln beginnt. Das wird dem Anwalt Joachim Nikolaus Steinhöfel mit seiner Rede auf unsere oberste Forza Bruta nicht so leicht gelingen, selbst wo sie dabei ist, dem hier länger lebenden Volk das Grab zu schaufeln:
Denn Frau Merkel ist eine ehrenwerte Frau.

Wer nicht für Merkel ist, ist ein Arschloch“ lautet die in der CDU von Generalsekretär Tauber ausgegebene Parole.
Arschlöcherinnen und Arschlöcher, schließt euch zusammen! Frau Merkel baut sich hier ihre DDR.2:
Allzu häufig kapituliert der deutsche Rechtsstaat vor seinen Gegnern. Kriminelle können mit der Milde der Justiz rechnen, rechtsfreie Räume werden geduldet, bei muslimischen Parallelgesellschaften ebenso wie bei Linksextremisten. So stand es in der „Neuen Zürcher Zeitung“. Aber sie wissen ja, die Schweizer Zeitungen sind das neue Westfernsehen.
Und wieder hat nichts mit nichts zu tun, hier mit links:
Panorama-Redakteur Volker Steinhoff: „Es fällt zurzeit wirklich schwer, nicht an eine Verschwörung zu glauben: einen geheimen Plan der Hamburger Polizei, um die Stadt in rauchende Trümmer zu verwandeln.“

steinhoefel.com 15.7.2017
Leider können wir der brillanten Fechtkunst Steinhöfels nicht weiter folgen, sondern müssen uns dem Hauptgeschäft zuwenden, der alternativen Reformdurchsetzungsforschung:

2721 Wörter: 7 dass (davon 2 zitierte), 5 sonstige „neue“ ss; – traditionell: 1 daß, Beschuß, Prozeß, Beschlußlage, Haß, Rechtsausschuß, den kürzeren ziehen; – falsche ss: schmeissend, begrüssenswert ...

Aber um Himmels willen keine Anstrengungen unternehmen, um die „Stussschreibung“ besser zu beherrschen. Jedes prominente Opfer ist jetzt wichtig!



Sigmar Salzburg

19.07.2017 13:42   Rechtschreibforum   >   Ein Volk zu Schreibstümpern gemacht   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln