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Die 20 neuesten Rechtschreibbeiträge ...


Schnell vollendete Tatsachen schaffen, über Recht reden wir später.

Gutachten sieht unklare Rechtsgrundlage für Grenzöffnung
Von Robin Alexander

... Wenige Tage vor der Bundestagswahl sorgt ein Gutachten zur Flüchtlingskrise für Aufregung. Ausgerechnet die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages stellen darin die Frage, ob das Parlament im Herbst 2015 nicht über den Massenzuzug hätte abstimmen müssen. Die Juristen des Parlaments stellen fest, dass die Bundesregierung bis heute nicht erklärt hat, auf welcher Rechtsgrundlage sie damals entschied. Das Gutachten liegt der WELT vor.

Unter Verweis auf „Wesentlichkeitslehre“ und das „Demokratie- und Rechtsstaatsprinzip“ sei der Gesetzgeber verpflichtet, „in grundlegenden normativen Bereichen … alle wesentlichen Entscheidungen selbst zu treffen“, argumentieren die Juristen. ...

Das Gutachten der Wissenschaftlichen Dienste führt weiter aus, dass die Bundesregierung bisher keine Angaben über die rechtliche Grundlage ihrer Entscheidung gemacht habe. Eigentlich hätten die aus dem sicheren Drittstaat Österreich kommenden Flüchtlinge an der Grenze abgewiesen werden müssen...

Das Gutachten ist brisant, weil sowohl die FDP als auch die AfD angekündigt haben, nach einem möglichen Einzug in den Bundestag einen Untersuchungsausschuss zur Flüchtlingspolitik Merkels einzusetzen...

welt.de 21.9.2017

Da ist sie wieder, die „Wesentlichkeitslehre“ neben dem „Demokratie- und Rechtsstaatsprinzip“. Nach der selbstherrlichen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ist es unwesentlich, wenn Politiker ein 80-Millionen-Volk mit Schülergeiselnahme und Medien-Dressur auf ein neues „Dass-Deutsch“ umerziehen, selbst gegen Volksabstimmungen.

Aber wenn sogar die gleichen Verfassungsrichter außer Dienst in der Frage der „Flüchtlinge“ die „Wesentlichkeit“ anerkennen, kreuzt ungefragt der auf SPD-Fahrschein amtierende Präsident des Gerichts auf, und argumentiert im Sinne der Regierung. Wesentlich darf also nur sein, was für die durchsetzende Regierung unwesentlich ist.



Sigmar Salzburg

22.09.2017 11:48   Rechtschreibforum   >   Verantwortungslose Politiker   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Kein Geld für Rentner, aber 400000 Euro für Fernsehintendanten

Rentnerin in München 2000 Euro Strafe – weil sie Pfandflaschen sammelte

Immer mehr Menschen müssen sich im Alter etwas zur Rente hinzuverdienen
Sie wollte sich nur die Rente aufbessern: Weil eine 76-Jährige am Münchner Hauptbahnhof eine Flasche mitnahm, muss sie nun eine hohe Geldstrafe zahlen. Die Bahn beruft sich auf die geltende Hausordnung... Es kam zu einem Strafverfahren, in dem gegen sie eine Geldstrafe von 2000 Euro verhängt wurde. Zuerst hatte die Münchner „tz“ über den Fall berichtet.

welt.de 21.9.2017

Wer keinen Fernseher hat, aber über 400 Euro Rente, dem werden noch Gebühren für den Volksverdummungsfunk abgepreßt – mindestens sinnlose 2 Milliarden von gänzlich unbeteiligten Bürgern.

Mindestens 10 Milliarden wurden gegen den Volkswillen durch die idiotische Rechtschreib„reform“ verbuddelt. Die ganzen Schul- und Bildungs„reformen“ haben für -zig-Milliarden nur Konfusion produziert. Gegen den Volkswillen wurde auch der Euro eingeführt und damit die Spielwiese für die unfähigste Kanzlerin der Bundesrepublik eröffnet. Björn Höcke, viel geschmäht wegen seiner Ehrlichkeit, zählt auf (ab Minute 13:50):


https://youtu.be/t9e1X65u7NY

1 Milliarde jährlich für deutsche Auslandseinsätze
5 Milliarden jährlicher Beitrag für die EU
30 Milliarden jährlich für die Energie„wende“
50 Milliarden jährlich für die [zu 98 Prozent] illegalen Zuwanderer von 2015
300 Milliarden jährlich für Zinsverluste der Eurorettung 2008
600 Milliarden Hilfen für die EU-Pleiteländer
870 Milliarden für Target2-Zinsverluste ...

„Merkels Kanzlerschaft ist wie ein verlorener Krieg für uns.“

Und dann werden die durch diese Politik verarmten Rentner noch fürs Flaschensammeln verfolgt und bestraft. Höcke hatte recht: Diese Kanzlerin sollte in einer Zwangsjacke aus ihrem Amt geführt werden.


Sigmar Salzburg

22.09.2017 09:36   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Volksverdummung im Fernsehen

Zehn Jahre nach Kerner: Eva Herman packt aus.
Wissensmanufaktur

Am 18.09.2017 veröffentlicht

Gibt es bezahlte Talkshow-Claqueure, Manipulationen hinter den Kulissen und politische Schulungen für Moderatoren?

https://youtu.be/od0OkXN3hjE

Ergänzung: Vor dreieinhalb Jahren berichtete Akif Pirinçci vom ZDF, daß ein mit ihm auf 15 Minuten geplantes Interview plötzlich unhörbar von der Regie abgebrochen wurde. Bis dahin galt er bei den öffentlichen Anstalten noch als Vorzeige-Migrant.


Sigmar Salzburg

22.09.2017 07:27   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Kein Verlaß auf das Verfassungsgericht

Wir wissen, daß die höchsten Richter nicht unabhängig sind, denn sie gelangen auf Gnadenerweis derjenigen Politiker in ihre Stellung, über die sie später urteilen sollen. So mahnte während der Rechtschreib„reform“ der ehemalige Verfassungsrichter Prof. Ernst Gottfried Mahrenholz die Vernunft der Tradition an:
„In der Neuregelung der Daß-Schreibweise haben die Minister ihre Kompetenz überschritten... Hier kann ein Eingriff, der die bisherige Funktion eines Buchstabens betrifft, eine Veränderung seines überlieferten „Ortes“, nicht aus der Kompetenz für Schulfragen gerechtfertigt werden...“ (Süddeutsche Zeitung 23./24. 08.1997).
Ein Jahr später räumte dennoch das Bundesverfassungsgericht unter Hans-Jürgen Papier den Kultusministern eine praktisch unbegrenzte Narrenfreiheit bei der „Reform“ ein – ausdrücklich deren statistische Ausklammerung der ss-Regel akzeptierend.

Aber selbst dem Laissez-faire-Richter Papier, inzwischen außer Dienst, war 2016 Merkels gesetzwidrige Grenzöffnung zuviel und er rügte, ebenso wie sein Kollege di Fabio, die Mißachtung von Recht und Gesetz. Der darauf folgende Polenböller-ähnliche Knall aus dem Verfassungsgericht ist den meisten entgangen. Vera Lengsfeld beobachtete am 17.1.2016 das Agieren des Verfassungsgerichtspräsidenten mit dem reformwidrigen Namen:
Kaum hatten die beiden ehemaligen Verfassungsrichter di Fabio und Papier ihre Gutachten veröffentlicht, in der sie zu dem Schluss kamen, dass die Politik der offenen Grenzen, die Kanzlerin Merkel im Alleingang implementiert hat, von unserer Verfassung nicht gedeckt ist, geschieht etwas, das einmalig im demokratischen Deutschland gewesen sein dürfte.

Unser oberster Verfassungsrichter Andreas Voßkuhle hat sich, wie die Frankfurter Rundschau triumphierend berichtet, „im „Deutschlandfunk“ zu Wort gemeldet und ebenfalls daran erinnert, dass das Asylrecht unbegrenzt für jedermann gelte, also eine „Obergrenze“ unzulässig sei.“ Natürlich weiß die FR, dass Voßkuhle damit seine von der Verfassung festgelegte Neutralitätspflicht verletzt und fügt an zwei Stellen hinzu: „Wie es seinem Amt entspricht, hält sich Voßkuhle mit einer Bewertung der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung zurück.“

Das ist ein dreister Versuch, die Leser für dumm zu verkaufen, denn natürlich hat Voßkuhle ein Votum zugunsten der Flüchtlingspolitik der Kanzlerin abgegeben...

Fast zeitgleich veröffentlichte die FAZ gestern einen Artikel von Christian Hillgruber über einen Geheimerlass zur Öffnung der Grenzen...
Ja, wenn selbst uns die rechtswidrigen Kungeleien der politischen Klasse entgangen sind, wie sollen dann am Sonntag die Bürger das Kreuz an der richtigen Stelle machen.


Sigmar Salzburg

21.09.2017 17:30   Dokumente   >   Bundesverfassungsrichter   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Fest mit unerhörtem Mut:

Schon das vierte Wort ein widerständiges „Muß“!

Nicolaus Fest 21. Sept. 2017
Nach der Bundestagswahl muß es im Deutschen Bundestag eine starke Opposition geben: die Alternative für Deutschland. Helfen Sie uns dabei mit Ihrer Stimme für die AfD! - Bitte teilen!

Sigmar Salzburg

21.09.2017 09:49   Rechtschreibforum   >   Nein zu Heyse 3   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Der 100-Prozent-Sankt-Martin war nie mehr als ein Tüten-Kasper der SPD

Zu den Sorgen der Deutschen fällt Schulz nur noch „Nazi“ ein!
„Vorgeschlagener Beitrag“.
Martin Schulz
Gesponsert

In wenigen Tagen könnte eine rechtsextreme Partei im Deutschen Bundestag sitzen - zum ersten Mal seit 1945. Das dürfen wir nicht zulassen! Deshalb: Sprechen Sie mit Ihren Freunden, mit Ihren Kollegen, mit Ihren Familien. Machen Sie klar: Die AfD ist keine Alternative für Deutschland - sie ist eine Schande für unser Land!

Solche Typen, die Nazi-Verbrechen verharmlosen, die eine Abkehr von unserem Gedenken an den Holocaust fordern, die gegen Flüchtlinge hetzen und eine deutsche Staatsministerin ‚in Anatolien entsorgen‘ wollen, haben in unserem Parlament nichts verloren.

Also: Gehen Sie wählen. Zeigen Sie Haltung für unsere Demokratie. Mit Ihrer Stimme für die SPD.
In Wirklichkeit verharmlost Martin Schulz die Nazi-Verbrechen, indem er natürlichen Patriotismus als Nazi-Verbrechen darstellt – typische Taktik der scheindemokratischen Volksentscheid-Annullierer-Partei.

Sigmar Salzburg

21.09.2017 09:19   Rechtschreibforum   >   Verantwortungslose Politiker   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Sprachentwicklung

Mein Deutsch, dein Deutsch

Schauderhaft kreativ: Der „Bericht zur deutschen Sprache“ beschreibt Phänomene wie das Gendersternchen und sterbende Dialekte.

von Anja Kühne

Wie geht es dem Deutschen? Aus konservativer Sicht nicht besonders gut: Die deutsche Sprache wird von Anglizismen überwuchert, der Genitiv scheint so schwer angeschlagen wie die Dialekte, und die Orthografie ist von der Rechtschreibreform verstümmelt. Zusätzlich wird das Deutsche von Randgruppen gequält: Nach dem großen I der FeministInnen muss es das Gendersternchen erdulden, Jugendliche mit Migrationshintergrund erfinden in ihrem wilden Sprach-Mischmasch eine neue Grammatik, und in der Politik werden Wahlprogramme in „Leichter Sprache“ zum Standard erhoben. Allerdings: All diese Phänomene lassen sich auch optimistisch betrachten. Dann zeugt der Sprachwandel von der großen Flexibilität der deutschen Sprache, die dank der Kreativität ihrer Sprecherinnen und Sprecher ständig reicher wird.

Verfällt die deutsche Sprache oder blüht sie? „Weil Nani hatte keine Zeit“, „wegen dem schlechten Wetter“ – solche Sätze müssten der Eleganz des Deutschen ja eigentlich keinen Abbruch tun, erklärt der Linguist Wolfgang Klein (Nijmegen). Er selbst fände solche Formulierungen aber „schauderhaft“: „Was von den Normen abweicht, die man uns in der Kindheit eingebleut oder eingebläut hat und die von den Autoritäten eingehalten werden, empfindet man als falsch, als schlecht, als hässlich, als Deppensprache; es kennzeichnet den Ungebildeten. Varietäten sind aber nie in sich selbst falsch. Sie sind nur anders als jene, die man selber hochhält.“ Klein präsentierte am Mittwoch in Berlin gemeinsam mit anderen Linguistinnen und Linguisten den „Zweiten Bericht zur Lage der deutschen Sprache“.

Die Linguistik betrachtet sich nicht als Sprachpolizistin, sie sieht es als ihre Aufgabe, die Sprache zu beschreiben: „Die letzte Normautorität ist aus dieser Sicht die Sprachgemeinschaft selbst“, erklärte der Potsdamer Linguist Peter Eisenberg. „Es macht keinen Sinn, gegen den Sprachgebrauch normativ anzustinken.“

Das Gendersternchen - ein "Willkürakt"

Eisenberg hat gleichwohl verschiedene Phänomene gesichtet, die in der Öffentlichkeit Besorgnis erregen. So geht er, ein entschiedener Gegner der Rechtschreibreform, davon aus, dass diese „dem Orthographieunterricht quantitativ und qualitativ viel Wasser abgegraben hat“, was mit ein Grund für die nachlassenden Rechtschreibfähigkeiten bei Schülern sei. Den Wunsch nach „politisch korrekter Sprache“ hält Eisenberg für eine Bevormundung. Auch geschlechtergerechte Sprache („BäckerInnen“, „Bäcker_innen“ oder „Bäcker*innen“) lässt er nicht wie andere Linguisten als nützliche Innovationen der Sprachgemeinschaft gelten. Denn hier handle es sich nicht um sprachliche Evolution, sondern um „Willkürakte“ [....]


"Er ist voll geil jetzt, macht disch rischtisch platt so, voll der Killer"

Um Zugehörigkeit zur Gruppe geht es auch beim innovativen Deutsch von Jugendlichen mit türkischem Migrationshintergrund, in der Öffentlichkeit „bald Türkendeutsch, Kanaksprak, Türkenslang oder Kiezdeutsch“ genannt, wie Norbert Dittmar (Berlin) und Yazgül Eimeek (Münster) schreiben. Der Ethnolekt unterscheide sich deutlich vom „Gastarbeiterdeutsch“ der sechziger und siebziger Jahre; er dient dazu, eine eigene Identität im Gastland der Eltern und Großeltern aufzubauen. [...]

Die „Koronalisierung des Ich-Lauts“ („disch“, „rischtisch“), die besonders von türkischstämmigen Jugendlichen benutzt werde, diene offenbar dazu, sich damit als „anders als die Mitglieder der Mehrheitsgesellschaft“ zu erkennen zu geben, er gehört zum „subkulturellen Gegengestus“, erklären Norbert Dittmar und Yazgül Eimeek. Denn während die Generation der türkischen Gastarbeiter tatsächlich Probleme mit der Aussprache des Ich-Lauts hatte, treffe dies auf die junge Generation nicht zu. [...]

„Vielfalt und Einheit der deutschen Sprache. Zweiter Bericht zur Lage der deutschen Sprache“. Hrsg. Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung/Union der deutschen Akademien der Wissenschaften 2017. Stauffenberg Verlag, 331 Seiten, 29,95 Euro.

tagesspiegel.de 20.9.2017 (gekürzt)

Eben habe ich im Wartezimmer im „Schlei-Boten“ dazu etwas gänzlich Gegenteiliges gelesen:

„Die Lage der deutschen Sprache ist sehr gut. Das oft fehlerhafte Schreiben in Chats und Messenger-Diensten beeinträchtigt das Schreiben anderer Texte aus Sicht einer Expertin kaum. Die Schreiber seien in der Lage, zu unterscheiden und ihre Sprache anzupassen, sagte die [im obigen Artikel nicht erwähnte] Sprachforscherin Agelika Storrer... (Schlei-Bote 21.9.2017)

Sigmar Salzburg

21.09.2017 09:04   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Tagesspiegel-online   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Feingefühl und Totschlagsargumente

Die Sprachwissenschaflerin Elisabeth Wehling sorgt sich – jedenfalls laut Twenteenie-Magazin „bento“ (spiegel.de) – um die Willkommenskultur, wenn „Flüchtlinge“ nicht „Geflüchtete“ genannt werden.

Die Wehlingsche Feinfühligkeit ist aber nur einseitig erwünscht. Gegen Deutsche, die ihr Vaterland erhalten und bewahren wollen, die nie etwas mit Naziverbrechen zu tun hatten, sind dagegen die schlimmsten Unterstellungen erlaubt. „Nazi“ ist heute bereits, wer nicht von einer „Flüchtlings“welle überrollt werden will oder sich Gedanken macht, warum deutsche Jugendliche hinter einem Transparent „Deutschland du mieses Stück Scheisse“ herlaufen.
Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat es klar formuliert. Er fürchte, dass mit einem Einzug der AfD in den Bundestag "zum ersten Mal nach Ende des Zweiten Weltkriegs im deutschen Reichstag wieder echte Nazis sitzen, sagte er im Interview mit t-online.de. ...*

Linken-Spitzenkandidatin Sahra Wagenknecht warnt, die AfD brächte "Halbnazis oder sogar richtige Nazis" mit...*

Auch Grünen-Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt hofft, mit dem Schreckgespenst AfD die Unentschlossenen zu den Urnen zu treiben. Sie sagt: "Die Gefahr, dass die Nazis von der AfD in den Deutschen Bundestag einziehen ...*

t-online.de 18.9.2017
Seit 1947 erlebe ich Wahlen. In fast allen Parteien gab es damals ehemalige Nazis, aber nicht einmal bei Gründung der NPD erhob sich solch ein irres „Nazi“-Geschrei wie jetzt gegen die AfD. Offensichtlich haben die Versager der Altparteien Angst, daß Teile des medial zwangsverblödeten Volks doch noch gewahr werden, was mit ihrem Deutschland geschieht.



Sigmar Salzburg

19.09.2017 05:10   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   Politisch korrekte Sprache   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Schlichtdenker & Versager: Stegner & Merkel

Ralf Stegner‏ @Ralf_Stegner 18. Sep. 2017
Ralf Stegner hat Klaus Geiger retweetet
Was die SPD "muß" lassen wir uns gewiss nicht von anderen sagen. Schon gar nicht von denen, die es noch nie gut mit uns meinten.

Ralf Stegner @Ralf_Stegner 18. Sep. 2017
Ralf Stegner hat dpa retweetet
Schlimmster Skandal organisierten Machtmissbrauchs in Geschichte der Bundesrepublik durch Barschel-CDU im Norden. 1987: Zeit zum Aufklaren!

dpa@dpa
#OnThisDay 1987: Im «Waterkantgate» gibt Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Uwe Barschel sein «Ehrenwort» http://www.picture-alliance.com/content/history/

Jürgen Fritz‏ @Juergen_Fritz 18. Sep. 2017
Antwort an @dpa...
Merkels wahres Ziel für Deutschland
...
„Wir schaffen das!“ sagte die „Flüchtlingskanzlerin“ Anfang September 2015 plötzlich, nachdem sie am 15. Juli, also nur wenige Wochen zuvor, noch gesagt hatte:

„Wenn wir jetzt sagen, ‚Ihr könnt alle kommen, und ihr könnt alle aus Afrika kommen und ihr könnt alle kommen‘, das, das können wir auch nicht schaffen.“...

Am 7. Oktober, als sich das Chaos, das sie mit ihrer Grenzöffnung vom 4. September angerichtet hatte, längst abzeichnete, war Merkel dann in Anne Wills TV-Sendung eingeladen. Natürlich als Exklusiv-Gast. Und im Verlauf der Sendung stellte Will folgende Frage:

„Was bleibt übrig von dem ‚Wir‘, von dem Sie sprechen, wenn alles geschafft ist?“

Und nun hören Sie bitte, was Merkel, der die Frage sichtlich unangenehm war, nach kurzem Zögern darauf antwortete:...

„Was übrig bleibt von dem ‚Wir‘? – Na möglichst viele Menschen in Deutschland.“
...
[Das heißt, nicht Qualität, sondern Masse ist erwünscht! Es folgen Invasionsvorhersagen von Heinsohn ...]

Sigmar Salzburg

18.09.2017 16:11   Rechtschreibforum   >   Verantwortungslose Politiker   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


17. September 1999

Rechtschreibputsch in Schleswig-Holstein:
Die Altparteien annullieren gemeinsam den Volksentscheid
gegen die Rechtschreib„reform“.

Heute schwätzen sie wieder viel von Demokratie und agitieren gegen Parteien,
die für Volksentscheide nach Schweizer Vorbild eintreten.

Josef Kraus hat am 17. September in „Tichys Einblick“ vielleicht nicht an dieses Datum vor 18 Jahren gedacht, wir aber schon:



Schlechter geht immer
Wenn Schlechtschreibung – pädagogisch verbrämt – zur Reform geadelt wird

Von Josef Kraus
So, 17. September 2017

Generationen von Schülern habt ihr Reformer als Versuchskaninchen missbraucht und ins Nirwana Schlechtschreibung geführt. Vor allem aber habt ihr Klassenkämpfer so die Kinder aus sozial schwächeren Schichten in deren Herkunftsmilieus eingesperrt.

Nun wird öffentlich mal wieder über die nachlassenden Rechtschreibleistungen unserer Kinder lamentiert. Zu Recht! Aber dem verworrenen Bündel an Ursachen für das Schreibdesaster nähert man sich – wenn überhaupt – nur mit spitzen Fingern. Denn nach deren realem oder gar nur epigonalem Marsch durch die Institutionen wollen es zu viele „Bildungs“-Politiker und „Bildungs“-Forscher nicht so genau wissen, was die Hintergründe sind. Ja, es hat eine Menge mit den 1968ern und den aus ihnen hervorgegangenen pseudo-soziologischen und pseudo-pädagogischen Discountprofessuren zu tun. Schlechtschreibung ist keine Reform.

„Herrschaftsinstrument“ Rechtschreibung

1968: Damals erklärte man die Rechtschreibung zum „Herrschaftsinstrument“, das es im Interesse der Schaffung einer klassenlosen Gesellschaft zu zertrümmern gelte. Ganz gefangen in der Denke dieser Leute, wurden – in manchen deutschen Ländern radikaler, in anderen verhaltender – Diktate und Noten für die Rechtschreibung abgeschafft. Der Wortschatz, den ein Zehnjähriger aktiv beherrschen sollte, wurde von 1.100 auf 700 Wörter reduziert. Statt sie zusammenhängende Sätze basteln zu lassen, werden den Kindern heute bis in höhere Klassen „Lernstandtests“ abverlangt, in denen sie nur noch Textlücken zustöpseln bzw. richtige/falsche Antworten ankreuzen müssen. Der Deutschunterricht wurde in der Grundschule zulasten eines völlig nutz- und erfolglosen „Frühenglisch“ verkürzt. Selbst in höheren Jahrgangsstufen der Gymnasien gibt es pro Schulwoche oft nur noch drei Stunden Deutsch. Reform? Schlechtschreibung.

Mit den größten Flurschaden hat die Methode „Schreiben nach Gehör“ (verklausuliert: „phonetische Schreibung“) angerichtet. [...]

Ja, und dann kam noch die Rechtschreib-Reform: Diese wurde nicht nach sprachlogischen Kriterien inszeniert, sondern sie war orientiert an der Frage, wie Schüler weniger Fehler machen könnten. Rechtschreibung wurde solchermaßen infantilisiert und zum Kniefall vor der fortschreitenden Analphabetisierung der Gesellschaft. Schlechtschreibung. [...]

Die Folgen kann man tagtäglich besichtigen, immer häufiger auch wissenschaftlich-statistisch belegt. Sehr aufschlussreich ist etwa die Untersuchung von Wolfgang Steinig aus dem Jahr 2009. (Titel: „Schreiben von Kindern im diachronen Vergleich. Texte von Viertklässlern aus den Jahren 1972 und 2002“) Der Autor hatte zusammen mit Co-Autoren eine Längsschnittstudie durchgeführt. Darin verglichen sie anhand eines identischen Textes von 100 Wörtern die Fehlerhäufigkeit von Viertklässlern im Jahr 1972 mit der Fehlerhäufigkeit von Viertklässlern des Jahres 2002. Ergebnis: Im gleichen Text machten die Schüler im Jahr 1972 im Schnitt 6,9 Fehler, im Jahr 2002 12,2 Fehler [...]

Form und Inhalt

Wolfgang Steinig hat soeben die Ergebnisse einer interessanten Umfrage vorgelegt (Titel: „Grundschulkulturen: Pädagogik – Didaktik – Politik“). Er hatte im Frühjahr 2015 eine bundesweite Umfrage an Grundschulen gestartet. Eine der erschreckendsten Erkenntnisse: Nur ein knappes Drittel (31 Prozent) der Grundschulen gibt an, dass man dort relativ viel Wert auf Rechtschreibung lege. [...]

Das habt Ihr nun davon, liebe Reformer. Generationen von Schülern habt Ihr als Versuchskaninchen missbraucht und ins Schlechtschreib-Nirwana geführt. Vor allem aber habt Ihr als wahrhaft große Klassenkämpfer damit gerade die Kinder aus sozial schwächeren Schichten in deren Herkunftsmilieus eingesperrt. Tolle Reform. Wenn Ihr wenigstens einen Rest an lernpsychologischem Verstand gehabt hättet, dann hättet Ihr gewusst: In allen menschlichen Bereichen ist es ist leichter, etwas gleich richtig zu lernen, anstatt es erst falsch zu lernen und dann umlernen zu müssen.
________________________________________
Josef Kraus war Oberstudiendirektor, Präsident des deutschen Lehrerverbands, wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet und als „Titan der Bildungspolitik“ bezeichnet. Er hat Bestseller zu Bildungsthemen verfasst und sein jüngstes Werk Wie man eine Bildungsnation an die Wand fährt erhalten Sie in unserem Shop: http://www.tichyseinblick.shop.

tichyseinblick.de 17.September 2017




Sigmar Salzburg

18.09.2017 09:00   Rechtschreibforum   >   Ein Volk zu Schreibstümpern gemacht   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Astrid Schulz an Eltern im SHEV

Veröffentlicht am 15.09.17

Das Mathematik-Desaster. Hamburger Bildungsrückstände endlich bekämpfen!

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Hamburger Schüler können in Mathematik immer weniger. Dies macht sich nicht nur an den Schulen, sondern auch in der Ausbildung, dem Studium und im Beruf bemerkbar. Im März dieses Jahres haben bereits 130 Professoren und Mathematiklehrer in einem Brandbrief massiv die Qualität des Mathematikunterrichts kritisiert.

Im Dezember 2016 erreichten die Hamburger Zwölftklässler bei der Probeklausur fürs Abitur lediglich einen Notendurchschnitt von 4,1. Daraufhin ordnete Hamburgs Schulsenator kurzerhand an, dass die Zensuren um eine ganze Note angehoben werden. Das verbessert den Zensurenspiegel — nicht aber das Wissen der Schüler.

Um das Mathematik-Desaster zu beenden, muss sich dringend etwas ändern. Mathematikunterricht muss wieder Mathematikunterricht werden — die inhaltlich-fachliche Ausrichtung im Vordergrund stehen. Schüler müssen beispielsweise Bruchrechnungen auch ohne Taschenrechner können.

Gemeinsam mit Ihnen und unseren Experten wollen wir darüber reden, wie das Niveau wieder angehoben werden kann.

Hierzu laden wir Sie am 5. Oktober um 18.30 Uhr herzlich ein in den Kaisersaal des Hamburger Rathauses.

Begrüssung:

André Trepoll Vorsitzender der CDU-Bürgerschaftsfraktion

Impuls:

„Entfachlichung des Unterrichts durch Kompetenzorientierung“ Prof. Dr. Hans-Jürgen Bandelt Mathematikprofessor der Uni Hamburg im Ruhestand

Podium:

Birgit Stöver Schulpolitische Sprecherin und stellv. Vorsitzende der CDU-Bürgerschaftsfraktion

Prof. Dr. Hans-Jürgen Bandelt Antje Müller Stellv. Vorsitzende der Elternkammer Hamburg

Helge Pepperling 1. Vorsitzender der Lehrergewerkschaften Hamburg dlh

Liam Zergdjenah Landesvorsitzender SchülerInnenkammer Hamburg

Siehe Flyer der Veranstaltung:

Einladung Mathematik_Desaster 5.10.17

https://bildung-wissen.eu/veranstaltungen-1/veranstaltungen-fortbildungen-u-a/das-mathematik-desaster-hamburger-bildungsrueckstaende-endlich-bekaempfen.html

--

Astrid Schulz-Evers
Vorsitzende des Schleswig-Holsteinischen Elternvereins e.V.
Bürgermeister-Kinder-Str.9
24306 Plön am See

Kevin Kraus

16.09.2017 13:47   Veranstaltungen   >   Schleswig-Holsteinischer Elternverein e.V.   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Ein anscheinend älteres Video ...

... wurde jetzt im FOCUS wieder hervorgeholt. Wir warnen allerdings schon länger vor dieser Infektion:
Meister der Tarnung
Kann Persönlichkeit verändern: Parasit befällt unbemerkt jeden dritten Deutschen


Der Parasit "Toxoplasma gondii" macht es sich in Katzen gemütlich, aber auch in vielen Menschen. Bislang galt er als relativ harmlos. Forscher haben herausgefunden, dass er jedoch in der Lage ist das menschliche Verhalten zu steuern. Mit fatalen Folgen.

Er gilt als harmloser Katzen-Parasit und befällt mindestens jeden dritten Menschen in Deutschland. Der „Toxoplasma gondii“. Die von ihm übertragene Krankheit akute Toxoplasmose tritt allerdings nur in einem von zehn Fällen auf.

Toxoplasmen können neben Organen auch das Gehirn befallen. Dazu verstecken sie sich in Zellen des Immunsystems und überwinden so die Blut-Hirn-Schranke, die das Gehirn eigentlich vor Infektionen schützen soll. Mit fatalen Folgen: Der Vorgang kann die Persönlichkeit des Betroffenen verändern. Das haben Forscher jetzt an einer Untersuchung mit 131 Senioren bestätigt.

Studien zeigen, dass Menschen mit Toxoplasmose doppelt so oft an Schizophrenie erkranken wie nicht infizierte Bürger. Übertragen wird der Parasit durch ein beliebtes Haustier: Die Katze...

focus.de 16.9.2017
Auch anderen sind die Parallelen zu Verhaltensänderungen unserer Regierenden schon aufgefallen – Leserbrief:
Vermutlich ist auch der Bundestag befallen
von Dr. Jürgen Horn 14.12.2016
Anders ist das Verhalten von Fr. M., Herrn Gabriel und letztlich auch aller Bundestagsparteien in der Flüchtlingskrise nicht mehr zu erklären.
Leser unserer Seiten haben wir jedoch seit langem über solche Gefahren aufgeklärt.


Sigmar Salzburg

16.09.2017 11:30   Demokratiefrage   >   Demokratie?   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Das großschnauzige Schnäuzen

Michael Klonovsky sinniert über eine lebenslange Haftstrafe für Beate Zschäpe und zitiert dazu einen Satirebeitrag der WELT anläßlich der Begnadigung von Brigitte Mohnhaupt aus dem Jahre 2007.

Die WELT hatte gerade erst sechs Monate Kotau vor der „neuen“ Rechtschreibung hinter sich. „Als Nächstes“ war ihr noch nicht geläufig, aber daß das ehemalige „Schneuzen“ nun auf Staatskommando von „Schnauze“ abgeleitet werden mußte, nahmen alle Reform-Terroristen befriedigt zur Kenntnis.
Vor wenigen Wochen wurde die RAF-Terroristin Brigitte „Gitti" Mohnhaupt (81) aus der Haft entlassen. Seitdem stellt sich die Republik nur noch eine Frage: Was plant die große alte Dame des Terrorismus als nächstes?...

14. November – Mohnhaupt häkelt sich ein Seil, schnäuzt sich in ihr Taschentuch mit RAF-Monogramm. Sie denkt über Selbstmord nach, als ihr Blick auf zwei weinende Porzellanclowns auf der Anrichte fällt...

welt.de 30.3.2007


Sigmar Salzburg

16.09.2017 09:53   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   GKS 4   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Staatsversagen darf nicht zur Sprache kommen

"Klartext, Frau Merkel"
ZDF lud Berliner Terroropfer aus Show mit Merkel aus
Eine Hinterbliebene des Anschlags vom Breitscheidplatz sollte zur Sendung „Klartext, Frau Merkel“, kommen - dann folgte die Ausladung.
Von Michael Mielke
15.09.2017, 18:48

Die Absage kam unerwartet und hat Astrid Passin sehr enttäuscht. Die Sprecherin der Hinterbliebenen der Opfer des Terroranschlages vom Breitscheidplatz sollte Gast in der am Donnerstag ausgestrahlten ZDF-Sendung "Klartext, Frau Merkel" sein. Doch Stunden vorher wurde ihr telefonisch abgesagt. "Die Begründung war nicht glaubhaft", so Astrid Passin. "Ich denke, meine Fragen wären denen zu unbequem gewesen." ...

morgenpost.de/berlin 15.9.2017

Sigmar Salzburg

16.09.2017 08:35   Veranstaltungen   >   Rundfunkzwangsbeitrag   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


„Reform“-Fan geehrt

Deutschstunde extra 13.09.17
Ausgezeichnet: Der Sprach-Ästhet des Abendblattes

Peter Schmachthagen dekliniert in seiner "Deutschstunde" die Tücken der Sprache durch. Das brachte ihm jetzt einen Orden ein.

Wer brauchen ohne zu gebraucht oder wegen mit dem Dativ kombiniert, hat bei ihm ganz schlechte Karten: Peter M. Schmachthagen ist ein Ästhet der Sprache. Grammatik, Interpunktion und eine filigrane Satzbildung sind seine Leidenschaft – und Herzenssache. Die Verleihung des renommierten "Elbschwanenordens" durch den Verein Deutsche Sprache gestern Abend im Gästehaus der Universität Hamburg konnte keinen Würdigeren treffen...

abendblatt.de 13.9.2017


Deutschstunde 12.09.2017
Als Kapuzenpullover klingt er viel zu deutsch
Von Peter Schmachthagen

Der Verfasser ist „Wortschatz“-Autor und früherer Chef vom Dienst des Abendblatts. Seine Sprachkolumne erscheint dienstags

Aber als Hoodie ist er der großen Renner. Allerdings wird unsere Sprache nicht nur durch Anglizismen gefährdet.

Wissen Sie, was ein Hoodie ist? Wie bitte, Sie kennen den oder das Hoodie nicht? Immerhin hat es das Wort in den neuen Duden geschafft. Ich muss bekennen, dass auch ich den Begriff zum ersten Mal in der Pressemitteilung zum Erscheinen der 27. Auflage des Rechtschreibdudens las. Man möge mir das nachsehen. Offenbar habe ich mit 76 Jahren ein wenig den Anschluss an die aktuelle Kleiderordnung verloren.

Als ich meine Tochter fragte, wer oder was das sei, schüttelte sie verständnislos mit dem Kopf und holte gleich drei Exemplare davon aus dem Schrank. Offenbar handelt es sich um einen Kapuzenpullover, den deutsch Kapuzenpullover zu nennen den Verkauf ("Sale") und die Verbreitung ("Marketing") bei der Jugend stark beeinträchtigen würde. Anglizismen versprechen eben ein besseres Geschäft, sind "cool", sodass wir die Hoodies massenhaft als Dienstkleidung auf den Schulhöfen, in der Nordkurve des Volksparkstadions und auch als Teilvermummung bei angemeldeten und unangemeldeten Ansammlungen sehen. Der Duden bietet noch "Sweatshirt" (weit geschnittener Pullover) als weitere Erklärung an. Aber es ergibt wohl wenig Sinn, den einen Anglizismus durch einen anderen Anglizismus zu ersetzen.

Jumpsuit (einteiliger Hosenanzug), Undercut (Frisur, bei der der untere Kopfbereich rasiert ist) oder Urban Gardening (Gartenbau innerhalb von Städten) sind weitere Anglizismen, die jetzt Duden-geadelt wurden, die man, wie die Übersetzungen in Klammern zeigen, jedoch auch gut auf Deutsch hätte ausdrücken können. Es gibt Leute, Vereine und Sprachgesellschaften, bei denen schrillen bei jedem weiteren englischen Wort, das in Deutschland landet, die Alarmglocken. Doch das meiste, was den Sprung über den Ärmelkanal geschafft hat, wird ohne große Schwierigkeiten integriert. Ich überlege, wie ich T-Shirt auf Deutsch ausdrücken sollte.

[...] Bei aller Sorge über das Englische oder Denglische im Wortschatz dürfen wir nicht übersehen, dass das Deutsche viel mehr im Inneren durch das Deutsche selbst gefährdet ist, durch Ideologen, Pädagogen, Sprachpolizisten, Feministinnen und Drückerkolonnen der angeblich politisch korrekten Formulierungen, die einen meist kabarettreifen, aber überaus störenden Einfluss ausüben. Zum Beispiel geht es um die sogenannte geschlechtergerechte Sprache, die den Unterschied zwischen grammatischem und natürlichem Geschlecht ignoriert und dabei mit der Zahl der Geschlechter, wie wir sie aus der Arche Noah und Brehms Tierleben kennen, nicht zufrieden ist.

Das generische Maskulinum, das Indefinitpronomen man, der Binnenversal ("Fußgän-gerInnen"), Paarformeln ("Einwohner und Einwohnerinnen"), Sternchen ("Schüler*innen"), x-Geschlecht ("Professor-x") und Partizipialausdrücke ("Geflüchtete, zu Fuß Gehende") werden präsentiert und nicht selten mit Hass verteidigt. Allerdings spricht sich eine Mehrheit der Erwachsenen laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov klar gegen eine gendergerechte Sprache aus...

abendblatt.de 12.9.2017

Sigmar Salzburg

15.09.2017 12:48   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Hamburger Abendblatt   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Martin Schulz: Mehr Zeit für Gerechtigkeit!

Götz Wiedenroth hilft uns wieder einmal mit einer Karikatur, eine Forderung des SPD-Kanzlerkandidaten besser zu verstehen:
„Zeit für mehr Gerechtigkeit“ meint einfach, dass es (an der) Zeit ist, für mehr Gerechtigkeit zu sorgen. „Mehr Zeit für Gerechtigkeit“, wie es stattdessen heißt (keiner weiß, warum), klingt dagegen jetzt schon nach einem Rohrkrepierer.
faz.net 24.5.2017
Es geht durchaus auch um drängende Probleme:
Die Stadt Berlin, besser gesagt die rot-rot-grüne Regierung, wird künftig für geschlechtergerechte, öffentliche Toiletten sorgen. Das "Toilettenkonzept für Berlin“ von Umweltsenatorin Regine Günther sieht nämlich Urinale für Frauen vor, da Pissoirs diskriminierend seien.

Ungerecht, wenn Männer im Stehen pinkeln

In dem Bericht ist unter dem Kapitel "Geschlechtergerechtigkeit" nachzulesen, dass Pissoirs, beziehungsweise die damit verbundene Möglichkeit für Männer, im Stehen zu urinieren, diskriminierend gegenüber Frauen sei. Daher müsse nun auch Frauen auf öffentlichen Toiletten die Möglichkeit geboten werden, im Stehen zu urinieren. Jede Toilette bekommt künftig eigene "Urinale".
Indes, die zeitliche und standesgemäße Benachteiligung der Frauen ist damit nicht vollständig beseitigt. Während Männer meist nur zwei Knöpfe öffnen, um ihrem Geschäft nachzugehen („Oh, wie praktisch!“ nach der Erstbeobachtung von Klein-Erna), müssen die Frauen erst ihren Schlüpfer (heute „Slip“) herunterziehen oder ganz aus ihrer Röhrenhose steigen.

Früher war natürlich alles besser. Da hatten die Marktfrauen unter ihren langen Röcken nichts an und stellten sich, wie berichtet wird, breitbeinig über die Gosse und ließen, um keinen Rohrkrepierer zu erleiden, einfach der Natur ihren Lauf – sogar während der Verhandlung mit Kunden.
Diese Urinale werden eigens vom italienischen Designer Matteo Thun entworfen. Die Kosten für die Anschaffung sind übrigens nirgends zu finden, auch im Bericht des Stadtsenats nicht.
unzensuriert.de 3.8.2017


Sigmar Salzburg

14.09.2017 13:39   Rechtschreibforum   >   Schwarzer Humor, Satire   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Worms – „unsere Stadt“



WORMS - Unbekannte haben an mehreren Stellen im Stadtgebiet Aufkleber mit arabischen Schriftzeichen auf Ortsschilder geklebt, die für einigen Wirbel gesorgt haben. Die Polizei hatte zunächst im Polizeipräsidium in Mainz die Fachdienststelle Terrorismus/Extremismus damit befasst, weil erste Übersetzungen den Schriftzug als „Stadt der Toten“ oder „Tote Stadt“ interpretierten. Allerdings bestätigte die Polizei am Dienstagnachmittag, dass die Worte wohl „unsere Stadt“ bedeuten. Die Ermittlungen seien deshalb eingestellt worden...

wormser-zeitung.de 12.9.2017

Medina(t) „Stadt“ (des Propheten, eigentlich Yathrib in Arabien) + Suffix -na „unsere“.

Worms = „Bormetomagus“, vor 5000 Jahren begonnen als keltisches Siedlungsgebiet, „Quellenfeld“; Lautwandel b zu w noch bis ins Mittelalter, z.B. Wethlehem.



Sigmar Salzburg

14.09.2017 07:04   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Zeitungs- und Online-Meldungen   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Der ehemalige CDU-Staatsekretär Willy Wimmer wieder...

... mit vernichtender Kritik und der richtigen Rechtschreibung in der „Freien Welt“:

Vergiftetes Lob vom "Economist": Frau Dr. Merkel, die große Unvollendete

... Helmut Kohl mußte sich oft genug mit der alten Kapitalisten-Regel herumschlagen. Entweder neue Zahlen oder neue Gesichter, hielt man ihm vor. Und die noch im Amt befindliche Bundeskanzlerin? In Deutschland steht man derzeit vor einem Experiment, dessen Ausgang ungewiß zu sein scheint. Sollen diejenigen, die uns uns die heutigen Probleme erst eingebrockt haben, diejenigen sein, die diese Probleme auch lösen? Oder sind es jene Quacksalber, die ihren Verbleib im Amt nur dazu nutzen, das zu vollenden, was sie in die Wege geleitet haben?...*)

Die deutsche Öffentlichkeit wird eingesülzt und die Hof-Medien machen fleißig mit. Jetzt geht es wieder gegen Herrn Orban aus Budapest, weil der sein Land schützt. Die Polen und die Slowaken machen das auch. Warum sollen unsere Nachbarstaaten eigentlich die Folgen einer Politik tragen, die die deutsche Bundeskanzlerin eigenmächtig und ohne die Nachbarn zu fragen, umgesetzt hatte? ...

Zu keinem Zeitpunkt hat die Bundeskanzlerin vor dem Deutschen Bundestag dargelegt, was sie zu ihrer einsamen und für das Land extrem folgenreichen Entscheidung der schutzlosen Grenzen veranlaßt hatte. Was noch viele schlimmer ist: der Deutsche Bundestag wollte es auch nicht wissen. Viel wichtiger, als eine künftige Regierung am 24. September 2017 dürfte es sein, eine Opposition in den Deutschen Bundestag zu wählen, die diesen Namen auch verdient. Bei der Großen Koalition gibt es drei weitere Parteien, die nicht der Regierung angehören. Alle scharwenzeln um die Große Koalition herum, um auch noch in die Regierung zu kommen. Die Freiheit unserer Gesellschaft steht dadurch auf dem Spiel, denn Willfährigkeit ist zum deutschen Dauerzustand geworden...

freiewelt.net 12.9.2017

Hindern wir die Bundeskanzlerin, Martin Schulz und den schäbigen Berliner Rest daran, ihr „Werk” zu vollenden!

*) Hierauf könnte beängstigend passen, was Marcel Reich-Ranicki (1920 - 2013) zur Rechtschreib„reform“ sagte: Sie sei ein „nationales Unglück“. Er glaube aber nicht „daß jene, die die Verantwortung für diese Katastrophe tragen, fähig und befugt sind, das Ganze wieder in Ordnung zu bringen. Die Trottel und Missetäter haben ihre Unfähigkeit hinreichend bewiesen.


Sigmar Salzburg

13.09.2017 12:15   Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen   >   Freie Welt, FreieWelt.net   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Was man schwarz auf weiß besitzt, kann man ...

...(wenn es von Politikern stammt) getrost zu Hause auf einen Nagel im Lokus spießen.
Ralf Stegner hat retweetet
Juliane Seifert‏ @Juliane_Seifert 11. Sep.
Heute in der @SZ und @faznet:
Ein Brief von @MartinSchulz an alle Bürgerinnen und Bürger.
#EsistZeit @spdde



„Ich garantiere Ihnen, dass die folgenden vier Punkte für mich nicht verhandelbar sind:...
Bessere Schulen: Wir bauen die Ganztagsangebote aus, modernisieren die Schulen...“
Wie erleichtert muß sich der kleine, aus dem Nichts aufgestiegene Buchhändler Schulz fühlen, wenn er die Früchte der 50jährigen SPD-Reform-Unterminierung der deutschen Literatur und Schreibkultur einheimsen und nun „dass“ schreiben darf.

Noch vor zwei Jahren hatte er im Kondolenzbuch für Helmut Schmidt das bewährte „daß“ verwendet. Für den mit dieser Änderung verbundenen Reformquatsch hätte man 1000 große Gesamtschulen bauen oder 10000 modernisieren können.

Allerdings habe ich weder von Schulz noch von Stegner oder Gabriel Worte der Verteidigung der „Reform“ gelesen. Wahrscheinlich ist ihnen der Humbug der ganzen Veranstaltung klar, aber aus Linientreue schweigen sie lieber zum Volksbetrug ihrer Parteigenossen.



Sigmar Salzburg

13.09.2017 09:18   Rechtschreibforum   >   Unsere Politiker und die RSR   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln


Der heldenhafte Fall eines Linken

Hier kämpfen Rettungskräfte um das Leben eines Mannes

Berlin – In der Nacht zum Sonnabend ereignete sich auf der Frankfurter Allee ein schlimmes Unglück.

Ein Mann stürzte aus noch ungeklärter Ursache von der Lichtenberger Brücke mehrere Meter tief auf den Parkplatz auf der Einbecker Straße. Angeblich soll er versucht haben, ein Wahlplakat der AfD abzuhängen...

Die Polizei ermittelt jetzt, warum der Mann die Brücke runter_fiel.

tag24.de 9.9.2017

Das strafbedrohte Beseitigen von „rechten“ Wahlplakaten gilt den närrischen Linken als Heldentat. – Als ich 2000 parteilos für die unbedeutende „Statt Partei“ kandidierte, war ich höchstens als Schreiber von Leserbriefen gegen die Rechtschreib„reform“ bekannt. Dennoch hatten „Aktivisten“ im ganzen Ort die NPD-Plakatständer eingesammelt und vor unserem Haus abgeladen. Dabei hatte ich nie etwas mit dieser Partei zu tun.

Nachtrag: journalistenwatch.com berichtet am 14.9. (in traditioneller Rechtschreibung!), daß der Verunglückte verstorben sei und daß „Fake-News“ über die Unglücksursache verbreitet würden.


Sigmar Salzburg

13.09.2017 07:32   Beispielsammlung über Sinn und Unsinn   >   GZS 3   Beitrag im Faden   Beitrag einzeln